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MEHR ALS WIRTSCHAFT| w.news 09.2020

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09.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: MEHR ALS WIRTSCHAFT • Advertorial B2B Themenmagazin: Ventil-, Mess- und Regalsysteme • Familienunternehmen • Region Tauber-Franken • Logistik und Spedition • Stellenanzeigen

IHK + Region

IHK + Region Inlandsnachfrage Wechselkurse Geschäftserwartungen GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 2/2020 (in Prozent) 70 60 50 40 30 20 10 0 50 40 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 -50 73,7 Corona Pandemie Belebung 68,9 Auslandsnachfrage Abschwung 40,5 Arbeitskosten IHK-KONJUNKTURUHR 3/2008–2/2020 (in Prozent) 1/09 3/09 26,4 Fachkräftemangel 2/20 25,8 Energieund Rohstoffpreise -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung. Aufgrund der Corona-Krise fallen die Lageurteile und die Geschäftserwartungen auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise im Jahr 2009. Die Konjunkturuhr für die Region Heilbronn-Franken zeigt die wirtschaftliche Entwicklung im Abschwungquadranten. 19,2 Politische Rahmenbedingungen 1/10 18,1 1/13 11,1 Wechselkurse Finanzierung 3/08 1/16 1/15 1/19 8,4 Sonstige Risiken Aufschwung 1/11 1/12 1/14 1/17 2,8 Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. 1/18 Abkühlung zent sprechen von einer guten Geschäftslage (Vorumfrage 37 Prozent), während 45 Prozent (Vorumfrage 12 Prozent) mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Damit liegen die Lageurteile annähernd auf dem niedrigen Niveau wie im Jahr 2009 zu Zeiten der Finanzkrise. In der Corona-Krise machen den Unternehmen insbesondere die Abnahme bzw. Stornierung von Aufträgen, Liquiditätsengpässe sowie logistische Engpässe zu schaffen. Die Zahl der Auslandsorders hat sich gegenüber der Vorumfrage drastisch verringert. 12 Prozent (Vorumfrage 23 Prozent) konnten einen Zuwachs der ausländischen Auftragseingänge verbuchen. 55 Prozent (Vorumfrage 33 Prozent) klagen über einen Rückgang. Im Bereich der Inlandsorders ist ebenfalls ein starker Rückgang zu verzeichnen. Elf Prozent (Vorumfrage 16 Prozent) berichten über steigende inländische Auftragseingänge, 51 Prozent (Vorumfrage 39 Prozent) mussten Einbußen hinnehmen. Die Kapazitätsauslastung ist auf 69 Prozent gefallen (Vorumfrage 82 Prozent). Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten herrscht per saldo mehr Pessimismus als am Jahresbeginn 2020. 24 Prozent (Vorumfrage 19 Prozent) erwarten eine günstigere Geschäftsentwicklung, während 37 Prozent (Vorumfrage 26 Prozent) skeptisch in die Zukunft blicken. Ein Viertel rechnet mit steigenden Umsätzen insgesamt, 47 Prozent befürchten Umsatzeinbußen. Die Exporterwartungen haben sich im negativen Bereich deutlich verschlechtert. 19 Prozent (Vorumfrage 22 Prozent) kalkulieren mit steigenden Ausfuhren, 41 Prozent (Vorumfrage 26 Prozent) erwarten ein sinkendes Auslandsgeschäft. Auch das Investitionsverhalten ist stark rückläufig. 17 Prozent (Vorumfrage 29 Prozent) planen höhere Investitionsausgaben, während 39 Prozent (Vorumfrage 23 Prozent) ein sinkendes Investitionsniveau vorsehen. Bei den Beschäftigungsplänen erwarten 40 Prozent (Vorumfrage 28 Prozent) eine rückläufige Beschäftigtenzahl. Sieben Prozent (Vorumfrage 21 Prozent) planen Neueinstellungen. Zwei Drittel nutzen Kurzarbeit. Bau-Boom hält Corona-Krise stand Der Boom im Baugewerbe hat der Corona-Krise bisher weitgehend standgehalten. Während 59 Prozent (Vorumfrage 66 Prozent) die aktuelle Geschäftslage als gut bezeichnen, sind zwei Prozent (Vorumfrage null Prozent) mit dem SEPTEMBER 2020 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

GESCHÄFTSRISIKEN – HÄUFIGSTE FREITEXTANTWORTEN DER UNTERNEHMEN KONTAKT Dorothee Kienzle Referentin Volkswirtschaft Telefon 07131 9677-135 E-Mail dorothee.kienzle@ heilbronn.ihk.de Geschäftsverlauf unzufrieden. Als Auswirkungen der Corona-Pandemie nennen die Baubetriebe fehlende oder ausfallende Mitarbeiter (33 Prozent) und rückläufige Auftragseingänge (28 Prozent). Ein Zehntel (Vorumfrage 18 Prozent) berichtet von steigenden, 26 Prozent (Vorumfrage 18 Prozent) von fallenden Auftragseingängen. Am schwächsten fällt der Auftragsrückgang im Wohnungsbau aus, während der Straßen- und Tiefbau die stärkste Abnahme der Auftragseingänge meldet. Die Auslastung von Maschinen und Geräten lag bei 83 Prozent (Vorumfrage 86 Prozent). Allerdings haben sich die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate erheblich verschlechtert. Vier Prozent (Vorumfrage fünf Prozent) erwarten einen günstigeren Geschäftsverlauf. 37 Prozent (Vorumfrage neun Prozent) rechnen hingegen mit einer schlechteren Entwicklung. Neben dem Fachkräftemangel (65 Prozent) sieht mehr als die Hälfte (54 Prozent) in der Corona-Pandemie das größte Geschäftshemmnis. 96 Prozent (Vorumfrage 77 Prozent) planen mit einer gleich bleibenden Beschäftigtenzahl. Vier Prozent (Vorumfrage 18 Prozent) sehen Neueinstellungen vor, elf Prozent reagierten mit Kurzarbeit auf die Krise. Lageurteile im Großhandel rutschen ins Minus Im Großhandel fällt die Lageeinschätzung seit sieben Jahren per saldo wieder negativ aus. 27 Prozent (Vorumfrage 29 Prozent) sprechen von einem guten Geschäftsverlauf. 39 Prozent (Vorumfrage 23 Prozent) äußern sich unzufrieden über die Geschäftslage. Insbesondere der konsumnahe Großhandel meldet deutlich schlechtere Geschäfte. Als Auswirkungen der Corona-Pandemie nennen die Betriebe Auftragsrückgänge (73 Prozent), stornierte Aufträge (31 Prozent) und fehlende Waren und Dienstleistungen (35 Prozent). 22 Prozent (Vorumfrage 11 Prozent) melden steigende Bestellungen, während 47 Prozent (Vorumfrage 25 Prozent) über einen Rückgang klagen. Ein Fünftel (Vorumfrage 22 Prozent) rechnet mit einer günstigeren Entwicklung. 51 Prozent (Vorumfrage 15 Prozent) schätzen hingegen den weiteren Geschäftsverlauf pessimistisch ein. Größte Geschäftsrisiken sehen die Großhändler in der Corona-Pandemie und in der Inlandsnachfrage. Von Kurzarbeit waren 61 Prozent betroffen. 31 Prozent beabsichtigen einen Personalabbau, sechs Prozent wollen neues Personal einstellen. IHK-KONJUNKTUR- UMFRAGE Im Rahmen der Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit sind die Ergebnisse der Konjunkturumfrage für die IHK eine wirksame Argumentationshilfe. Machen auch Sie bei der Konjunkturumfrage mit und tragen Sie mit Ihrer Stimme zu einer repräsentativen Beteiligung der regionalen Unternehmerschaft bei. Sie nehmen bisher noch nicht teil? Hier können Sie sich anmelden: www.heilbronn.ihk.de/ konjunkturumfrage Weitere Informationen zur aktuellen Konjunkturlage sind online abrufbar unter: www.heilbronn.ihk.de/ konjunkturbericht www.heilbronn.ihk.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- SEPTEMBER 2020

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