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HEILBRONNER WEG | w.news 06.2017

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06.2017 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: HEILBRONNER WEG • TOURISMUS • Advertorial B4B Themenmagazin

© Marquart Seit 113

© Marquart Seit 113 Jahren Premiumsäfte und eine Menge Erfahrung: Darauf kann der Familienbetrieb „Beil Fruchtsaft“ zurückblicken. Denn das Unternehmen, welches sich heute fast ausschließlich der Gewinnung von Fruchtsäften widmet, wurde bereits 1904 von Josef und Theresia Beil als „Mechanische Küferei, Mosterei und Brennerei Beil“ gegründet und zählte neben der Erzeugung von Wein und Destillaten auch das Herstellen von Holzfässern zu seinen Aufgaben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann aber immer weniger Fässer aus Holz gebraucht. Das Unternehmen spezialisierte sich darum auf die Herstellung von Säften aus Früchten der Region. Vor allem der Apfelsaft des Familienunternehmens war und ist beliebt und ermöglichte die ständige Vergrößerung des Betriebs. Heute hat Beil Fruchtsaft 20 Mitarbeiter 10 JUNI 2017 „Qualitativ hochwertige Produkte sind einfach unser Ding. “ Joachim Beil, Geschäftsführer Beil Fruchtsaft und wird in beinahe jedem Getränkehandel der Region verkauft. Geschäftsführer und Ur-Ur-Enkel des Gründers, Joachim Beil, ist stolz auf die lange Geschichte und die Wurzeln des Familienbetriebs und so zieren auch heute noch Fässer der ehemaligen Küferei Beil und aus Holzdauben gefertigte Tische und Regale den Beil´schen Verkaufsraum im Gewerbegebiet Trendpark. Hier kann der Besucher aus über 40 verschiedenen Sorten Beil-Fruchtsaft wählen. Dabei trifft Tradition auf gewagte Kombinationen. Neben klassischen Apfel- oder Birnensäften erhält man bei Beil eben auch Apfel-Erdbeer-Saft, Roten Johannisbeer-Nektar oder Quittensaft. Hochwertige Qualität aus regionalen Früchten Häufig bestellen die Gäste eines Restaurants einen Apfelsaft zu ihren Speisen. Kaum jemand überlegt sich jedoch, wie

IHK + Region aus dem Apfel der Saft gewonnen wird und woher der Apfel stammt, der zu Saft verarbeitet wurde. Bei Beil wird das ganz offen aufgezeigt, denn jeder, der wissen möchte, wie Beil-Säfte hergestellt werden, kann an einer Werksbesichtigung teilnehmen und wer zum Endprodukt beitragen will, kann seine Früchte bei Beil abgeben. Diese werden dann von Hand verlesen und anschließend ausgepresst. Somit entsteht ein Rohsaft, der durch kurzes Pasteurisieren und sofortiges Rückkühlen haltbar gemacht wird. Der gewonnene Direktsaft wird nun in Tanks eingelagert und nach Bedarf in Flaschen gefüllt. Joachim Beil erklärt: „Es handelt sich bei unseren heimischen Säften um Direktsäfte. Der Saft wird also genau so verkauft, wie er aus dem Obst gewonnen wurde.“ In Supermärkten erhält man hingegen häufig Säfte aus Fruchtsaftkonzentrat. Das bedeutet, dass die Säfte zu einer Art Sirup eingedickt werden, indem ihnen das Wasser entzogen wird und sie folglich kostengünstiger und platzsparender gelagert werden können. Bevor diese Säfte in den Verkauf gehen, wird ihnen das zuvor entzogene Wasser wieder zugeführt und durch Aromen ergänzt. Joachim Beil: „Dieses Verfahren ist natürlich praktisch und günstig, aber Direktsaft ist und bleibt qualitativ hochwertiger und natürlicher.“ Apfel ist nicht gleich Apfel Und nicht nur auf die einwandfreie Herstellung der Säfte wird geachtet, sondern auch die angelieferten Früchte müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Zunächst sollen sie aus einem Umkreis von maximal 30-40 Kilometern stammen, denn dadurch ist gewährleistet, dass sie keine langen Transportwege hinter sich haben, welche die Qualität verringern und der Umwelt schaden. Sie sollen außerdem nicht notreif geerntet worden sein. „Unsere Lieferanten liefern ihre Äpfel erst dann, wenn sie reif sind. Ist das mal eine Woche später als geplant, ist uns das lieber als wenn wir unreifes Obst verarbeiten müssen“, sagt Joachim Beil. Er möchte außerdem die Artenvielfalt der Äpfel erhalten. „Früher gab es unglaublich viele verschiedene Apfelsorten. Heute findet man in den Supermärkten vielleicht fünf oder sechs verschiedene, da es für große Ketten lohnenswerter ist, nur wenige Sorten in großen Mengen anzubieten.“ Um gegen den Verlust der Artenvielfalt anzukämpfen, fördert es der Familienbetrieb, wenn Bauern außergewöhnliche Apfelarten liefern und pflanzt selbst Apfelbäume seltener Sorten an. Auch versucht Familie Beil stets sortenreine Apfelsäfte im Sortiment zu halten. Joachim Beil: „Das ist für mich eine echte Herzenssache, aber momentan gar nicht so einfach, denn um einen reinen Rubinette-, Jonagoldoder Elstar-Apfelsaft herzustellen, braucht es eine große Menge an sortenreinen Äpfeln. Sonst lohnt sich die Produktion nicht.“ Joachim Beil. Ausgezeichnete Qualität Das große Engagement der Familie Beil wurde 2016, nach 112-jährigem Bestehen mit dem Bundesehrenpreis für Fruchtgetränke auf Grund des hervorragenden Abschneidens in der Internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Fruchtgetränke geehrt. „Qualitativ hochwertige Produkte sind einfach unser Ding und es ist schön Anerkennung dafür zu erhalten“, erzählt Joachim Beil. „Um eine solche Leistung über einen so langen Zeitraum zu erbringen, braucht es eine gewisse Leidenschaft“, fährt er fort. An seiner Arbeit fasziniert ihn besonders der „Generationenvertrag“. „Die Bäume, die mein Vater oder Großvater gepflanzt hat, ernte ich heute ab und wer weiß, wer einmal die Früchte der Bäume erntet, die ich jetzt gerade pflanze“, erklärt er seine Passion. Die Begeisterung für die Saftproduktion möchte er gerne weitergeben. Deshalb veranstaltet er auf Nachfrage nicht nur Führungen, sondern auch Saft- und Destillatproben mit Schaubrennen in der neuen Beil‘schen Destillerie. www.beil-fruchtsaft.de © Beil JUNI 2017 11

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