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HEILBRONNER WEG | w.news 06.2017

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06.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: HEILBRONNER WEG • TOURISMUS • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK + Region

IHK + Region Geschäftserwartungen 80 60 40 20 50 40 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 -50 92,9 7,1 0,0 Maschinenbau Fahrzeugbau Belebung AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE in einzelnen Industriebereichen 1/2017 (in Prozent) gut befriedigend schlecht 53,2 44,2 2,6 Metallerzeugnisse 54,7 39,6 5,7 Elektrotechnik IHK-KONJUNKTURUHR: KONJUNKTUR GEWINNT AN SCHWUNG 4/2009–1/2017 (in Prozent) 71,4 26,8 Abschwung Abkühlung -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Aufschwung, Abkühlung, Abschwung und Belebung. Die wirtschaftliche Dynamik hat in der Region Heilbronn-Franken im 1. Quartal 2017 an Fahrt gewonnen. Die Konjunkturuhr signalisiert für die Gesamtwirtschaft bei deutlich verbesserten Lageurteilen und gestiegenen Geschäftserwartungen unverändert konjunkturellen Aufschwung. 1,8 Glasindustrie/ Steineverarbeitung 1/10 77,8 22,2 1/13 0,0 76,5 23,5 Chemische Industrie 1/16 1/15 0,0 Aufschwung 1/11 1/12 39,1 1/14 56,5 4,4 Ernährungsgewerbe Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen aus einzelnen Bereichen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage an. 1/17 vier Prozent (Vorquartal sechs Prozent) Umsatzeinbußen befürchten. Die Exporterwartungen sind gegenüber dem Vorquartal stabil geblieben. Wie im Vorquartal rechnen 41 Prozent mit einem Exportzuwachs, während vier Prozent mit einem Rückgang kalkulieren. Bei den Investitionen ist eine Belebung festzustellen. 40 Prozent (Vorquartal 33 Prozent) der Unternehmen planen mit einer Zunahme der Inlandsinvestitionen. 23 Prozent der Betriebe wollen neue Stellen schaffen, während ein Zehntel einen Personalabbau plant. Baugewerbe weiter Spitzenreiter In der regionalen Bauwirtschaft ist die Lagebeurteilung gegenüber dem Vorquartal auf sehr hohem Niveau stabil geblieben. Während nach wie vor kein Unternehmen die aktuelle Geschäftslage für schlecht hält, bezeichnen 70 Prozent (Vorquartal 69 Prozent) der Betriebe den Geschäftsverlauf als gut. Das Baugewerbe bleibt damit weiterhin eine tragende Säule der Binnenkonjunktur. Die Auftragslage insgesamt hat sich gegenüber dem Vorquartal verbessert. Am besten fällt die Auftragssituation derzeit im Wohnungsbau und im gewerblichen Hochbau aus. Hier melden die Hälfte beziehungsweise 46 Prozent der Betriebe Auftragszuwächse. Im Bereich Straßenund Tiefbau verzeichneten 29 Prozent eine steigende Ordertätigkeit. Das Schlusslicht bei den Auftragseingängen bildet nach wie vor der öffentliche Hochbau. Während hier zwölf Prozent von steigenden Auftragseingängen berichten, klagen 24 Prozent über einen Rückgang. Die Auslastung der Maschinen und Geräte lag bei 80 Prozent (Vorquartal 84 Prozent). Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten hat der Optimismus in der Bauwirtschaft wieder deutlich zugenommen. 35 Prozent (Vorquartal 14 Prozent) der Unternehmen rechnen mit einer günstigeren zukünftigen Geschäftsentwicklung, fünf Prozent (Vorquartal null Prozent) erwarten hingegen eine Eintrübung des Geschäftsverlaufs. 16 Prozent (Vorquartal neun Prozent) gehen von einer steigenden Bauproduktion aus. 30 Prozent der Betriebe planen einen Personalaufbau, nur zwei Prozent wollen Stellen 14 JUNI 2017

IHK + Region 50 40 30 20 10 GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 1/2017 (in Prozent) 54,1 39,5 37,8 Arbeitskosten Fachkräftemangenachfragund Inlands- Energiestoffpreise Roh- 36,1 Politische Auslandsnachfrage Rahmenbedingungen streichen. Größtes Geschäftsrisiko ist mit 84 Prozent der Fachkräftemangel. Allzeithoch im Großhandel Im Bereich des Großhandels haben die positiven Urteile hinsichtlich der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vorquartal deutlich zugenommen. Der Saldo aus positiven und negativen Stimmen erreicht damit ein neues Allzeithoch. Während 64 Prozent (Vorquartal 49 Prozent) der Großhändler von einem guten Geschäftsverlauf sprechen, bezeichnen nur fünf Prozent (Vorquartal sieben Prozent) der Unternehmen die aktuelle Lage als schlecht. Der produktionsverbindende Großhandel beurteilt dabei die aktuelle Geschäftslage erheblich günstiger als die konsumnahen Großhändler. Gegenüber dem Vorquartal haben sich die Bestellpläne per saldo etwas verbessert. 41 Prozent (Vorquartal 36 Prozent) der Betriebe melden einen Anstieg der Bestellungen, zwölf Prozent (Vorquartal 13 Prozent) mussten einen Rückgang hinnehmen. In Bezug auf die weitere Geschäftsentwicklung herrscht nach wie vor Zuversicht. 43 Prozent (Vorquartal 46 Prozent) der Großhändler blicken optimistisch auf die kommenden zwölf Monate. Lediglich sieben Prozent (Vorquartal elf Prozent) rechnen mit einem ungünstigeren Geschäftsverlauf. 33 20,6 Wechselkurse 8,9 Finanzierung 7,4 14,8 Sonstige Risiken Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. Größte Geschäftsrisiken sind der Fachkräftemangel und die Inlandsnachfrage. Für die kommenden Monate planen 28 Prozent der Unternehmen Neueinstellungen, sieben Prozent sehen einen Personalabbau vor. 43 Prozent sehen steigende Inlandsinvestitionen vor. Einzelhandel etwas unzufriedener Gegenüber dem Vorquartal hat sich die Lagebeurteilung im regionalen Einzelhandel per saldo verschlechtert. Im langfristigen Durchschnitt bleibt sie jedoch überdurchschnittlich positiv. 28 Prozent (Vorquartal 34 Prozent) der Einzelhändler bezeichnen den Geschäftsverlauf als gut, während 13 Prozent (Vorquartal zehn Prozent) der Betriebe mit der aktuellen Lage unzufrieden sind. Die schwächere Entwicklung im Einzelhandel dürfte auf die wieder etwas höhere Verbraucherpreisinflation zurückzuführen sein, welche die reale Kaufkraft der Haushalte schmälert. Die Beurteilung des Kaufverhaltens der Kunden wird von den Einzelhändlern zumindest per saldo besser als im Vorquartal beurteilt. 13 Prozent (Vorquartal sieben Prozent) der Betriebe bezeichnen das Kaufverhalten der Kunden als kauffreudig. Zwei Drittel (Vorquartal 59 Prozent) stufen es als saisonüblich angemessen ein. 21 Prozent (Vorquartal 34 Prozent) sprechen von einem zurückhaltenden Kaufverhalten. In Bezug auf die zukünftige Umsatzentwicklung herrscht größerer Optimismus als im Vorquartal. Auch die Einschätzung der Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten fällt zuversichtlicher als im Vorquartal aus. 30 Prozent (Vorquartal 24 Prozent) der Unternehmen gehen von einer günstigeren Geschäftsentwicklung aus, elf Prozent (Vorquartal zwölf Prozent) rechnen mit einem schlechteren Geschäftsverlauf. Die Entwicklung der Inlandsnachfrage und der Fachkräftemangel werden als größte Geschäftsrisiken gesehen. Neun Prozent der Einzelhändler planen Neueinstellungen, 13 Prozent kalkulieren mit einer Verringerung der Beschäftigtenzahl. Bessere Geschäfte im Dienstleistungssektor Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch den heimischen Dienstleistungssektor fällt wieder positiver als im Vorquartal aus. Jeder zweite Betrieb (Vorquartal 45 Prozent) hält die aktuelle Lage für gut, während nur fünf Prozent (Vorquartal acht Prozent) der Dienstleister mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Deutlich über dem Durchschnitt aller Dienstleister liegen die Lageurteile im Bereich Informationswirtschaft. Gegenüber dem Vorquartal hat sich die Auftragslage spürbar verbessert. 32 Prozent (Vorquartal 27 Prozent) der Unternehmen verbuchten einen Zuwachs beim Auftragsvolumen, während sieben Prozent (Vorquartal 25 Prozent) über einen Rückgang berichten. Größte Risiken sehen die Dienstleister im Fachkräftemangel und in der Entwicklung der Binnenkonjunktur. 24 Prozent der Betriebe erwarten einen günstigeren zukünftigen Geschäftsverlauf, neun Prozent blicken mit Skepsis in die Zukunft. 30 Prozent planen Neueinstellungen, sechs Prozent erwägen einen Personalabbau. Weitere Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage können im Internet unter dem Stichwort „Konjunktur“ abgerufen werden: www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht KONTAKT Dorothee Kienzle IHK-Referentin Volkswirtschaft Telefon 07131 9677-135 E-Mail dorothee.kienzle@heilbronn.ihk.de JUNI 2017 15

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