Aufrufe
vor 1 Woche

GIGABIT - ALLIANZ GEFORDERT| w.news 09.2019

  • Text
  • Uruguay
  • Philipparchitekten
  • Jobs
  • Allianz
  • Gigabit
  • Wnews
  • Ihk
  • Stellenanzeigen
  • Finanzen
  • Deutschland
  • Wirtschaft
  • Familienunternehmen
  • September
  • Heilbronn
  • Region
  • Unternehmen
09.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Gigabit - Allianz gefordert • Familienunternehmen • Advertorial B4B Themenmagazin

Geld + Märkte DER AUTOR

Geld + Märkte DER AUTOR © AHK Uruguay Mischa Groh ist Geschäftsführer der Deutsch-Uruguayischen Industrie- und Handelskammer in Montevideo. AHK-SPRECHTAG URUGUAY AM 8. OKTOBER Für deutsche Unternehmen gibt es zahlreiche Investitionsanreize und Fördermaßnahmen. Mit den Zollfreizonen und –häfen dient Uruguay auch vielen internationalen Unternehmen als Logistikdrehscheibe innerhalb des MERCOSUR. Am Dienstag, 8. Oktober führt die IHK Heilbronn-Franken einen für Mitgliedsunternehmen kostenfreien AHK-Ländersprechtag Uruguay durch. In einem etwa einstündigen Informationsgespräch mit Mischa Groh, Geschäftsführer der Deutsch-Uruguayischen Industrie- und Handelskammer, das speziell auf individuelle Fragen zugeschnitten ist, gibt es Informationen aus erster Hand. Die Zahl der Beratungsgespräche ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter www.heilbronn.ihk.de Dok.Nr.: TER002714 Auf der Liste des Korruptionsindex von Transparency International nimmt Uruguay noch vor Chile den besten Platz in Lateinamerika ein. Auch den Legatum Prosperity Index 2018 führt Uruguay in Südamerika an. Die Heritage Foundation bescheinigt Uruguay den zweitbesten Platz für gewährleistete Gewerbefreiheit in Lateinamerika. Damit nicht genug: weitere internationale Indizes weisen Uruguay in den Feldern von Politik, Wirtschaft sowie sozialer Stabilität Spitzenpositionen in Lateinamerika aus. Dank der staatlichen Investitionsförderungsstrategie und der zuverlässigen wirtschaftspolitischen Lage, ist Uruguay in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um über vier Prozent gewachsen und hat in den letzten zwölf Jahren im Durchschnitt jährlich rund fünf Prozent seines gesamten Bruttoinlandprodukts an ausländischen Direktinvestitionen ins Land geholt. Damit positioniert sich die sogenannte Schweiz Lateinamerikas als der zweitgrößte Empfänger von Direktinvestitionen in der Region und als Vorreiter in Reinvestitionen. Das spiegelt das große Vertrauen der internationalen Business Community wider. Deutsche Direktinvestitionen in Uruguay betrugen 2017 rund 140 Millionen Euro, mit einem Bestand von etwa 628 Millionen Euro. Deutsche Unternehmer profitieren insbesondere vom deutsch-uruguayischen Doppelbesteuerungs- und Sozialversicherungsabkommen sowie durch das bestehende Investitionsförderungs- und -schutzabkommen. Darüber hinaus sieht das Investitionsförderungsgesetz steuerliche Anreize unter anderem auf Investitionen in die ausgewiesenen Freihandelszonen, im Freihafen (dem einzigen der Region) und freien Flughafen sowie in den Industrieparks vor. Dabei bestehen keine Grenzen für die Rückstellung ausländischen Kapitals in Unternehmen, keine lokalen Gegenwertforderungen und ebenso wenig Beschränkungen für die Rückführung von Gewinnen. Hemmend auf die Produktivität Uruguays wirken hohe Bürokratie und der traditionell starke Einfluss der Gewerkschaften. Deutsche Unternehmen schätzen das Land Steuervergünstigungen sind ein wichtiger Teil des Förderregimes, aber wettbewerbsfähige Kosten und Talente mit angemessenen Qualifikationen stehen ebenfalls im Vordergrund. Dies machte in den letzten Jahren die Diversifizierung der uruguayischen Exporte möglich, zum Beispiel durch die Entwicklung von Produkten beziehungsweise Services mit hohem Mehrwert. Zu nennen sind hier beispielsweise des Shared Service Center von BASF oder der von Merck. BASF wickelt vom Standort Montevideo die komplette Buchhaltung sowie Finanz- und Marketingdienstleistungen für alle Firmenstandorte in Nord- und Südamerika ab. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen schätzen das Land. Das deutsche Familienunternehmen Bader aus Göppingen ist seit fast 20 Jahren in Uruguay und entwickelt sein Geschäft mit Gerbstoffen. Heute exportiert es hauptsächlich nach Europa, Mexiko und in den regionalen Markt. Im Laufe der Jahre hat Bader die Wertschöpfung aus dem qualitativ hochwertigen uruguayischen Rohstoff gesteigert und vertreibt heute Premium-Produkte für die Automobilindustrie – unter anderem die Herstellung von Abdeckungen und Teilen für Fahrzeugsitze. Derzeit ist Deutschland der wichtigste europäische Handelspartner Uruguays. Rund 40 deutsche Unternehmen sind in Uruguay in verschiedenen Geschäftsfeldern wie zum Beispiel der chemischen und pharmazeutischen Industrie, Transport und Logistik, sowie Maschinen, Energie, Telekommunikation und Landwirtschaft aktiv. Mit seinen rund 3,5 Millionen Einwohnern zählt Uruguay zu den kleineren Märkten auf dem Kontinent. Durch seine strategische Lage bietet das Land am Rio de la Plata aber Zugang zu mehr als 260 Millionen Konsumenten im Mercosur, dem gemeinsamen Markt im südlichen Lateinamerika. Diese strategische Lage bietet deutschen Unternehmen die Möglichkeit, in einem relativ sicheren wirtschaftspolitischen Umfeld und einer kulturell an europäischen Werten und Gewohnheiten ausgerichteten Bevölkerung ihre Produkte und Services zu testen und damit den Martkeintritt in Südamerika anzugehen. Dabei nutzen zahlreiche deutsche Unternehmen den Standort als Gateway, regionales Hub beziehungsweise Distributionszentrum, um die Geschäftsaktivitäten auf andere Länder auszuweiten oder zu managen. SEPTEMBER 2019 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

Uruguay exportiert hauptsächlich Zellulose, frisches und gekühltes Rindfleisch, Holz, Leder und Häute sowie Sojabohnen. Das Label Made in Germany genießt ein hohes Ansehen im Land. Qualität und Nachhaltigkeit wird seitens der Kunden sehr geschätzt. Deutschland exportiert vor allem Maschinen, Arzneimittel, Reinigungsmittel/ Kosmetik, Kfz und Kfz-Teile, Elektrotechnik sowie Mess- und Regeltechnik. Uruguay als Nischenmarkt und Showcase in der Region Zusammen mit Deutschland, Dänemark und Irland ist Uruguay weltweit führend auf dem Gebiet der Erzeugung nachhaltiger Energien. Bereits 98 Prozent des Stroms werden heute aus erneuerbaren Energien gespeist, der Anteil der erneuerbaren Energien an der Primärenergiematrix beträgt schon 62 Prozent. Neben der Energiewende schickt sich Uruguay nun auch an, die Mobilitätswende hin zu Elektromobilität und Wasserstoff einzuleiten und etabliert sich damit als Vorreiter der Region. Zwischen 2010 und 2016 wurden rund 7,8 Milliarden US-Dollar in die Energieinfrastruktur investiert. Davon waren rund 4,7 Milliarden Dollar Investitionen in saubere Energien. Investitionen in die Energieinfrastruktur bleiben zudem eines der zentralen Ziele der uruguayischen Regierung. So sind beispielsweise rund 4,2 Milliarden der insgesamt zwölf Milliarden Dollar des Infrastrukturplans 2015-2019 für den Energiesektor vorgesehen. Uruguay ist das erste Land der Welt, das Cannabis weitgehend legalisiert und den Erwerb in ausgewählten Apotheken des Landes ermöglicht hat, wo bei steigender Nachfrage derzeit rund 30.000 Menschen für den Kauf registriert sind. Erste Projekte mit therapeutischer, veterinärmedizinischer und sogar kosmetischer Ausrichtung mit einem Volumen von über 100 Millionen US-Dollar sind in Umsetzung. AHK Uruguay Seit über 100 Jahren vertritt die AHK Uruguay die Interessen ihrer Mitgliedsfirmen und der deutschen Wirtschaft vor Ort. Mit rund 300 Mitgliedern ist sie die mit Abstand größte und bedeutendste binationale Handelskammer in Uruguay und verfügt über ein etabliertes Netzwerk zu Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft. Die AHK Uruguay ist die erste Adresse für interessierte deutsche und uruguayische Unternehmen und bietet alle notwendigen Hilfestellungen für Markteinstieg und Markterweiterung. www.ahkuruguay.com KONTAKT Slim Derouiche Referent Außenwirtschaft Telefon 07131 9677-137 E-Mail slim.derouiche@ heilbronn.ihk.de Bauen mit System Schnell, wirtschaftlich und nachhaltig. GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Stuttgart Schelmenwasenstr. 16-20, 70567 Stuttgart Tel. +49 711 880255-0, stuttgart@goldbeck.de konzipieren bauen betreuen goldbeck.de

w.news Wirtschaftsmagazin

GIGABIT - ALLIANZ GEFORDERT| w.news 09.2019
WIRTSCHAFT FOR FUTURE| w.news 07./08.2019
BUGA – GARTEN, GASTRO & GEWERBE| w.news 06.2019
EUROPA 2019| w.news 05.2019
AUTONOMES FAHREN| w.news 04.2019
FACHKRÄFTEGEWINNUNG| w.news 03.2019
DATENSICHERHEIT MIT BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE| w.news 02.2019
ARBEITSWELT 4.0 SCHAFFEN WIR| w.news 01.2019
DIE ENERGIEWENDE. SCHÖNE BESCHERUNG FÜR UNTERNEHMEN| w.news 12.2018
HANDEL IM WANDEL| w.news 11.2018
WEGE IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT| w.news 10.2018
DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDEN| w.news 09.2018
HEILBRONN-FRANKEN – EINE REGION IN BEWEGUNG| w.news 07/08.2018
HANDELSKRIEGE – EINE SCHLECHTE IDEE| w.news 06.2018
UNTERNEHMENSKULTUR UND FÜHRUNG| w.news 05.2018
CYBERANGRIFFE| w.news 04.2018
FACHKRÄFTEMANGEL REDUZIEREN| w.news 03.2018
BREXIT UND ZOLL| w.news 02.2018
WÜNSCHE UND FORDERUNGEN DER WIRTSCHAFT AN DIE POLITIK| w.news 01.2018
START-UPS | w.news 12.2017
MOBILITÄTSKONZEPTE DER ZUKUNFT | w.news 11.2017
MOBILITÄT IM WANDEL | w.news 10.2017
IHK-WAHL | w.news 09.2017
DIGITALISIERUNGSREALITÄTEN IN KMU | w.news 07-08.2017
HEILBRONNER WEG | w.news 06.2017
BILDUNGSMESSE | w.news 06.2017
LEBEN 4.0 | w.news 06.2017
VERKEHRSINFRASTRUKTUR | w.news 03.2017
ARBEITEN 4.0 | w.news 02.2017
UNTERNEHMENSNAHE DIENSTLEISTUNGEN | w.news 01.2017
ENERGIE + UMWELT | w.news 12.2016
INFORMATIONSSICHERHEIT| w.news 11.2016
FORSCHUNG + ENTWICKLUNG | w.news 10.2016
Exportregion Heilbronn-Franken | w.news 09.2016
Flüchtlinge | w.news 07-08.2016
Holzwirtschaft | w.news 06.2016
Digitalisierung | w.news 05.2016
CSR – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung | w.news 04.2016
Konjunktur | w.news 03.2016
Fair Trade | w.news 02.2016
Flüchtlinge | w.news 01.2016
Digitalisierung | w.news 12.2015
Kreativwirtschaft | w.news 11.2015
Technologietransfer| w.news 10.2015
Trends in der Personalarbeit| w.news 09.2015
Duale Ausbildung | w.news 07-08.2015
Inklusion + Integration | w.news 06.2015
Diversität| w.news 05.2015
Exportregion Heilbronn-Franken| w.news 04.2015
Bildungsmesse Heilbronn | w.news 03.2015
Recycling + Upcycling | w.news 02.2015
Technologie der Zukunft | w.news 01.2015
Saisongeschäft | w.news 12.2014
Familienunternehmen | w.news 11.2014
Heilbronner Weg | w.news 10.2014
Mode & Design | w.news 09.2014
Freizeit & Tourismus| w.news 07-08.2014
Kult(o)ur | w.news 06.2014
Stadtentwicklung | w.news 05.2014
Wirtschaftskriminalität | w.news 04.2014
Kommunikation | w.news 03.2014
Patente + Erfinder | w.news 02.2014
Wirtschaftsfaktor Automobil | w.news 01.2014
Exportregion Heilbronn-Franken | w.news 12.2013
Datenschutz | w.news 11.2013
Energie | w.news 10.2013
Technologietransfer in der Wirtschaft | w.news 09.2013
Sponsoring | w.news 07-08.2013
Forschen, Entwickeln - Querdenken | w.news 06.2013
Investieren in Wachstum | w.news 05.2013
IHK-Bildungsmesse | w.news 04.2013
Handel goes mobile | w.news 03.2013
IHK-Jahresthema: Infrastruktur - Wege für morgen | w.news 02.2013
Lifestyle & Design | w.news 01.2013
Kommunikation im Unternehmen | w.news 12.2012
Hightech-Region Heilbronn-Franken | w.news 11.2012
Bildungslandschaft Heilbronn-Franken | w.news 10.2012
IHK-Wahl zur Vollversammlung | w.news 09.2012
Freizeit, Tourismus, Kultur | w.news 07-08.2012
10 Jahre IHK-Bildungsmesse | w.news 06.2012
Frauenpower - weibliche Führungskräfte | w.news 05.2012
Online-Handel | w.news 04.2012
Konjunktur in der Region | w.news 03.2012
Energie + Rohstoffe für morgen | w.news 02.2012
Kreative in der Region | w.news 01.2012
Werbung + Kommunikation | w.news 12.2011

Über uns


Monatlich erscheint das von der IHK Heilbronn-Franken herausgegebene und von uns verlegte Wirtschaftsmagazin w.news, das unser Advertorial B4B Themenmagazin (bis 12.2015 Verlagsjournal wirtschaftinform.de) zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen enthält. Das Wirtschaftsmagazin w.news wird hier gleichzeitig als Online-Magazin publiziert.