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IHK-WAHL | w.news 09.2017

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09.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: IHK-Wahl • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK +

IHK + Region © Gina Gerich Volker Huelsekopf (links) und Christian Stein berichteten bei der Auftaktveranstaltung „Mut zum Scheitern – aus Misserfolg lernen“ sehr anschaulich von ihren Erfahrungen. MUT ZUM SCHEITERN Die IHK Heilbronn-Franken und die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken haben die neue Veranstaltungsreihe „Mut zum Scheitern – Aus Misserfolg lernen“ gestartet. Ihr Ziel: Von den Erfahrungen anderer Unternehmer profitieren. V o n S v e n S c h e u Zum Unternehmertum gehört zweifelsfrei auch der Mut, das Risiko eines möglichen Scheiterns einzugehen. Rückschläge und die mögliche Erfolglosigkeit einer Geschäftsidee bieten aber auch die Chance, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Doch nicht nur aus eigenen Fehlern kann man lernen – auch aus den Erfahrungen anderer. Diese Erfahrungen vermitteln die IHK und die Wirtschaftsjunioren (WJ) in der neuen Veranstaltungsreihe „Mut zum Scheitern – aus Misserfolg lernen“ an die Unternehmer der Region. Neuorientierung vor Markteinführung Den Veranstaltungsauftakt machten Christian Stein und Volker Huelsekopf vor 60 interessierten Teilnehmern im Heilbronner Haus der Wirtschaft. Beide gründeten im Jahr 2005 die smartGAS Mikrosensorik GmbH in Heilbronn. Mit einem sprechenden Gas-Sensor wollten die beiden Ingenieure Explosionen verhindern und Menschenleben retten – doch leider hatte die Welt nicht auf dieses Produkt gewartet. Kurz vor der Markteinführung zwang eine Gesetzesänderung das junge Unternehmen, sich völlig neu zu erfinden. Statt den Privatkundenmarkt mit ihrem fertigen Gaswarngerät zu erobern, stellten sie ihr Geschäftsmodell komplett um und entwickelten sich zu einem Lieferanten hochwertiger OEM-Gassensoren für industrielle Anwendungen aus eigener Produktion. Gestärkt aus der Krise Huelsekopf: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass uns die Rückschläge stärker gemacht haben. Unsere unternehmerische Kompetenz hat sich dadurch deutlich erhöht.“ Stein ergänzte: „Allerdings mussten wir auch den Mut und die Größe beweisen, die Empfehlungen von anderen nicht nur anzuhören, sondern auch umzusetzen.“ Ähnlich argumentierten auch die beiden WJ-Projektleiter Tobias Naumer, Senior Consultant bei der inkom consulting GmbH & Co. KG aus Neckarsulm sowie Matthias Settele, Insolvenzverwalter bei Schultze & Braun in Heilbronn. Settele: „Meine Erfahrung zeigt, dass jede Organisation aus einer Unternehmenskrise gestärkt hervorgehen kann. Wichtig ist jedoch, dass wir eine Kultur des Scheiterns entwickeln.“ Naumer ergänzte: „Dazu muss sich das Unternehmerbild wandeln. Denn Unternehmer haften für wirtschaftliche Risiken und tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Daher kann es nicht sein, dass die handelnden Personen bei Misserfolg als Versager abgestempelt werden und keine zweite Chance mehr bekommen.“ Check-up zur Krisenfrüherkennung Thomas Leykauf, Referent Wirtschaftsförderung bei der IHK, zeigte der Unternehmerschaft daher mögliche Handlungsoptionen auf: „Eine Krise kommt selten von heute auf morgen. Der Einsatz eines Frühwarnsystems ist daher sehr empfehlenswert. Die IHK bietet hierzu einen Check-up zur Krisenfrüherkennung an. Entwickeln sich daraus Handlungsimpulse, können Unternehmen eine geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen.“ So werden potenzielle Rückschläge und Misserfolge frühzeitig erkannt und mit professioneller Hilfe abgewendet. In einem halben Jahr soll die Veranstaltung mit einem weiteren Erfahrungsbericht von Unternehmern aus der Region fortgesetzt werden. 40 SEPTEMBER 2017

IHK + Region JETZT BEWERBEN! Zum siebten Mal verleiht die IHK Heilbronn- Franken den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten IHK-Forschungstransferpreis. Mit dem Forschungstransferpeis zeichnet die IHK Heilbronn-Franken Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aus. Die Auszeichnung dient dazu, Wissenschaft und Unternehmen besser zu vernetzen und Wettbewerbsvorteile durch Kooperationen aufzuzeigen. Es soll ein Anreiz sein, sich auch künftig in Kooperationsprojekten zu engagieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass mindestens ein Kooperationspartner seinen Sitz in der Region Heilbronn- Franken hat. Die Bewerbung kann dabei sowohl von der wissenschaftlichen Seite als auch von den Unternehmen eingereicht werden. Die Kriterien des Preises sind: • Das Kooperationsprojekt muss eine innovatorische Leistung und Wissenstransfer vorweisen. • Das Ergebnis des Projektes muss eine Anwendungsmöglichkeit eröffnen. • Das wirtschaftliche Erfolgspotenzial durch die Anwendung der Ergebnisse muss erkennbar sein. • Das Kooperationsprojekt muss mit mindestens einem Kooperationspartner in der Region durchgeführt werden. • Der Abschluss der Arbeit darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen können ihre Bewerbung bis zum 13. Oktober 2017 bei der IHK Heilbronn-Franken einreichen. Die dazu notwendigen Bewerbungsunterlagen stehen auf der Homepage der IHK zur Verfügung. www.heilbronn.ihk.de/forschungstransferpreis KONTAKT Kai Plambeck IHK-Referent Innovation Telefon 07131 9677-297 E-Mail kai.plambeck@heilbronn.ihk.de Ich bin wieder fit. Sport hilft in jeder Lebenslage. Heiko Herrlich, Profi-Fußballtrainer SEPTEMBER 2017 41

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Monatlich erscheint das von der IHK Heilbronn-Franken herausgegebene und von uns verlegte Wirtschaftsmagazin w.news, das unser Advertorial B4B Themenmagazin (bis 12.2015 Verlagsjournal wirtschaftinform.de) zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen enthält. Das Wirtschaftsmagazin w.news wird hier gleichzeitig als Online-Magazin publiziert.