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Holzwirtschaft | w.news 06.2016

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06.2016 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Holzwirtschaft • Bildungsmessen • Advertorial B4B Themenmagazin

T I T E L Die Wälder in

T I T E L Die Wälder in Baden-Württemberg werden nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Das lässt sich unter anderem am Holzvorrat ablesen, der sich positiv entwickelt hat – es ist im Mittel mehr Holz hinzugewachsen, als entnommen wurde. Derzeit liegt der Vorrat in den Wäldern Baden-Württembergs bei etwa 500 Millionen Kubikmeter Holz. Von den insgesamt 50 verschiedenen Baumarten in Baden-Württemberg sind fünf Arten wirtschaftlich besonders relevant. Diese sind neben der Fichte mit 34 Prozent die Buche (22 Prozent), Weißtanne (8 Prozent), Eiche (7 Prozent) und Kiefer (6 Prozent). Nennenswerte kleinere Anteile haben auch Esche, Berg - ahorn, Douglasie, Lärche, Hainbuche, Birke und Erle. Stabile Ökosysteme im Holzbauland Nr. 1 Seit Mitte der 80er Jahre nimmt der Anteil der Laubbäume kontinuierlich zu und beträgt derzeit etwa 46 Prozent. Das ist – auch unter Berücksichtigung des Klimawandels – eine erfreuliche Entwicklung. Denn nach heutigem Wissensstand sind die Laubbaum-Arten unserer Region Klimaveränderungen gegenüber toleranter. Das Land forscht weiter daran, dass die Wälder auch in Zukunft stabile Öko - systeme bleiben. Das Cluster Forst und Holz umfasst nach der europaweit einheitlichen Definition mehr als reine Forstwirtschaft, forstliche Dienstleister und Sägeindustrie. Vielmehr zählen dazu auch nachgelagerte Branchen wie die Holzwerkstoffindustrie, die Papierindustrie, die Möbelindustrie und auch das Druckerei- und Verlagsgewerbe. Von herausragender Bedeutung in Baden-Württemberg ist der industrielle und handwerkliche Holzbau – denn Baden-Württemberg ist Holzbauland Nummer 1 in Deutschland. Rohstoffproduktion und Weiterverarbeitung In Baden-Württemberg ist die Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz geprägt durch eine mittelständische Struktur mit zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die über - wie gend im ländlichen Raum ansässig sind. Dies ermöglicht eine enge Verzahnung zwischen Rohstoffproduktion und Weiterverarbeitung. Baden-Württemberg ist stark in der Fläche, was sich auch in ”Baden-Würt- temberg ist Holzbauland Nummer 1 in Deutschland. “ Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (a. D. seit Mai 2016) diesem Wirtschaftszweig zeigt. Die Weiterentwicklung der Holzwirtschaft ist deshalb gerade für die wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt des ländlichen Raums von herausragender Bedeutung. In Baden-Württemberg erwirtschaften rund 29.000 Betriebe im Cluster Forst und Holz mit knapp 200.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro jährlich. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von etwa drei Prozent. In einigen Landkreisen erreicht die Beschäftigungswirkung der Branche mehr als zehn Prozent. Fachberatung für Holzbau Die Stärke der Branche Forst und Holz, ihre enorme Vielfalt und flächendeckende Präsenz vor allem im ländlichen Raum kann ihr Potenzial durch Koordination und Kooperation noch besser entfalten. Der Cluster Forst und Holz hat hierzu die proHolzBW GmbH als Motor für das landesweite Clustermanagement, die Fachberatung zum Holzbau, der Koordination für den Holzwohnbau für Flüchtlinge und das Holzmarketing in Baden- Württemberg gegründet. Die proHolzBW ist die zentrale und von den Verbänden der Forst- und Holzbranche getragene Informationsplattform zu allen Themen einer nachhaltigen und klimaschonenden Verwendung des Rohstoffs Holz in Baden-Württemberg. Denn Holzbau nutzt den wertvollen nachwachsenden Baustoff Holz – und trägt gleichzeitig dazu bei, dass die Energiewende gelingt. Das Bauen und Wohnen in unseren Breiten hat über 50 Prozent Anteil an unserem Gesamtenergiebedarf. Allein daher müssen wir uns den Fragen um die Entwicklung und Gestaltung von Gebäuden besonders intensiv widmen. Ein Gebäude aus Holz erzeugt bei Bau und Unterhalt deutlich weniger CO 2 -Emissionen als konventionelle Baustoffe und ist durch die Bauweise mit wenigen tragenden Wänden leicht an sich ändernde Bedürfnisse einer Nachnutzung anzupassen. Zudem bindet Holz als Baustoff klimaschädliches Kohlendioxid für lange Zeit. Holz-Innovativ-Programm Das Land hat 2014 über das EU-Regionalentwicklungsprogramm EFRE eine neue Fördermöglichkeit über das „Holz Innovativ Programm“ geschaffen, die 22 w.news JUNI 2016

T I T E L bis 2020 läuft. Gefördert werden neben landesweiten und regionalen Netzwerkstrukturen auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die die stoffliche Verwendung von Holz voranbringen. Ebenso werden Impulse zum Bau von Leuchttürmen im Holzbau gesetzt und innovative Modellvorhaben im öffentlichen Raum sowie im Mietwohnbau gefördert. Insgesamt stehen hierfür EU- Fördermittel in Höhe von 8,5 Millionen Euro zur Verfügung, die durch Landesmittel ergänzt werden. Denn das Planen mit Holz erscheint zunächst aufwändig – betrachtet man aber den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, ist das Bauen mit Holz wirtschaftlich längst mit anderen Baustoffen konkurrenzfähig. Weltweit entstehen Leuchttürme des innovativen Holzbaus. Sie dokumentieren in vielfältigsten Bauaufgaben die Eignung dieses Baustoffs in nahezu allen Facetten. Die Lebensdauer eines modernen Holzbaus ist hoch und auf Augenhöhe mit dem konventionellen Massivbau. Durch einen hohen und modularen Vorfertigungsgrad können zudem sehr kurze Bauzeiten realisiert werden. Das vermeidet Lärm und Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten. Die entstehenden Bauten sind unmittelbar nutzbar, und diese Präzision ist aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades durch keinen anderen Baustoff zu erzielen. Holzbau bietet auch für die Herausforderungen im sozialen Wohnungsbau die passenden Lösungen. Deswegen ist es nur logisch, dass sich immer mehr Bauträger für die moderne Holzbauweise entscheiden. In Baden-Württemberg wird mit knapp 24 Prozent fast jedes vierte neue Wohngebäude in Holz gebaut, im Bundesdurchschnitt sind es nur etwa 15 Prozent. Diese Vorteile sollten wir nutzen und die Spitzenposition als Holzbauland Nr. 1 weiter ausbauen. www.efre-bw.de www.mlr-bw.de DER AUTOR Alexander Bonde war bis Mai 2016 Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. PR-BEITRAG Anzeige MARKE FÜR INNOVATIVEN INGENIEURHOLZBAU Als Ingenieurholzbauunternehmen für alle Gebäudetypen ist Schlosser der ideale Partner für Bauvorhaben. Im eigenen Planungs- und Ingenieurbüro realisiert der Holzbauer jedes Objekt individuell von der Idee bis zur Schlüsselübergabe. Das etwa 80 Mitarbeiter starke Team aus Ingenieuren, Architekten und Zimmerermeistern reagiert auf Anfragen schnell und führt sie termingerecht aus. Das Holzbauunternehmen steigt da ein, wo der Kunde es braucht. Mit dessen Planungsbüro zu arbeiten, ist für Schlosser eine Selbstverständlichkeit. Als Partner für Architekten oder als Ideengeber und Entwickler sowie als Hersteller von Fertigbauteilen für Holzbauunternehmen bringt Schlosser alle Beteiligten an einen Tisch und schafft optimale Planungsschnittstellen, um kosten optimiert durch alle Gewerke hindurch das Bau vorhaben in kürzester Zeit zu verwirklichen. Hierbei wer den bereits die gesamten Kosten des Gebäudelebenszyklus berücksichtigt. Jedes Bauvorhaben wird perfekt geplant. Auf Wunsch erstellt Schlosser die ersten Entwürfe, führt statische Berechnungen durch, nimmt Vermessungsarbeiten vor und liefert Konstruktionszeichnungen sowie Fundamentpläne. Das eigene Planungs- und Ingenieur büro kümmert sich um die Kostenermittlung sowie die Eingabe- und Genehmigungsplanung. Nach der Planung werden in den eigenen Fer ti gungshallen die Bauelemente millimetergenau vorgefertigt, um die Montagezeiten und Kosten zu senken. Ziel ist, wirtschaftlich, ökologisch und sinnvoll zu planen, um nachhaltig zu bauen für eine funktionale, individuelle und flexible Gebäudenutzung. V.i.S.d.P.: SCHLOSSER GmbH www.schlosser-projekt.de konzipieren, umsetzen, betreuen Wirtschaftlich planen und nachhaltig bauen für eine funktionale und flexible Gebäudenutzung. SCHLOSSER® Industriestraße 17-23 73489 Jagstzell Tel. +49 7967 90 90 - 0 www.schlosser-projekt.de

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