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MOBILITÄTSKONZEPTE DER ZUKUNFT | w.news 11.2017

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11.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Mobilitätskonzept der Zukunft • Advertorial B4B Themenmagazin

Geld + Märkte

Geld + Märkte BETEILIGUNGSKAPITAL – CHANCE FÜR INNOVATIVE IDEEN UND WACHSTUM Die Finanzierung ist eine zentrale Herausforderung für Gründer, Start-ups und etablierte Unternehmen. Zur Sicherstellung einer betriebsgerechten Finanzierung gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Öffentliche Förderprogramme, Bankkredite und Finanzierungsalternativen wie Leasing und Factoring oder Crowdfunding. Entscheidend ist ein guter Überblick über die möglichen Finanzierungsinstrumente. Dabei lohnt es sich, auch externes Beteiligungskapital zu prüfen. V o n M a r t i n N e u b e r g e r Neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln und auf den Markt bringen, wachsen und international expandieren, Nachfolgeregelung oder Gesellschafterwechsel – es gibt viele Finanzierungsanlässe, bei denen die Einbindung von Beteiligungskapital sinnvoll ist. Die Finanzierung über Beteiligungskapital ist eine gute Ergänzung beziehungsweise Alternative zur Kreditfinanzierung. Finanzielle Beteiligungen verbessern die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens und erweitern damit den Finanzierungsrahmen. Denn Banken und Sparkassen vergeben Kredite zumeist nur dann, wenn ein solider Kapitalgrundstock vorhanden ist. Ihr Partner für Gebäude-Management Neuenstein 0 79 42 | 946 23 – 0 Heilbronn 07131 | 644 – 21 41 Rosenberg 0 62 95 | 92 92 – 40 www.rts-gmbh.de 34 NOVEMBER 2017 RTS GMBH Gebäudedienstleistungen RTS = mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft Verschiedene Varianten möglich Bei einer direkten (offenen) Beteiligung beteiligt sich der Eigenkapitalgeber am Stammkapital der Gesellschaft und partizipiert an Gewinnausschüttungen. Die Rendite des Kapitalgebers ergibt sich in der Regel am Ende der Investitionsphase durch den Wertzuwachs bei der Veräußerung der Beteiligung. Bei einer stillen Beteiligung gibt der Kapitalgeber ein Darlehen an die Gesellschaft, das nicht besichert werden muss und mit einer Rangrücktrittserklärung versehen ist. Dadurch erhält das Darlehen Eigenkapitalcharakter. Während der Laufzeit der Beteiligung wird ein fester Zinssatz bezahlt. Ebenfalls möglich ist eine variable beziehungsweise erfolgsabhängige Verzinsung. Als Seed-Capital wird Eigenkapital zur Umsetzung einer Geschäftsidee in marktgängige Produkte oder Dienstleistungen bezeichnet. Hierzu gehören die frühen Unternehmensphasen, das heißt von der Forschung und Produktkonzeption über die Unternehmensgründung (Seed) und die Aufnahme der operativen Geschäftstätigkeit bis zum Break-even. Typische Eigenkapitalgeber in dieser Phase sind Business Angels, Venture-Capital-Gesellschaften und öffentliche Investoren wie die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft. In der Expansions- oder Wachstumsphase wird Eigenkapital häufig für die Erweiterung des Produktions- und Vertriebssystems, zur Produktdiversifikation oder zur Stärkung der Marktdurchdringung eingesetzt. Bei diesem Finanzierungsschritt ist die Gewinnschwelle zumeist bereits erreicht und Potenzial für weiteres Wachstum gegeben. Dies zieht Version finanzkräftige Neuenstein Partner wie Private-Equity-Gesellschaften (zum Wechseln) und öffentliche Investoren an. Mai, November Chancen und Risiken Eine höhere Eigenkapitalquote verbessert die Bonität und das Rating. Dies erweitert den Finanzierungsspielraum. Zusätzliches Know-how und neue Kontakte durch den Investor können die Entwicklung des Unternehmens beschleunigen. Oftmals begleiten Investoren die Erstellung von Entwicklungs- und Marketingstrategien. Allerdings kann die Suche nach Beteiligungspartnern recht langwierig sein. Die Prüfungs- und Sichtungszeiten sind bei den einzelnen Investoren individuell. Ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten sollte kalkuliert werden, bis es zu einer Entscheidung kommt. Im Verlauf der Prüfung (Due Diligence) müssen alle wesentlichen Daten und Verträge offengelegt werden. Zudem haben Eigenkapitalgeber gewisse Mitsprache- und Informationsrechte. Bei der Auswahl eines Beteiligungspartners ist deshalb auf dessen branchenmäßige Ausrichtung und Interessenprofil zu achten. Auch steuerliche Aspekte müssen geprüft werden. Öffentliche Kapitalgeber und private Investoren In Baden-Württemberg gibt es ein breites Instrumentarium an öffentlichen Kapitalbeteiligungen. Die MBG, eine Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft, bietet vielfältige Fördermöglichkeiten. Der vom Land initiierte LEA Venturepartner Wagniskapitalfonds und der VC Fonds BW investieren in wachstumsstarke innovative Unternehmen. Im Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) sind mehr als 200 Beteiligungsgesellschaften organisiert, die Venture Capital anbieten. Unternehmen, Unternehmensgründer und Start-ups mit einer überzeugenden Geschäftsidee, die auf der Suche nach Beteiligungskapital sind, können Unterstützung vom Business-Angels-Netzwerk Deutschland erhalten. In der Region ansässige Akteure sind beispielsweise

Geld + Märkte das Venture Forum Neckar, der Zukunftsfonds Heilbronn und die Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn- Franken. Kontakt mit dem Investor entscheidend Eine Beteiligung erfordert eine gründliche Vorbereitung. Notwendig ist ein detaillierter Businessplan mit konkreten Aussagen über das Produkt, das Unternehmen, das Management, über Markt und Wettbewerb sowie über finanzwirtschaftliche Eckdaten. Oft steht am Anfang der Verhandlungen eine Vertraulichkeitsvereinbarung, nach ersten Gesprächen ein „Letter of Intent“ mit grundsätzlichen Rahmenbedingungen und erst am Ende der Beteiligungsvertrag. Wagniskapitalgeber investieren insbesondere in die Geschäftsidee und die Gründerpersönlichkeit. Für einen Investor ist es daher entscheidend, dass der Firmeninhaber beziehungsweise das Führungsteam dazu fähig ist, das Vorhaben umzusetzen. Weitere Entscheidungskriterien sind ein klar definierter Kundennutzen, ein ausbaufähiger Wettbewerbsvorteil und ein wachstumsfähiger Markt. Die IHK Heilbronn-Franken bietet umfassende Informationen und Beratungen zu Beteiligungs- und Risikokapital, öffentliche Förderprogramme und Finanzierungsalternativen. ANSPRECHPARTNER Martin Neuberger IHK-Referent Wirtschaftsförderung Telefon 07131 9677-112 E-Mail martin.neuberger@heilbronn.ihk.de www.mbg.de www.l-bank.de www.wm.baden-wuerttemberg.de www.bvkap.de www.business-angels.de www.venture-forum-neckar.de www.zf-hn.de www.sparkassen-beteiligung.de Erste Hilfe. Selbsthilfe. Nahrung ist nur der Anfang. Selbsthilfe und Selbstbestimmung sind der Schlüssel zum großen Ziel: die Würde jedes einzelnen Menschen zu wahren. brot-fuer-die-welt.de/selbsthilfe NOVEMBER 2017 35

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