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SPRUNGBRETT AUSBILDUNG| w.news 11.2020

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11.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: SPRUNGBRETT AUSBILDUNG • Advertorial B2B Themenmagazin: Imaging Development Systems • BesteSeiten.de • Tagungen und Events • Stellenanzeigen

IHK + Region

IHK + Region Wechselkurse Geschäftserwartungen GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 3/2020 (in Prozent) 70 60 50 40 30 20 10 0 50 40 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 -50 74,1 Inlandsnachfrage Corona- Pandemie Belebung 62,1 Auslandsnachfrage Abschwung 37,4 Fachkräftemangel IHK-KONJUNKTURUHR 3/2008–3/2020 (in Prozent) 1/09 3/09 36,4 Arbeitskosten 2/20 29,9 Energieund Rohstoffpreise 1/10 1/11 1/15 3/20 1/13 1/12 1/19 -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung. Wie das Schaubild zeigt, erholt sich die regionale Wirtschaft langsam von dem heftigen Einbruch infolge der Corona-Pandemie. Die Einschätzungen der Unternehmen zur Geschäftslage und zu den Geschäftserwartungen fallen per saldo leicht positiv aus. Der aktuelle Wert der Konjunkturuhr für die Region Heilbronn-Franken liegt wieder im Aufschwungquadranten. 20,0 Politische Rahmenbedingungen 19,9 11,0 Sonstige Risiken 3/08 1/16 7,4 Wechselkurse Finanzierung Aufschwung 1/14 1/17 4,3 Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. 1/18 Abkühlung ten hierzulande. Industrie arbeitet sich aus Corona-Tief heraus Die im vergangenen Quartal stark betroffene Industrie, die maßgeblich die regionale Wirtschaftsentwicklung bestimmt, arbeitet sich aus dem konjunkturellen Keller. Die Lageeinschätzungen der Industriebetriebe haben sich gegenüber dem Vorquartal per saldo spürbar verbessert. Ein Viertel (Vorquartal 18 Prozent) der Unternehmen spricht von einer guten Geschäftslage, während 30 Prozent (Vorquartal 45 Prozent) mit dem aktuellen Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Die Zahl der Auslandsorders fällt gegenüber dem Vorquartal per saldo erheblich weniger ungünstig aus. Sie liegt nun sogar wieder über dem Vorkrisenniveau zum Jahresende 2019. 23 Prozent (Vorquartal 12 Prozent) konnten einen Zuwachs der ausländischen Auftragseingänge verbuchen. 28 Prozent (Vorquartal 55 Prozent) klagen über einen Rückgang. Im Bereich der Inlandsorders ist per saldo ebenfalls eine deutliche Erholung festzustellen. Hier wird das Vorkrisenniveau vom 4. Quartal 2019 spürbar übertroffen. 23 Prozent (Vorquartal 11 Prozent) der Betriebe berichten über steigende Auftragseingänge aus dem Inland, 27 Prozent (Vorquartal 51 Prozent) mussten Einbußen hinnehmen. Die Kapazitätsauslastung ist auf 77 Prozent gestiegen (Vorquartal 69 Prozent). Hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung hoffen die Industrieunternehmen ausgehend von der noch immer sehr ungünstigen Lage auf eine deutliche Erholung. 36 Prozent (Vorquartal 24 Prozent) der Betriebe erwarten eine günstigere Entwicklung, während 16 Prozent (Vorquartal 37 Prozent) pessimistisch in die Zukunft blicken. 36 Prozent (Vorquartal 25 Prozent) rechnen mit steigenden Umsätzen, 24 Prozent (Vorquartal 47 Prozent) befürchten Umsatzeinbußen. Die Exporterwartungen haben sich spürbar verbessert. 30 Prozent (Vorquartal 19 Prozent) erwarten ein steigendes Auslandsgeschäft, ein Viertel (Vorquartal 41 Prozent) kalkuliert mit sinkenden Exporten. Das Investitionsverhalten hat sich dagegen nur wenig belebt. Ein Fünftel (Vorquartal 17 Prozent) plant mit höheren Investitionsausgaben, während ein Drittel (Vorquartal 39 Prozent) ein sinkendes Investitionsniveau vorsieht. Bei den Beschäftigungsplänen rechnen 13 Prozent (Vorquartal sieben Prozent) mit einem Personalaufbau. NOVEMBER 2020 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

ERWARTETE RÜCKKEHR ZUR NORMALEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Gesamtergebnis aller antwortenden Unternehmen im IHK-Bezirk KONTAKT 24,2 19,8 16,1 17,4 Dorothee Kienzle Referentin Volkswirtschaft Telefon 07131 9677-135 E-Mail dorothee.kienzle@ heilbronn.ihk.de 7,6 10,8 Wir arbeiten (wieder) in/über der Vorkrisenauslastung Rückkehr noch im Laufe des Jahres 2020 Rückkehr im 1. Halbjahr 2021 35 Prozent (Vorquartal 40 Prozent) kalkulieren mit einer sinkenden Beschäftigtenzahl. Baugewerbe weiter überdurchschnittlich gut Überdurchschnittlich gut im Branchenvergleich zeigt sich nach wie vor die aktuelle wirtschaftliche Situation im Baugewerbe. Die Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage deutlich besser als im Vorquartal. 74 Prozent (Vorquartal 59 Prozent) der Betriebe bezeichnen den aktuellen Geschäftsverlauf als gut, kein Unternehmen (Vorquartal zwei Prozent) meldet eine schlechte Geschäftslage. Bei den Auftragseingängen überwiegen weiter die negativen Stimmen. 13 Prozent (Vorquartal zehn Prozent) berichten von steigenden Auftragseingängen, ein Drittel (Vorquartal 26 Prozent) klagt über Auftragseinbußen. Am geringsten fällt der Auftragsrückgang nach wie vor im Wohnungsbau aus, während der Straßen– und Tiefbau sowie der gewerbliche Hochbau die stärkste Abnahme der Auftragseingänge melden. Mit Blick auf die kommenden Monate erwarten die Betriebe per saldo ungünstigere Geschäfte. Gegenüber dem Vorquartal hat die Skepsis jedoch abgenommen. Im Einzelnen blicken acht Prozent (Vorquartal vier Prozent) Rückkehr im 2. Halbjahr 2021 Rückkehr nach 2021 4,1 Wir rechnen nicht mit einer Rückkehr zur Normalität Derzeit keine Einschätzung möglich optimistisch in die Zukunft, 28 Prozent (Vorquartal 37 Prozent) erwarten eine schlechtere Entwicklung. Neben dem Fachkräftemangel (76 Prozent) wird die Corona-Pandemie (58 Prozent) als größtes Geschäftshemmnis betrachtet. 76 Prozent (Vorquartal 96 Prozent) planen mit einer gleich bleibenden Beschäftigtenzahl. 18 Prozent (Vorquartal vier Prozent) sehen Neueinstellungen vor. Aufhellung im Großhandel Das Stimmungsbild im Bereich des Großhandels hat sich gegenüber dem Vorquartal spürbar aufgehellt. Es überwiegen nun wieder deutlich die positiven Stimmen. 47 Prozent (Vorquartal 27 Prozent) der Unternehmen berichten von einem guten Geschäftsverlauf, während 21 Prozent (Vorquartal 39 Prozent) mit der aktuellen Geschäftslage unzufrieden sind. Sowohl der produktionsverbindende als auch der konsumnahe Großhandel melden bessere Geschäfte. Auch das Bestellverhalten hat sich im Vergleich zum Vorquartal belebt. 26 Prozent (Vorquartal 22 Prozent) berichten von steigenden Bestellungen. 12 Prozent (Vorquartal 47 Prozent) klagen über einen Rückgang. Größte Geschäftsrisiken sehen die IHK-KONJUNKTUR- UMFRAGE Im Rahmen der Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit sind die Ergebnisse der Konjunkturumfrage für die IHK eine wirksame Argumentationshilfe. Machen auch Sie bei der Konjunkturumfrage mit und tragen Sie mit Ihrer Stimme zu einer repräsentativen Beteiligung der regionalen Unternehmerschaft bei. Sie nehmen bisher noch nicht teil? Hier können Sie sich anmelden: www.heilbronn.ihk.de/ konjunkturumfrage Weitere Informationen zur aktuellen Konjunkturlage sind online abrufbar unter: www.heilbronn.ihk.de/ konjunkturbericht www.heilbronn.ihk.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- NOVEMBER 2020

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