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MOBILITÄT IM WANDEL | w.news 10.2017

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10.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Mobilität im Wandel • Advertorial B4B Themenmagazin

Titel Nutzerbefragung

Titel Nutzerbefragung von Bosch. Vor allem für die männlichen Befragten stellen neue Technologien ein wichtiges Kaufargument dar. Bei 52 Prozent der befragten Männer erhöht die Technologie des selbstfahrenden Autos das Interesse an einem Neuwagenkauf. Grundsätzlich gilt hier: Je jünger die befragten Autofahrer, desto stärker auch das durch automatisierte Fahrfunktionen ausgelöste Kaufinteresse. Folglich kommt Bewegung in die gesellschaftliche Akzeptanz des fahrerlosen Fahrzeugs, denn mit dem autonomen Fahren wird man zukünftig ein Fahrzeug nicht mehr zwangsläufig auf dieselbe Art besitzen wie es heute noch üblich ist. Das eigene Auto wird zunehmend durch Mobilitätsdienste, Shuttleservices und autonome Verkehrsdienste ersetzt werden. Ein Paradigmenwechsel, den Dr. Volkmar Denner auf den Punkt bringt: „Es geht nicht nur darum, bessere Autos zu bauen. Wir müssen Mobilität neu denken.“ AUTOMATISIERUNGSGRADE DES AUTOMATISIERTEN FAHRENS In der Stufe 0 gibt es keine automatisierten Fahrfunktionen. Der Fahrer führt allein die Längsführung (= Geschwindigkeit halten, Gas geben und Bremsen) und Querführung (= Lenken) aus. Es gibt keine eingreifenden, sondern lediglich warnende Systeme. In der Stufe 1 kann ein System entweder die Längs- oder die Querführung des Fahrzeugs übernehmen, der Fahrer führt dauerhaft die jeweils andere Aktivität aus. Erst in der Stufe 2 spricht man von teilautomatisiert, da der Fahrer nun beides, die Längs- und die Querführung, an das System in einem bestimmten Anwendungsfall übergeben kann. Der Fahrer überwacht das Fahrzeug und den Verkehr während der Fahrt fortlaufend. Er muss jederzeit dazu in der Lage sein, sofort die Steuerung des Fahrzeugs übernehmen zu können. In Stufe 3 erkennt das System selbstständig die Systemgrenzen, also den Punkt, an dem die Umgebungsbedingungen nicht mehr dem Funktionsumfang des Assistenzsystems entsprechen. In diesem Fall fordert das Fahrzeug den Fahrer zur Übernahme der Fahraufgabe auf. Der Fahrer muss die Längsund die Querführung des Fahrzeugs nicht mehr dauerhaft überwachen. Er muss jedoch dazu in der Lage sein, nach Aufforderung durch das System mit einer gewissen Zeitreserve die Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Ab der Stufe 4 kann der Fahrer die komplette Fahraufgabe an das System in spezifischen Anwendungsfällen übergeben. Die Anwendungsfälle beinhalten den Straßentyp, den Geschwindigkeitsbereich und die Umfeldbedingungen. Als letzte Entwicklungsstufe wird das fahrerlose Fahren, die Stufe 5, beziffert. Das Fahrzeug kann vollumfänglich auf allen Straßentypen, in allen Geschwindigkeitsbereichen und unter allen Umfeldbedingungen die Fahraufgabe vollständig allein durchführen. Quelle: vda Wir bauen für Industrie und Gewerbe Mit der Erfahrung aus über 400 Projekten BÖPPLEBAU 16 Bauunternehmung OKTOBER 2017 Böpple GmbH · Wannenäckerstraße 77 · 74078 Heilbronn · Telefon: 07131/2610-0 · www.boepplebau.de

TITEl TESTSTRECKE FÜR AUTONOMES FAHREN Heilbronn ist an das baden-württembergische Testfeld zum automatisierten und vernetzten Fahren angebunden: Die Forscher der Hochschule werden zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren erproben. Die Hochschule Heilbronn gehört zu den Pionieren. Die Forscher testen Autos und Nutzfahrzeuge für die Straßenreinigung, Müllentsorgung oder Paketzustellung. „Durch die Teststrecke bekommen sowohl unsere Partner aus der regionalen Wirtschaft als auch wir als Forscher tiefe Einblicke in neue Technologien und deren Wirkung auf Mobilität und Gesellschaft der Zukunft,“ sagt Rektor Prof. Dr.-Ing. Oliver Lenzen. Unter der Leitung des Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe hatte ein Konsortium aus der Stadt Heilbronn, der Stadt Karlsruhe, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und der Stadt Bruchsal sowie aus weiteren assoziierten Partnern im vergangenen Jahr den Zuschlag des Landes Baden-Württemberg für den „Aufbau eines Testfelds zum vernetzten und automatisierten Fahren“ erhalten. Das Konsortium beginnt in diesem Jahr mit dem Aufbau des Testfelds. Der erste Streckenabschnitt in der Karlsruher Oststadt wird derzeit bereits mit Messtechnik ausgestattet. Testszenarien zum urbanen Individualverkehr Auch die Stadt Heilbronn stellt einen Streckenabschnitt von rund 7,5 Kilometern für das autonome Fahren bereit, den Wissenschaftler der Fakultät Mechanik und Elektronik für ihre Forschung nutzen werden. Sie planen in und um Heilbronn Testszenarien zum urbanen Individualverkehr. Dazu gehört eine Autobahnabfahrt, eine Stadteinfahrt, der Stadtverkehr und ein Parkhaus. Die Planungen für die Autobahnabfahrt beziehen derzeit die Abfahrten Untereisesheim und Neckarsulm auf den Autobahnen A5 und A6 von Karlsruhe beziehungsweise Mannheim kommend ein. Auf einem der letzten Autobahnabschnitte der A6 (Untereisesheim und Neckarsulm) soll auch auf einer Stadteinfahrt (zum Beispiel der Neckartalstraße) autonomes Fahren getestet werden. Für den Stadtverkehr denken die Forscher über die Gegend um die Karl-Wüst-Straße/Albertistraße/Hafenstraße oder alternativ über die Kalistraße/Hafenstraße nach. Als Parkhaus eignete sich das vor dem BUGA-Gelände im Gebiet Wohlgelegen. © nmann77 – stock.adobe.com Individualverkehr und Nutzfahrzeuge Professor Raoul Zöllner beschreibt, welche Applikationen auf dem Testfeld erprobt werden: Beim „Valet Parking“, dem autonomen Parken in einem Parkhaus, verlässt der Fahrer das Fahrzeug vor dem Parkhaus. Das Auto sucht sich in Interaktion mit dem Parkhaussystem einen Parkplatz und parkt ein. Über das Handy kann das Fahrzeug wieder „gerufen“ werden. Dabei kommt es selbständig vor das Parkhaus gefahren, wo der Fahrer dann einsteigt und „übernimmt“. Im Forschungsprojekt AHeaD untersuchen die Forscher um Professor Hermann Koch-Gröber und Professor Zöllner effiziente Betriebsstrategien für autonomes Fahren auf Überland- und Autobahnfahrten. Dabei geht es darum, wie sich durch automatisierte Fahrfunktionen Einsparpotenziale auswirken. Für alle Applikationen untersuchen und erproben die Wissenschaftler die automatisierten Funktionen sowie die zugehörigen Technologien. Dazu gehört die Umfelderfassung und Lokalisation (GPS) von Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern, die Nutzfahrzeug-Navigation in urbanen Räumen sowie Aspekte funktionaler Sicherheit. www.hs-heilbronn.de HOCHSCHUlE HEIlBRONN Mit über 8.400 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 50 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben. KONTAKT Prof. Dr.-Ing. Raoul Daniel Zöllner Hochschule Heilbronn Telefon 07131 504-534 E-Mail raoul.zoellner@hs-heilbronn.de OKTOBER 2017 17

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