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LEBEN 4.0 | w.news 06.2017

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04.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: LEBEN 4.0 • HANNOVER MESSE • Advertorial B4B Themenmagazin

© jamesteohart –

© jamesteohart – stock.adobe.com URBANER FREIRAUM 4.0 – GRÜNE INFRASTRUKTUR UND SOZIALE INTEGRATION Smart-City-Netzwerke für Lebensqualität im urbanen Raum. V o n P r o f. D r . K l a u s N e u m a n n Vor genau zehn Jahren, im Jahr 2007, wurde eine historische Grenze überschritten: Erstmals lebten mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Seitdem werden die Gesellschaft und die Stadtund Raumentwicklung von einem Approach geprägt: Urbanisierung. In den kommenden zwei Jahrzehnten steht die größte Völkerwanderung der Geschichte an. Schon jetzt lebt jeder zweite Mensch in einer Stadt. Einem aktuellen UNO- Bericht zufolge werden es im Jahr 2050 etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung sein. Der Trend zur Verstädterung und damit Ausdehnung der Metropolen hat gerade erst richtig begonnen. Herausforderung der Zukunft: Urbanisierung Städte gelten (noch) als die verheißungsvollen Orte des guten Lebens, gleichzeitig sind sie aber auch Hauptverursacher der globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Umwelt und Verkehrsprobleme, soziale wie ökologische Herausforderungen, kontinuierliche Flächenausdehnung mit Versiegelung und Inanspruchnahme wertvoller Naturräume. Die „Umwelt“-Konsequenzen infolge der Versiegelungen sind bekannt und immer wieder erlebbar. Trotz aller Erkenntnisse zur Folgenabschätzung und politischen Handlungsbekundungen werden zahlreiche Probleme zunehmen. Daher ist die Suche nach neuen Lösungsansätzen eine der unabdingbaren Konsequenzen. Zu den wichtigsten globalen und regionalen Herausforderungen zählen: • die Steuerung der Dynamik des rasanten Städtewachstums bei gleichzeitig schrumpfenden Regionen, • die Veränderungen der durch den Klimawandel bedingten ökonomischen wie ökologischen Auswirkungen, zum Beispiel durch Extremereignisse (Hochwasser, Sturm), • die Verknappung der endlichen Ressourcen. Die zunehmende Verknappung von Energie- und Naturressourcen sowie von fossilen und strategischen Rohstoffen erfordert zukünftig eine wesentlich effizientere Verwendung wie auch einen deutlich höheren Bedarf an erneuerbaren Ressourcen. Dies stellt die Gesellschaft sowie die Stadt-, Umwelt- und Landschaftsplanung nicht nur vor neue technologische Herausforderungen, sondern vor die Notwendigkeit, auch die (Frei-)Raum- und Landnutzung entsprechend neu zu adaptieren und mit neuen Funktionen zu versehen. In der Stadt werden viele Ressourcen auf engstem Raum beansprucht. Die Anforderungen hinsichtlich Effizienz, Steuerung und Resilienz sind daher besonders dominant. Der lokalen, regionalen und globalen Vernetzung aller Problemfelder mit innovativen, aktivierenden und bewegungsorientierten Beteiligungsmethoden kommt diesbezüglich eine bis dato wenig beachtete Bedeutung zu. Die „Wunderwaffe“, unter dem Be- 14 APRIL 2017

Titel griff „Smart City“, „smarte“ Stadtregion oder „urban Future 4.0“ bekannt, wird auch für den (grünen) urbanen Freiraum eine nachhaltige Wertigkeit erlangen. „Wunderwaffe“ Smart City Smart City ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte und ihre Teilsysteme (Gebäude, Infrastruktur, Freiräume, Gesundheitswesen, Umweltbelange etc.) effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Die Ansätze beinhalten technische, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Innovationen, die – je nach Lösungsstrategie – mit Begriffen zu lösungsstrategischen Konzepten wie Smart Mobility, Smart Health, Smart Home oder Smart Food Grid thematisiert werden. Smart City ist eines der Leitbilder für die wichtigsten EU-Stadt-Förderprogramme der nächsten fünf bis zehn Jahre. Bislang gibt es keine allgemein anerkannte Definition und nur wenige Definitionsvorschläge zu Smart City. Elementares Kennzeichen ist die Integration und Vernetzung aller die Stadt und die Gesellschaft beeinflussenden Bereiche, um die so erzielbaren ökologischen und sozialen Verbesserungspotenziale zu realisieren. Wesentlich sind eine umfassende Integration sozialer Aspekte der Stadtgesellschaft sowie ein partizipativer Zugang. Da diese Definition sehr kompakt und umfassend ist, wird mit Blick auf zentrale Themen eine Konkretisierung vorgenommen. In Bezug auf Energie und Ressourcen impliziert Smart City zum Beispiel: • langfristig von Öl und anderen fossilen Energieträgern unabhängig zu werden, • neue Technologien im Bereich Infrastruktur, Freiraum, Gebäude, Mobilität etc. intelligent zu vernetzen, um Ressourcen (Energie, Wasser, Pflegeund Wartungsarbeiten etc.) hocheffizient zu nutzen, • zukunftsfähige Mobilitätsformen und deren infrastrukturelle Voraussetzungen zu antizipieren und zu realisieren, • integrierte (Stadt-)Planungsprozesse zu forcieren (zum Beispiel integrierte Energieplanung), • Platz für Innovationen und Erprobung von neuen Ideen zu schaffen („living labs“), • die Bürger bei der Umsetzung von Maßnahmen in bisher nicht üblichem Umfang aktiv einzubinden, zu beteiligen und (auch von unpopulären Maßnahmen) zu überzeugen.

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