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HEILBRONNER WEG | w.news 06.2017

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06.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: HEILBRONNER WEG • TOURISMUS • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK + Region LEBHAFTER

IHK + Region LEBHAFTER JAHRESAUFTAKT © Marquart Die Konjunktur hat im IHK-Bezirk Heilbronn- Franken im ersten Quartal 2017 an Kraft gewonnen. Ungeachtet aller politischen Sorgen sind die Lageurteile der befragten Unternehmen auf ein neues Allzeithoch geklettert. In nahezu allen Branchen ist eine deutliche Aufhellung festzustellen. Die Industrie beurteilt ihre aktuelle Lage so gut wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. In der Bauwirtschaft sind die Lageurteile auf sehr hohem Niveau stabil geblieben. Der Großhandel verzeichnet ebenfalls einen Höchstwert bei der Lageeinschätzung. Auch im Dienstleistungssektor ist es zu einer konjunkturellen Verbesserung gekommen. Lediglich im Einzelhandel hat sich das Stimmungsbild etwas eingetrübt. Ihre Geschäftsaussichten schätzt die regionale Wirtschaft wieder zuversichtlicher als im Vorquartal ein. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn- Franken, an der sich 439 Unternehmen mit insgesamt 87.600 Beschäftigten aus dem gesamten IHK-Bezirk beteiligt haben. V o n D o r o t h e e K i e n z l e Die Einschätzungen der regionalen Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage sind im 1. Quartal 2017 nochmals gestiegen. 56 Prozent (Vorquartal 50 Prozent) der an der Umfrage teilnehmenden Betriebe bezeichnen die aktuelle Lage als gut, während nur vier Prozent (Vorquartal fünf Prozent) der Unternehmen mit dem Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Die Lageurteile erreichen damit einen neuen Höchstwert seit Beginn der Umfrage in der heutigen Form im Jahr 1996. Die Konjunktur entwickelt sich angesichts der internationalen Herausforderungen bemerkenswert robust. Die Industrie gewinnt an Stärke. Der Bau läuft weiterhin rund. Durch den anhaltenden Beschäftigungsaufbau wird der private Konsum gestützt. Auch bei den Investitionen ist eine Belebung festzustellen. Die wachsenden wirtschaftspolitischen Befürchtungen schlagen bisher kaum auf die Geschäfte durch. Trotz Brexit, dem Protektionismus Trumps sowie dem Vormarsch der Establishment-Gegner im Euroraum konzentrierten sich die regionalen Unternehmen auf das gegenwärtige Geschäft und das läuft gut. Präsentieren den Wirtschaftslagebericht für das erste Quartal 2017: IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring und Dr. Helmut Kessler, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer. Zuversicht hinsichtlich der nächsten zwölf Monate gestiegen Auch ihre Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate schätzen die Unternehmen besser als im 4. Quartal 2016 ein. 35 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Betriebe gehen von einer günstigeren Geschäftsentwicklung aus, sechs Prozent (Vorquartal zehn Prozent) blicken skeptisch in die Zukunft. Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt hält im 1. Quartal 2017 weiter an. Die Personalplanungen der Unternehmen fallen gegenüber dem Vorquartal noch etwas expansiver aus. 24 Prozent (Vorquartal 21 Prozent) der Unternehmen sehen Neueinstellungen vor. Ein Zehntel (Vorquartal zwölf Prozent) erwägt einen Personalabbau. Als Hindernis erweisen sich nach wie vor Fachkräfteengpässe. Mit 54 Prozent bleibt der Fachkräftemangel das größte Geschäftsrisiko der Unternehmen. Industrie gewinnt an Stärke Die regionale Industrie, die maßgeblich die regionale Wirtschaftsentwicklung bestimmt, meldet eine erneute Verbesserung ihrer aktuellen Lage. Der Saldo der positiven und negativen Lageurteile erreicht damit den höchsten Stand seit dem 3. Quartal 2011. Während 59 Prozent (Vorquartal 53 Prozent) der Betriebe den Geschäftsverlauf als gut bezeichnen, sind nur drei Prozent (Vorquartal fünf Prozent) der Unternehmen mit der aktuellen Geschäftslage unzufrieden. Die Auftragseingänge aus dem Ausland haben sich auf hohem Niveau gegenüber dem Vorquartal etwas verringert. 37 Prozent (Vorquartal 38 Prozent) der Betriebe konnten einen Anstieg der Auslandsorders verbuchen, während ein Zehntel (Vorquartal fünf Prozent) einen Rückgang meldet. Im Bereich der Inlandsorders hat es hingegen einen starken Anstieg gegeben. Der Saldo der positiven und negativen Stimmen fällt so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr aus. 42 Prozent (Vorquartal 27 Prozent) der Unternehmen weisen steigende inländische Auftragseingänge aus, jeder zehnte Betrieb (Vorquartal elf Prozent) musste Einbußen verkraften. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung der Unternehmen liegt wie im Vorquartal bei 87 Prozent. Auch ihre Geschäftsaussichten für die kommenden zwölf Monate schätzen die Industrieunternehmen überaus zuversichtlich ein. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Stimmen ist auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. 44 Prozent (Vorquartal 33 Prozent) der Betriebe rechnen mit einem günstigeren Geschäftsverlauf. Drei Prozent (Vorquartal sechs Prozent) blicken skeptisch in die Zukunft. Die zukünftige Umsatzentwicklung wird deutlich besser als im Vorquartal beurteilt. 54 Prozent (Vorquartal 41 Prozent) erwarten Umsatzsteigerungen, während 12 JUNI 2017

IHK + Region GESCHÄFTSLAGE/GESCHÄFTSERWARTUNG GESAMTKONJUNKTUR 1/2012–1/2017 (in Prozent) 40 20 0 -20 -40 Aktuelle Geschäftslage Erwartete Geschäftslage 1/12 2/12 3/12 4/12 1/13 2/13 3/13 4/13 1/14 2/14 3/14 4/14 1/15 2/15 3/15 4/15 1/16 2/16 3/16 4/16 Die Linien geben den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Unternehmen aller Branchen zur aktuellen Geschäftslage sowie zur erwarteten Geschäftslage an. 1/17 AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE in den einzelnen Wirtschaftsbereichen 1/2012–1/2017 (in Prozent) 60 40 20 0 -20 Industrie Baugewerbe Großhandel Einzelhandel Dienstleister 1/12 2/12 3/12 4/12 1/13 2/13 3/13 4/13 1/14 2/14 3/14 4/14 1/15 2/15 3/15 4/15 1/16 2/16 3/16 4/16 1/17 Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Unternehmen aus den jeweiligen Branchen zur aktuellen Geschäftslage an. EINSCHÄTZUNG K AUF VERHALTEN durch Einzelhändler saisonüblich 65,9 % zurückhaltend 21,3 % kauffreudig 12,8 % INFORMATIONEN Weitere Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage können im Internet unter dem Stichwort „Konjunktur“ abgerufen werden: www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht KENNZAHLEN PER NEWSLETTER Aktuelle Informationen zu den Bereichen aktuelle Wirtschaftszahlen, Konjunktur sowie Neues aus der amtlichen Statistik enthält der IHK-Newsletter „Wirtschaft und Statistik“. Er kann kostenfrei auf der IHK-Homepage, Rubrik Newsletter, abonniert werden: www.heilbronn.ihk.de JUNI 2017 13

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