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Holzwirtschaft | w.news 06.2016

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06.2016 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Holzwirtschaft • Bildungsmessen • Advertorial B4B Themenmagazin

G E L D + M Ä R K T E

G E L D + M Ä R K T E DIE MEISTEN FREIHANDELS- ABKOMMEN DER WELT Mexiko hat sich in den letzten Jahren zu einem weltweit wichtigen wirtschaftlichen Akteur entwickelt. Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers wird das Land bis 2050 sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahezu vervierfachen und auf den sechs ten Platz der Volkswirtschaften mit dem größten BIP nach Kaufkraft vorrücken. Johannes Hauser, Geschäftsführer der AHK Mexiko, geht im Interview auf die Abhängigkeit von den USA und die Stärke der mexikanischen Automobilindustrie ein. Mexiko hat eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung hinter sich, die Auslandsinvestitionen nehmen zu, die Prognosen sind sehr gut. Was macht die mexikanische Wirtschaft so stark? Zum einen hat Mexiko einen großen kaufstarken Binnenmarkt mit etwa 120 Millionen Einwohnern. Zum anderen gibt es eine verlässliche Wirtschaftspolitik, die auf Offenheit und Globalisierung setzt. Dadurch wurden seit 20 Jahren stabile makroökonomische Verhältnisse gesichert, die für Lateinamerika nicht unbedingt typisch sind. Zudem haben viele Freihandelsabkommen einen enor men Zustrom von ausländischen Investitionen ausgelöst und die Entwicklung einer hochprofessionellen Industriekultur befördert. Wie relevant sind die Freihandelsabkommen für deutsche Investoren in einem Land mit einer so ausgezeichneten strategischen Lage? Deutsche Unternehmen profitieren von der Doppelstrategie. Sie beliefern den lokalen Markt, bedienen aber über eine Präsenz und Fertigung in Mexiko dank der Freihandelsabkommen auch zollfrei die USA als weltgrößten Einzelmarkt so - wie Japan, die EU und zahlreiche Staaten in Lateinamerika. Die Dynamik in der exportorientierten verarbeitenden Industrie führt im Übrigen zu einer erheblichen Nachfrage nach Investitionsgütern. Da Mexiko über keinen eigenen Maschinenbau verfügt, bieten sich deutschen Anbietern der Kapitalgüterindustrie interessante Marktperspektiven, durchaus ablesbar an der Entwicklung des deutschen Exports nach Mexiko. 38 w.news JUNI 2016

G E L D + M Ä R K T E MEXIKO: WACHSENDER MARKT FÜR DEUTSCHE FIRMEN Mexiko ist der führende Automobilproduzent in Lateinamerika, Automobilkonzerne investieren weiterhin Milliarden. Was zeichnet das Land als Standort für diese Branche aus? Wesentliches Argument sind auch hier die Freihandelsabkommen. Außerdem gibt es in Mexiko eine lange Tradition automobiler Fertigung. Volkswagen zum Beispiel ist seit über 50 Jahren im Land aktiv, ebenso die US-Konzerne. So hat sich eine sehr gute und verlässliche Zuliefer- und Infrastruktur entwickelt, aber auch eine geschätzte Fertigungsqualität, die erklärt, warum neben dem Massensegment demnächst auch Premiummarken wie Audi, BMW und Mercedes hier Pkws produzieren. Ein neuer Markt entsteht gerade durch die Energiereform und die damit verbundene Liberalisierung der Energie- und Erdölwirtschaft. Ergeben sich hieraus Chancen für deutsche Investoren? Durch die neuen Zugänge zur Exploration, Erzeugung und Verteilung von Energie eröffnen sich deutschen Technologielieferanten sehr gute Geschäfts chan - cen, weil Mexiko hier enormen Bedarf hat. Das hat auch der mexikanische Ener - giekonzern Pemex erkannt und nun sogar ein Verbindungsbüro in Deutschland eröffnet, um proaktiv deutsche Unternehmen für eine Mitwirkung an den unterschiedlichen Prozessen zu gewinnen. Eine Dienstleistung Ihrer AHK ist das Partner Support Program. Worum handelt es sich hierbei? Der Zustrom deutscher Investoren hat auch zur Folge, dass immer mehr Fachund Führungskräfte nach Mexiko kommen, in der Regel mit Partnerin oder Partner. Um diesen Möglichkeiten zur Gestaltung ihres Aufenthalts zu geben, bieten wir in Kooperation mit den Unternehmen verschiedene Optionen an, von beruflichen Tätigkeiten, Weiterbildungsmaßnahmen oder ehrenamtlichem Engage ment. Ziel ist es, den Aufenthalt in Mexiko für beide Partner erfüllend zu gestalten. Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Mexiko ist für deutsche Investitionen und Exporte attraktiv, weil …“ … sie auf ein wirtschaftspolitisch stabiles Umfeld treffen und in einer offenen und auf Globalisierung setzenden Wirtschaft sehr gute Entwicklungsund Marktchancen haben.“ (DIHK) Weitere Informationen zum weltweiten Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) gibt es im Internet auf der Homepage der AHK, Dienstleistungen zum Markteinstieg und -ausbau bieten die AHKs unter der Servicemarke DEinternational an. www.ahk.de www.deinternational.de Quellen: AHK Mexiko (Konjunkturumfrage 2014) ÜBER MEXIKO æBIP pro Kopf, in USD, 2015 (Prognose): 10.174 æWirtschaftswachstum, 2015 in Prozent, real (Prognose): 3,0 æBeziehungen zu Deutschland 2014 (Veränderung gegenüber 2013): Deutsche Einfuhren, in Millionen Euro: 3.673,8 (- 6,2 Prozent) Deutsche Ausfuhren, in Millionen Euro: 9.078,3 (+ 1,5 Prozent) æHermes Länderkategorie: 3 æEase of Doing Business 2015: 39 von 189 Ländern Quellen: GTAI 2015, Destatis ZUR AHK æGründungsjahr: 1929 æStandort: Mexiko-Stadt KONTAKT Johannes Hauser Telefon +52(0)55 1500 5902 E-Mail direccion@ahkmexiko.com.mx ZUR PERSON Johannes Hauser ist seit 2004 Geschäftsführer der AHK Mexiko, darüber hinaus seit 1999 Geschäftsführer der AHK für Zentralamerika und die Karibik. Zuvor arbeitete der ausgebildete Bankkaufmann und studierte Betriebswirt als wissenschaftlicher Mitarbeiter des DIHK mit Stationen in Bonn, Krefeld, Kiel, Berlin und Madrid. AHK-Geschäftsführer Johannes Hauser. JUNI 2016 w.news 39

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