Aufrufe
vor 2 Wochen

SPRUNGBRETT AUSBILDUNG| w.news 11.2020

  • Text
  • Corona
  • Hettenbach
  • Stellenanzeigen
  • Tagungen
  • Players
  • Wirtschaft
  • Firmen
  • Ausbildung
  • Deutschland
  • Geordneten
  • Erlaubnisverfahren
  • Erlaubnis
  • Gewo
  • Region
  • November
  • Heilbronn
  • Unternehmen
11.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: SPRUNGBRETT AUSBILDUNG • Advertorial B2B Themenmagazin: Imaging Development Systems • BesteSeiten.de • Tagungen und Events • Stellenanzeigen

Titel bis zu 2.500 Euro

Titel bis zu 2.500 Euro brutto monatlich entlohnt. Wird später noch eine höhere Berufsbildung (auch: Aufstiegsfortbildung) absolviert, wie beispielsweise zum Industriemeister, werden sogar monatliche Einstiegsgehälter in Höhe von bis zu 4.400 Euro brutto erzielt – stets in Abhängigkeit von Branche und Betriebsgröße. Das klassische Vorurteil, dass Akademiker grundsätzlich mehr verdienen als Nicht- Akademiker, stimmt also nur bedingt. Der Gehaltsdurchschnitt wird bei den akademisch Qualifizierten insbesondere durch Ärzte und Ingenieure angehoben, während andere Berufe deutlich darunter rangieren. Eine berufliche Ausbildung kann also lukrativer sein als ein jahrelanges Studium – insbesondere dann, wenn Absolventen durch die zunehmende Akademisierung immer häufiger dazu gezwungen sind, mit unterqualifizierten und somit schlechter bezahlten Jobs ins Erwerbsleben einzusteigen. Perspektivisch dürfte sich das Einkommensgefüge sogar insgesamt zu Gunsten der beruflich Gebildeten verschieben, wenn der Trend zur Akademisierung weiterhin anhält – wie sich am Beispiel der MINT-Berufe (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) eindrucksvoll belegen lässt: Im Herbst 2019 berechnete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine MINT-Arbeitskräftelücke von insgesamt 263.000 Personen, die zu rund zwei Dritteln im Segment der beruflich Qualifizierten verortet ist. Sie setzt sich zusammen aus 122.900 Personen in MINT-Facharbeiterberufen sowie 48.600 im Bereich der Spezialisten-/Meister-/Technikerberufe. Dem steht eine deutlich kleinere akademische MINT-Arbeitskräftelücke von 91.500 Personen gegenüber. Stimmt es, dass Akademiker weniger oft arbeitslos sind als Nicht-Akademiker? Das Arbeitslosigkeitsrisiko sinkt mit steigendem Bildungsniveau – ein ziemlich stabiles Bild: Seit dem Jahr 1975 hat sich die Rangfolge bei den Arbeitslosenquoten in den drei Qualifikationsebenen nicht verändert. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote für Akademiker im Jahr 2018 stabil bei 2,1 Prozent. Bei Fachkräften, die sich zum Meister- oder Techniker weiterqualifiziert haben, betrug die Arbeitslosenquote im Vergleichszeitraum hingegen lediglich 1,2 Prozent – und sank zudem dabei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozentpunkte. Dies zeigt: Eine duale Ausbildung mit anschließender Aufstiegsfortbildung schützt noch besser vor Arbeitslosigkeit als ein Studium. Wie auch beim Einkommen kann man beim Thema Arbeitslosigkeit nicht alle Akademiker über einen Kamm scheren. Die Arbeitslosenquote für studierte Werbe- und Marketingspezialisten wurde zuletzt mit 4,5 Prozent angegeben – aber lediglich 1,3 Prozent der Absolventinnen und Absolventen in der Human- und Zahnmedizin finden keine Beschäftigung, was die Quote insgesamt wieder senkt (vgl. Bundesagentur für Arbeit 2019). Stimmt es, dass Akademiker sicherere Jobs haben als Nicht-Akademiker? Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Befristungsanteil. Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge lag dieser zuletzt für Nicht-Akademiker mit einer abgeschlossenen dualen Ausbildung oder gleichwertigem Berufsfachschulabschluss bei 6,3 Prozent; für Absolventen einer Meister-/ Technikerausbildung bei nur 5,3 Prozent. Der Anteil der Akademiker in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis rangierte indes mit elf Prozent deutlich über diesen Werten. Zwar werden Stellen im Wissenschaftsbetrieb, die eher von Akademikern eingenommen werden, häufig befristet ausgeschrieben. Gleichwohl ist der Unterschied zu den beruflich Qualifizierten beachtlich. Fazit Mit einem Hochschulabschluss in der Tasche verdient man keineswegs generell mehr als ein Nicht-Akademiker. Gleichzeitig ist die Chance, nach einem Studium eine unbefristete Anstellung zu finden, geringer als mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung. Höchste Zeit also, mit den gängigen Vorurteilen aufzuräumen und den Karriereweg der beruflichen Bildung noch stärker als lohnende Alternative zum Studium zu bewerben – im Interesse der Fachkräftesicherung der Wirtschaft. (DIHK) NOVEMBER 2020 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

AUSBILDUNG IN CORONA-ZEITEN „Die Coronakrise soll nicht zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen werden“ – dies haben sich nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Partner der dualen Ausbildung zum Ziel gesetzt. Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfangreiche Unterstützung für ausbildende kleine und mittlere Unternehmen geschaffen. Das Programm unterstützt Ausbildungsbetriebe in allen Bereichen der Wirtschaft und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. Eine erste Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde am 31. Juli veröffentlicht. Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können seit Anfang August Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus, Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben beantragen. Eine zweite Förderbekanntmachung zur Unterstützung von pandemiebedingter temporärer Auftragsund Verbundausbildung soll zeitnah folgen. Duale Ausbildung, Fragen in Corona-Zeiten Wer in Pandemie-Zeiten junge Menschen ausbildet, steht vor besonderen Herausforderungen: Nicht nur arbeitsrechtliche Angelegenheiten, sondern ganz praktische Aspekte müssen geregelt werden: Haben Fehlzeiten Einfluss auf die Abschlussprüfung? Ist es möglich, Urlaub oder Freistellung anzuordnen? Was wird aus Auslandspraktika? Und was gilt für Einstiegsqualifizierungen? Um hier Klarheit zu erhalten, unterstützen die Ausbildungsberater der IHK Heilbronn-Franken und helfen dabei, die Ausbildung weiter aufrechterhalten zu können. Für die Antragsstellung sind die Bundesagenturen für Arbeit zuständig und nehmen die Anträge entgegen. (BMBF und IHK Berufsbildung) INFO • Wissenswertes zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839. html • Bundesagentur für Arbeit (Anträge) www.arbeitsagentur.de/ unternehmen/finanziell/ bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern • FAQs zu Ausbildung und Corona auf der Homepage der IHK Heilbronn-Franken unter www.heilbronn.ihk. de/corona-infos/bildung Gewerbebau. Modern. Effizient. Nachhaltig. Bauunternehmung Böpple GmbH | Heilbronn | Tel. 07131 2610-158 | www.boepplebau.de

w.news Wirtschaftsmagazin

SPRUNGBRETT AUSBILDUNG| w.news 11.2020
CORONA-HILFEN DER IHK| w.news 10.2020
MEHR ALS WIRTSCHAFT| w.news 09.2020
CHANCEN IM EINZELHANDEL| w.news 07/08.2020
BEST PRACTICE| w.news 06.2020
CORONA FORDERT UND FÖRDERT| w.news 05.2020
BÜROKRATIEABBAU MIT SINN UND VERSTAND| w.news 04.2020
KRISEN ERKENNEN - FINANZIERUNG SICHERN| w.news 03.2020
KREATIVE NACHHALTIGKEITSKONZEPTE ALS CHANCE| w.news 02.2020
GIGABIT-ALLIANZ GEFORDERT| w.news 01.2020
IM REICH DER LÖWEN - GRÜNDERLAND BADEN-WÜRTTEMBERG| w.news 12.2019
VOM ÜBERWINDEN VON WIDERSPRÜCHEN| w.news 11.2019
NOTFALLPLANUNG - SICHERUNG DES UNTERNEHMENS| w.news 10.2019
GIGABIT - ALLIANZ GEFORDERT| w.news 09.2019
WIRTSCHAFT FOR FUTURE| w.news 07./08.2019
BUGA – GARTEN, GASTRO & GEWERBE| w.news 06.2019
EUROPA 2019| w.news 05.2019
AUTONOMES FAHREN| w.news 04.2019
FACHKRÄFTEGEWINNUNG| w.news 03.2019
DATENSICHERHEIT MIT BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE| w.news 02.2019
ARBEITSWELT 4.0 SCHAFFEN WIR| w.news 01.2019
DIE ENERGIEWENDE. SCHÖNE BESCHERUNG FÜR UNTERNEHMEN| w.news 12.2018
HANDEL IM WANDEL| w.news 11.2018
WEGE IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT| w.news 10.2018
DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDEN| w.news 09.2018
HEILBRONN-FRANKEN – EINE REGION IN BEWEGUNG| w.news 07/08.2018
HANDELSKRIEGE – EINE SCHLECHTE IDEE| w.news 06.2018
UNTERNEHMENSKULTUR UND FÜHRUNG| w.news 05.2018
CYBERANGRIFFE| w.news 04.2018
FACHKRÄFTEMANGEL REDUZIEREN| w.news 03.2018
BREXIT UND ZOLL| w.news 02.2018
WÜNSCHE UND FORDERUNGEN DER WIRTSCHAFT AN DIE POLITIK| w.news 01.2018
START-UPS | w.news 12.2017
MOBILITÄTSKONZEPTE DER ZUKUNFT | w.news 11.2017
MOBILITÄT IM WANDEL | w.news 10.2017
IHK-WAHL | w.news 09.2017
DIGITALISIERUNGSREALITÄTEN IN KMU | w.news 07-08.2017
HEILBRONNER WEG | w.news 06.2017
BILDUNGSMESSE | w.news 06.2017
LEBEN 4.0 | w.news 06.2017
VERKEHRSINFRASTRUKTUR | w.news 03.2017
ARBEITEN 4.0 | w.news 02.2017
UNTERNEHMENSNAHE DIENSTLEISTUNGEN | w.news 01.2017
ENERGIE + UMWELT | w.news 12.2016
INFORMATIONSSICHERHEIT| w.news 11.2016
FORSCHUNG + ENTWICKLUNG | w.news 10.2016
Exportregion Heilbronn-Franken | w.news 09.2016
Flüchtlinge | w.news 07-08.2016
Holzwirtschaft | w.news 06.2016
Digitalisierung | w.news 05.2016
CSR – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung | w.news 04.2016
Konjunktur | w.news 03.2016
Fair Trade | w.news 02.2016
Flüchtlinge | w.news 01.2016
Digitalisierung | w.news 12.2015
Kreativwirtschaft | w.news 11.2015
Technologietransfer| w.news 10.2015
Trends in der Personalarbeit| w.news 09.2015
Duale Ausbildung | w.news 07-08.2015
Inklusion + Integration | w.news 06.2015
Diversität| w.news 05.2015
Exportregion Heilbronn-Franken| w.news 04.2015
Bildungsmesse Heilbronn | w.news 03.2015
Recycling + Upcycling | w.news 02.2015
Technologie der Zukunft | w.news 01.2015
Saisongeschäft | w.news 12.2014
Familienunternehmen | w.news 11.2014
Heilbronner Weg | w.news 10.2014
Mode & Design | w.news 09.2014
Freizeit & Tourismus| w.news 07-08.2014
Kult(o)ur | w.news 06.2014
Stadtentwicklung | w.news 05.2014
Wirtschaftskriminalität | w.news 04.2014
Kommunikation | w.news 03.2014
Patente + Erfinder | w.news 02.2014
Wirtschaftsfaktor Automobil | w.news 01.2014
Exportregion Heilbronn-Franken | w.news 12.2013
Datenschutz | w.news 11.2013
Energie | w.news 10.2013
Technologietransfer in der Wirtschaft | w.news 09.2013
Sponsoring | w.news 07-08.2013
Forschen, Entwickeln - Querdenken | w.news 06.2013
Investieren in Wachstum | w.news 05.2013
IHK-Bildungsmesse | w.news 04.2013
Handel goes mobile | w.news 03.2013
IHK-Jahresthema: Infrastruktur - Wege für morgen | w.news 02.2013
Lifestyle & Design | w.news 01.2013
Kommunikation im Unternehmen | w.news 12.2012
Hightech-Region Heilbronn-Franken | w.news 11.2012
Bildungslandschaft Heilbronn-Franken | w.news 10.2012
IHK-Wahl zur Vollversammlung | w.news 09.2012
Freizeit, Tourismus, Kultur | w.news 07-08.2012
10 Jahre IHK-Bildungsmesse | w.news 06.2012
Frauenpower - weibliche Führungskräfte | w.news 05.2012
Online-Handel | w.news 04.2012
Konjunktur in der Region | w.news 03.2012
Energie + Rohstoffe für morgen | w.news 02.2012
Kreative in der Region | w.news 01.2012
Werbung + Kommunikation | w.news 12.2011

Über uns


Monatlich erscheint das von der IHK Heilbronn-Franken herausgegebene und von uns verlegte Wirtschaftsmagazin w.news, das unser Advertorial B4B Themenmagazin (bis 12.2015 Verlagsjournal wirtschaftinform.de) zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen enthält. Das Wirtschaftsmagazin w.news wird hier gleichzeitig als Online-Magazin publiziert.