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BREXIT UND ZOLL| w.news 02.2018

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02.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Brexit und Zoll • IHK-Frühjahresempfang • Advertorial B4B Themenmagazin

Titel ZUR PERSON Dietmar

Titel ZUR PERSON Dietmar Rieg ist seit 2013 Geschäftsführer der AHK in New York. Zuvor war er bereits von 1993 bis 2005 sowie von 2008 bis 2013 als General Manager für die Bayern LB in der Stadt tätig. Neben einem Diplom in Volkswirtschaftslehre der Universität Tübingen verfügt er über einen Masterabschluss in Business Administration der Stern School of Business der New York University. AUF EINEN BLICK Kostenfreie Informationsveranstaltung „Heilbronner Gespräche zur Unternehmensführung Deutschland – USA: Beziehungsweise ...“ am Donnerstag, 8. März, ab 18 Uhr im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK). Die Vereinigten Staaten von Amerika sind die weltweit größte Volkswirtschaft und nicht nur für Deutschland ein sehr wichtiger Handelspartner. Gemeinsame Werte haben die USA und Deutschland stets verbunden. Der Wandel, der mit dem neuen Präsidenten und seinem Claim „America first“ befürchtet wird, führt zu Verunsicherung in der Geschäftswelt und wirft Fragen zum Verhältnis auf. Viele Firmen aus unserer Region pflegen Geschäftsbeziehungen zu den USA. Anmeldeschluss ist der 1. März www.heilbronn.ihk.de Dokumentennummer TER002336 Zum anderen darf trotz der Haltung der Regierung in Washington nicht die Rolle der erneuerbaren Energien unterschätzt werden. Zahlreiche Regionen und Kommunen haben sich klare Ziele bezüglich des Ausbaus dieser Energieträger gesetzt und sind längst dabei, Projekte mit großen Chancen für deutsche Unternehmen umzusetzen. Insbesondere New York gilt als globaler Trend-Hotspot. Welche aktuellen Entwicklungen in Ihrer Region sind derzeit besonders spannend für deutsche Unternehmen? Ich will hier keine bestimmte Entwicklung hervorheben, da sich hier ständig etwas Neues mit weltweiter Signalwirkung tut. Ich lebe nun mit einer knapp zweijährigen Pause über 24 Jahre in New York. Es ist beeindruckend zu verfolgen, was sich im Bereich Start-ups und Technologien entwickelt. Basierend auf dem Treiben vieler Universitäten und Forschungseinrichtungen gibt es mittlerweile circa 10.000 Start-ups in und um New York. Im dritten Quartal lag New York mit 4,3 Milliarden US-Dollar bei den Investitionen von Wagniskapital sogar vor dem Silicon Valley. Diese Summe entspricht ungefähr dem, was in Deutschland in einem gesamten Jahr so investiert wird, und zeigt die wahnsinnige Dynamik in diesem Bereich. Wie können speziell junge Unternehmen von den Angeboten Ihrer AHK profitieren? Wir haben natürlich die klassischen Angebote einer AHK, wie die Beurteilung des Marktpotenzials, die auch für Start-ups interessant sind. Hervorheben möchte ich unser Markterschließungsprogramm STEP NYC. Dabei wird jungen Unternehmen das Startup-Ökosystem New York nähergebracht. Es werden Kontakte zu Kunden und Kooperationspartnern hergestellt, die Geschäftsunterschiede betrachtet und sogar ein Pitchtraining absolviert. Wir haben nun bereits 16 Reisen mit nachhaltigem Erfolg durchgeführt, an denen 187 Unternehmen teilgenommen haben. Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Die USA sind ein attraktiver Investitions- und Exportmarkt, weil ...“ ... es dafür viel zu viele Gründe gibt, um sie in einem Satz nennen zu können. www.ahk.de KONTAKT Dalila Nadi Referentin Außenwirtschaft Telefon 07131 9677 121 E-Mail dalila.nadi@ heilbronn.ihk.de FEBRUAR 2018 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

WACHSENDE HÜRDEN IN CHINA Die in China aktiven deutschen Unternehmen bewerten ihre Geschäftstätigkeit vor Ort positiv, halten sich jedoch mit weiteren Investitionen im Reich der Mitte zurück. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) führt dies auf die nach wie vor großen – und zunehmenden – Herausforderungen zurück. 2017 war dennoch ein gutes Geschäftsjahr. Die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Greater China hat Mitte November 2017 ihren „Business Confidence Survey 2017/18“ veröffentlicht. Die 423 in China engagierten deutschen Betriebe, die sich an der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage beteiligten, beurteilen die aktuelle wirtschaftliche Situation des Landes optimistischer als 2016 – das gilt besonders für den Maschinenbau. Auch für das kommende Jahr rechnen sie mit einer positiven Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer erwarten, ihre Geschäftsziele im laufenden Jahr zu erreichen oder sogar zu übertreffen. 75 Prozent hoffen auch für 2018 auf weitere Umsatzsteigerungen. Bedeutung als Investitionsstandort gesunken Mit Blick auf einen Beschäftigungsaufbau und weitere Investitionen bleiben die Unternehmen jedoch zögerlich. Zwar plant rund ein Viertel der Befragten für die nächsten zwei Jahre Neuinvestitionen, doch wollen erstmals mehr als 50 Prozent der Betriebe „ Freie unternehmerische Entscheidungen sind die Grundlage von „ Innovation und Wachstum. Volker Treier DIHK-Außenwirtschaftschef vorerst nicht an anderen Standorten in China investieren. „2017 war ein sehr gutes Jahr für die meisten deutschen Unternehmen in China“, kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse der Erhebung. „Die Wirtschaft hat sich auch dank staatlich gestützter Konjunkturprogramme solide entwickelt.“ Es mehrten sich jedoch die Hemmnisse und Hürden. So habe die Bedeutung des chinesischen Marktes als Investitionsstandort im dritten Jahr in Folge abgenommen. Treier: „Der Anteil der Unternehmen, die sich dort weniger willkommen fühlen, ist von 37 Prozent im letzten Jahr auf fast 40 Prozent gestiegen.“ Zunehmender Einfluss der kommunistischen Partei Zu den Top 10 der Risikofaktoren für die deutschen Betriebe vor Ort zählten Rechtsunsicherheit und der ausgebliebene Fortschritt bei angekündigten Wirtschaftsreformen. „Und es gibt zunehmend Versuche der kommunistischen Partei, Einfluss in den Unternehmen zu gewinnen“, berichtete der DIHK-Außenwirtschaftschef. Dabei gehe es nicht nur um chinesische Unternehmen und Joint Ventures, sondern auch um 100-prozentig deutsch investierte Niederlassungen. Ihnen würden beispielsweise sogenannte Dienstleistungsvereinbarungen mit der lokalen Parteiführung aufgenötigt. „Ebenso wie die anderen ausländischen Kammern in China sehen wir diese Entwicklung mit großer Sorge“, sagte Treier. „Freie unternehmerische Entscheidungen sind die Grundlage von Innovation und Wachstum“, mahnte er. „Die Bundesregierung ist hier im Sinne einer auch zukünftig erfolgreichen bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit gefordert, solche Entwicklungen deutlich anzusprechen.“ www.china.ahk.de www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 23 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- FEBRUAR 2018

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