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MOBILITÄTSKONZEPTE DER ZUKUNFT | w.news 11.2017

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11.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Mobilitätskonzept der Zukunft • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK + Region

IHK + Region Geschäftserwartungen 80 60 40 20 50 40 30 20 10 71,4 28,6 7,1 0,0 Maschinenbau Fahrzeugbau AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE in einzelnen Industriebereichen 3/2017 (in Prozent) gut befriedigend schlecht 73,3 26,7 0,0 Metallerzeugnisse 66,0 34,0 0,0 Elektrotechnik 75,0 25,0 0,0 Glasindustrie/ Steineverarbeitung 52,9 47,1 0,0 87,5 12,5 0,0 Chemische Industrie 54,5 45,5 0,0 Ernährungsgewerbe Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen aus einzelnen Bereichen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage an. IHK-KONJUNKTURUHR: SOLIDE BEI UNRUHIGEM (AUSSENWIRTSCHAFTLICHEN) UMFELD 3/2009–3/2017 (in Prozent) 0 -10 -20 -30 -40 -50 Belebung 3/09 1/10 1/13 1/16 1/15 Aufschwung 1/11 1/12 1/14 3/17 Abschwung Abkühlung -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung. Bei Lageurteilen auf Rekordhoch sowie anhaltender Zuversicht für die kommenden Monate zeigt die Konjunkturuhr für die Region Heilbronn-Franken unverändert konjunkturellen Aufschwung an. 1/17 regionale Industrie auf hohem Niveau nicht mehr ganz so optimistisch wie im Vorquartal. 40 Prozent (Vorquartal 44 Prozent) der Unternehmen erwarten einen günstigeren Geschäftsverlauf, während fünf Prozent (Vorquartal vier Prozent) mit einer Verschlechterung rechnen. 55 Prozent (Vorquartal 59 Prozent) der Betriebe kalkulieren mit Umsatzsteigerungen, lediglich fünf Prozent (Vorquartal sieben Prozent) befürchten Umsatzeinbußen. Die Exporterwartungen sind auf den höchsten Wert seit beinahe vier Jahren gestiegen. 47 Prozent gehen wie im Vorquartal von einem Exportwachstum aus. Nur fünf Prozent (Vorquartal sieben Prozent) erwarten einen Rückgang. Angezogen haben auch die Investitionspläne. 41 Prozent (Vorquartal 38 Prozent) rechnen mit steigenden Inlandsinvestitionen, neun Prozent (Vorquartal elf Prozent) wollen ihre Investitionsausgaben kürzen. Während 37 Prozent Neueinstellungen vorsehen, planen sechs Prozent einen Personalabbau. Baugewerbe auf Rekordjagd Im regionalen Baugewerbe sind die Lageeinschätzungen weiter auf Rekordjagd. 81 Prozent (Vorquartal 79 Prozent) der Betriebe melden eine gute Geschäftslage, nach wie vor kein Unternehmen bezeichnet den Geschäftsverlauf als schlecht. Das bedeutet einen neuen Spitzenwert des Saldos der positiven und negativen Stimmen. Die Bauinvestitionen sind und bleiben eine verlässliche Stütze der Binnenkonjunktur. Die Auftragslage fällt allerdings gegenüber dem Vorquartal ungünstiger aus. 25 Prozent (Vorquartal 38 Prozent) verzeichnen steigende Auftragseingänge, während 8 Prozent (Vorquartal null Prozent) einen Rückgang melden. Im Einzelnen ist im Wohnungsbau, im Straßen– und Tiefbau und im gewerblichen Hochbau bei den Auftragseingängen per saldo eine Verschlechterung gegenüber dem Vorquartal festzustellen. Im öffentlichen Hochbau überwiegen weiter die negativen Meldungen; zumindest per saldo ist hier jedoch ein Anstieg der Auftragseingänge im Vergleich zum Vorquartal zu verzeichnen. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Geräten lag in der Bauwirtschaft bei 76 Prozent (Vorquartal 83 Prozent). Die Geschäftserwartungen im 16 NOVEMBER 2017

IHK + Region 60 50 40 30 20 10 GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 3/2017 (in Prozent) 63,4 36,0 33,7 Arbeitskosten Fachkräftemangenachfragund Inlands- Energiestoffpreise Roh- 38,0 Politische Auslandsnachfrage Rahmenbedingungen 24,7 20,1 Wechselkurse 10,7 Finanzierung 9,3 15,8 Sonstige Risiken Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. Dreijahreshoch im Einzelhandel Die Lageeinschätzung im regionalen Einzelhandel hat sich gegenüber dem Vorquartal noch etwas verbessert. Sie erreicht per saldo das höchste Niveau seit drei Jahren. 40 Prozent (Vorquartal 37 Prozent) der regionalen Einzelhändler bezeichnen die aktuelle Geschäftslage als gut, während neun Prozent (Vorquartal sieben Prozent) mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Der private Konsum bleibt weiterhin eine wichtige Stütze der Konjunktur. Trotz der etwas anziehenden Verbraucherpreise hat sich die Beurteilung des Kaufverhaltens der Kunden per saldo gegenüber dem Vorquartal verbessert. Sieben Prozent der Betriebe stufen wie im Vorquartal das Kaufverhalten der Kunden als kauffreudig ein. Nur noch 16 Prozent (Vorquartal 19 Prozent) sprechen von einem zurückhaltenden Kaufverhalten. 78 Prozent (Vorquartal 74 Prozent) halten das Kaufverhalten der Kunden für saisonüblich angemessen. Die deutlich verhalteneren Geschäftserwartungen deuten allerdings darauf hin, dass sich die Entwicklung im Einzelhandel nach dem starken dritten Quartal etwas verlangsamen könnte. Während 15 Prozent (Vorquartal 24 Prozent) von einem günstigeren Geschäftsverlauf ausgehen, blicken neun Prozent (Vorquartal sieben Prozent) skeptisch in die Zukunft. Jeweils elf Prozent beabsichtigen eine Erhöhung beziehungsweise eine Reduzierung der Beschäftigtenzahl. heimischen Baugewerbe haben gegenüber dem Vorquartal auf hohem Niveau leicht nachgegeben. 27 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Unternehmen rechnen mit einem günstigeren zukünftigen Geschäftsverlauf. Wie im Vorquartal erwartet kein Betrieb eine Verschlechterung. Während elf Prozent der Unternehmen mit einem Anstieg der Bauproduktion rechnen, kalkulieren lediglich zwei Prozent mit einer rückläufigen Bauproduktion. Ein Fünftel plant eine Erhöhung des Personalbestandes, sieben Prozent ziehen einen Personalabbau in Betracht. Das größte Geschäftsrisiko bleibt für 80 Prozent der Betriebe mit Abstand der Fachkräftemangel. Großhandel auf hohem Niveau verschlechtert Im Großhandel fällt das Stimmungsbild auf hohem Niveau etwas ungünstiger als im Vorquartal aus. 54 Prozent (Vorquartal 57 Prozent) der Großhändler bezeichnen den aktuellen Geschäftsverlauf als gut. Sieben Prozent (Vorquartal drei Prozent) der Betriebe melden eine schlechte Geschäftslage. Sowohl der produktionsverbindende Großhandel als auch der konsumnahe Großhandel bewerten ihre aktuelle Situation per saldo zurückhaltender als im Vorquartal. Die Tendenz der eingehenden Bestellungen hat sich gegenüber dem Vorquartal etwas abgeschwächt. 31 Prozent (Vorquartal 45 Prozent) der Unternehmen berichten von einem Anstieg der Bestellungen. Sieben Prozent (Vorquartal acht Prozent) melden einen Rückgang. In Bezug auf die weitere Geschäftsentwicklung konnte der hohe Wert vom Vorquartal nicht gehalten werden. 36 Prozent (Vorquartal 47 Prozent) der Großhändler erwarten einen günstigen zukünftigen Geschäftsverlauf, während fünf Prozent (Vorquartal zwei Prozent) der Betriebe pessimistisch in die Zukunft blicken. Als größte Geschäftsrisiken werden der Fachkräftemangel (66 Prozent) und die Arbeitskosten (54 Prozent) genannt. 37 Prozent planen Neueinstellungen, während lediglich vier Prozent Personal abbauen wollen. Dienstleistungssektor gewinnt an Schwung Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch die regionalen Dienstleister hat sich gegenüber dem 2. Quartal 2017 wieder verbessert. Die Hälfte (Vorquartal 45 Prozent) der Unternehmen meldet eine gute Geschäftslage. Acht Prozent sind wie im Vorquartal mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden. Der Anstieg der Lageurteile ist auf besser laufende Geschäfte in den Bereichen Dienstleistungen für Unternehmen, Arbeitnehmerüberlassung und Verkehr zurückzuführen. Ein Drittel der Betriebe verweist auf gestiegene Umsätze, während 19 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. 48 Prozent konnten steigende Auftragsvolumina verbuchen. Nur 14 Prozent klagen über einen Rückgang. 30 Prozent der Dienstleister blicken optimistisch in die Zukunft, lediglich sechs Prozent zeigen sich skeptisch. Größtes Geschäftsrisiko bleibt mit 67 Prozent der Fachkräftemangel. 35 Prozent beabsichtigen Neueinstellungen, sieben Prozent einen Personalabbau. ANSPRECHPARTNER Dorothee Kienzle IHK-Referentin Volkswirtschaft Telefon 07131 9677-135 E-Mail dorothee.kienzle@heilbronn.ihk.de NOVEMBER 2017 17

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