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MOBILITÄT IM WANDEL | w.news 10.2017

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10.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Mobilität im Wandel • Advertorial B4B Themenmagazin

GElD + MäRKTE ÜBER DIE

GElD + MäRKTE ÜBER DIE AHK RUMäNIEN Die im September 2002 gegründete Deutsch- Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) ist die offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft in Rumänien und gehört zum weltweiten Netzwerk der Auslandshandelskammern, dessen Dachorganisation der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) in Berlin ist. AHK-Sprechtag Rumänien am Dienstag, 24. Oktober Durch die geographisch günstige Lage mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern und einem kontinuierlich steigenden verfügbaren Einkommen ist das EU-Mitglied Rumänien ein wichtiger Absatzmarkt in Südosteuropa. Das Land hat sich 2016 – auch im Vergleich zu seinen Nachbarländern – wirtschaftlich positiv entwickelt. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,8 Prozent stellt das größte Wirtschaftswachstum seit 2008 dar und hat das vieler anderer europäischer Länder überholt. Der Anstieg des BIP ist insbesondere auf die weiter steigende Exporttätigkeit, aber auch auf den Aufschwung des privaten Konsums zurückzuführen, aufgrund höherer verfügbarer Einkommen durch ein starkes Wachstum der Löhne und Senkungen der Mehrwertsteuer. Exporte mit Höchstwerten Den höchsten Beitrag zur Bruttowertschöpfung auf der Entstehungsseite leistete die Industrie mit 25,7 Prozent, gefolgt vom Handelssektor mit 20,2 Prozent. Gegenüber 2015 ist im Vorjahr erneut der Bereich IT&C am stärksten gewachsen (+11,3 Prozent). Die rumänischen Exporte von Gütern haben zum vierten Mal in Folge historische Höchstwerte erreicht. So sind die Exporte 2016 um 5,1 Prozent auf 57,46 Milliarden Euro, die Importe um 7,5 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro gestiegen und waren somit eine wichtige Stütze für die rumänische Wirtschaft. Sie bleiben auch weiterhin ein Wachstumsmotor für den wirtschaftlichen Aufschwung, sofern sich die Wirtschaft der wichtigsten rumänischen Handelspartner, das heißt die EU-Länder, weiterhin positiv entwickelt. Bedeutende Entwicklungsmöglichkeiten Das makroökonomische Geschäftsklima Rumäniens bleibt weiterhin stabil. Es ist jedoch abzuwarten, wie sich die neuesten gesetzlichen Änderungen, wie zum Beispiel das einheitliche Lohngesetz oder die geplanten steuerlichen Änderungen, auf die Wirtschaft auswirken werden. Mit einer Staatsverschuldung in Höhe von 37,6 Prozent des BIP – eine der niedrigsten Quoten in der EU (die durchschnittliche Staatsverschuldung in der EU-28 beträgt 83,5 Prozent des EU-BIP), einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent und einer durch die MwSt.-Senkung bedingten negativen HVPI-Inflationsrate von -1,1 Prozent steht das Land im europäischen Vergleich gut da. Die ausländischen Direktinvestitionen nach Rumänien verzeichneten auch 2016 einen Anstieg auf 4,08 Milliarden Euro (+15 Prozent im Vergleich zu 2015). Die Hälfte davon kam aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland. Deutsche Unternehmen haben in den letzten 25 Jahren kontinuierlich in Rumänien investiert und maßgeblich zum Technologie-Transfer sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der rumänischen Wirtschaft beigetragen. Bedeutenden Entwicklungsmöglichkeiten machen aus Rumänien weiterhin ein beliebtes Ziel für deutsche Investitionen. Und es bestehen weiterhin gute Geschäftschancen. Deutschland wichtigster Handelspartner Deutschland bleibt wichtigster Handelspartner Rumäniens (zum zehnten Mal in Folge), da die Rumänen „Made in Germany“ mit der besten Qualität verbinden. Seit dem EU-Beitritt Rumäniens (2007) hat der Warenaustausch um mehr als 50 Prozent zugenommen. Laut dem rumänischen Statistikamt lagen die Einfuhren aus Deutschland im Vorjahr bei 13,8 Milliarden Euro (+10,5 Prozent), die Ausfuhren beliefen sich auf 12,3 Milliarden Euro (+14,6 Prozent). Insgesamt betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Staaten somit 26,1 Milliarden Euro © Augustin Lazaroiu – stock.adobe.com Deutschland ist wichtigster Handelspartner Rumäniens. 26 OKTOBER 2017

Geld + Märkte (+12,4 Prozent), das entspricht über 20 Prozent des gesamten rumänischen Außenhandels – Tendenz steigend. Auch die neuesten Daten (laut dem Statistischen Bundesamt) zeugen davon: im ersten Halbjahr 2017 beliefen sich die Ausfuhren nach Rumänien auf 7,4 Milliarden Euro, um 10,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, die Einfuhren aus Rumänien lagen bei 7,3 Milliarden Euro (+ 23,7 Prozent). Die Beziehungen zwischen beiden Staaten haben sich sowohl wirtschaftlich, als auch politisch und kulturell sehr gut entwickelt und das Interesse an Rumänien in Deutschland ist weiterhin groß. Rund 7.500 deutsche Unternehmen beziehungsweise Unternehmen mit einer deutschen Kapitalbeteiligung sind in Rumänien aktiv. Sie sind damit auch ein wichtiger Arbeitgeber, der in den letzten Jahren in erheblichem Maß zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen beigetragen hat. Chancen und Herausforderungen Weiteres Potenzial neben dem Produktionssektor besteht beispielsweise in den Bereichen GreenTech, Umwelt, Energie, Land- und Ernährungswirtschaft sowie für IT&C und Tourismus. Aufgrund eines weiter steigenden verfügbaren Einkommens ergeben sich auch für den Handel gute Geschäftschancen. Die Lohnkosten und nicht zuletzt die Flat Tax von 16 Prozent bieten ein attraktives Geschäftsumfeld. Ein weiterer bedeutender Vorteil Rumäniens ist dessen Zugehörigkeit zur Europäischen Union und die Anpassung der Gesetzgebung an die EU-Normen und Gesetze. Auch wenn die jüngste MOE-Konjunkturumfrage das Vertrauen der deutschen Unternehmen in Rumänien bestätigt (88 Prozent geben an, wieder Rumänien als Investitionsstandort zu wählen), gibt es weiterhin große Herausforderungen, die das Land zu bewältigen hat. So ergab die Umfrage, dass die Fortschritte hinsichtlich des Ausbaus der Infrastruktur nicht schnell genug sind. Hinzu kommt, dass seit dem Regierungswechsel im Dezember 2016 die Wirtschaft in Rumänien mit abrupten und nachteiligen Änderungen hinsichtlich Steuern zu kämpfen hat. Auch nimmt das Thema Fachkräftemangel an Bedeutung zu. Insbesondere in den wirtschaftlichen/produzierenden Ballungszentrum in Siebenbürgen klagen deutsche Unternehmen über akuten Fachkräftemangel. Und nicht zuletzt bleibt es für die allgemeine Entwicklung Rumäniens besonders wichtig, dass die Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung weiter verfolgt werden. Diese und weitere Informationen zum Standort Rumänien gibt es in der Standortbroschüre und der jüngsten Konjunkturumfrage im Internet unter www.ahkrumaenien.ro/Publikationen AHK-SPRECHTAG RUMÄNIEN Schon seit Jahren ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Rumäniens und „Made in Germany“ steht für beste Qualität. Die gut ausgebildeten Arbeitskräfte sowie die bedeutenden Entwicklungsmöglichkeiten machen aus Rumänien weiterhin ein beliebtes Ziel für deutsche Investitionen und haben bereits viele deutsche Unternehmen davon überzeugt, wichtige Investitionen im Lande zu tätigen. Neben dem Produktionssektor besteht weiterhin Potenzial in den Bereichen GreenTech, Umwelt, Energie, Land- und Ernährungswirtschaft, Handel sowie für IT&C. Ruxandra Dumitrescu, Leiterin der Abteilung Marktberatung der AHK Rumänien, steht als Expertin am Dienstag, den 24. Oktober für Fragen in 45-minutigen Einzelgesprächen zur Verfügung. Alternativ zu einem Gespräch in der IHK kann auch ein Inhouse-Termin in Unternehmen vereinbart werden. Die Beratungsgespräche sind für IHK-Mitglieder kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist jedoch unbedingt erforderlich. Nach der Anmeldung wird ein IHK-Mitarbeiter etwa zwei Wochen vor der Veranstaltung telefonisch Kontakt aufnehmen, um einen individuellen Termin zu vereinbaren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.heilbronn.ihk.de Dok.-Nr.: TER002172 ANSPRECHPARTNER Dalila Nadi IHK-Referentin Außenwirtschaft Telefon 07131 9677-121 E-Mail dalila.nadi@heilbronn.ihk.de Werden auch Sie zum Helfer. „Es ist schön zu erfahren, dass man den Menschen als Arzt direkt und effektiv helfen kann.“ Oliver Ostermeyer German Doctors e.V. Löbestr. 1a | 53173 Bonn info@german-doctors.de Tel.: +49 (0)228 387597-0 Spendenkonto IBAN DE12 5206 0410 0004 8888 80 BIC GENODEF1EK1 www.german-doctors.de OKTOBER 2017 27

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