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FORSCHUNG + ENTWICKLUNG | w.news 10.2016

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10.2016 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: FORSCHUNG + ENTWICKLUNG • START-UPS • EXISTENZGRÜNDER • Advertorial B4B Themenmagazin

dossier Start-ups WER

dossier Start-ups WER BREMST VERLIERT Start-ups sind eine ganz eigene Spezies innerhalb der Gründerszene. Laut Definition des Bundesverbandes Deutscher Startups sind Start-ups jünger als fünf Jahre, innovativ, wachstumsstark und zeichnen sich durch skalierbare Geschäftsmodelle aus (Seiten 32 bis 34). w.news hat exemplarisch drei Start-ups aus der Region näher betrachtet und Interviews mit den Inhabern geführt. V o n M a t t h i a s M a r q u a r t Das Unternehmen Lupyled gibt es seit 2013. Die Gründer Alexander Görz und Dr. Dominik Rabus waren damals noch bei anderen Arbeitgebern angestellt. 2015 konnten die Beiden einen Investor für ihre Idee begeistern und entwickelten in diesem Zuge das Unternehmen weiter. Seit dem Frühjahr 2016 arbeiten beide in Vollzeit für die eigene Firma. Die Idee für ihr Unternehmen kam aus der Natur, dem ihnen vertrauten Bereich der Aquaristik. So wollten sie ein naturnahes Licht auf LED- Basis entwickeln – mit einer innovativen Ansteuerung der LEDs. Mittels einer App können tausende einzelne Lichtpunkte individuell angesteuert und dadurch sehr naturnahe Szenarien geschaffen werden. Seit August 2016 ist Lupyled mit seinem in Technik und Design hochwertigen Produkt am Markt und beliefert mittlerweile weltweit Händler und Kunden mit dieser Flächenbeleuchtung. Virtuelle Realität Der zweite im Bunde ist Andreas Rüdenauer. Er gründete sein Unternehmen, die Rüdenauer 3D Technology GmbH, im August 2014 aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in der Region Heilbronn-Franken heraus. Und dort entstand auch seine Geschäftsidee in einem Forschungsprojekt, bei dem er sich mit der Zukunft der Produkt entstehung und unternehmensübergreifenden Prozessen in der Industrie beschäftigte. Durch die enge Zusammenarbeit mit Indus trie partnern stieß er dabei auf den zunehmenden Trend zur Digitalisierung und erkannte darin ein hohes Marktpotenzial. So ersetzt Rüdenauer Prototypen in produzierenden Unternehmen und macht diese stattdessen in ihrer Virtual-Reality (VR)-Plattform mittels VR-Brillen erlebbar. Dabei werden Personen auch standortübergreifend im gemeinsamen virtuellen Raum vernetzt und können beispielsweise Fertigungsanlagen, Produktionsprozesse und ganze Produkte erleben und mittels Datenhandschuhen mit den virtuellen Produkten intuitiv interagieren. Damit sparen seine Kunden wertvolle Ressourcen und beschleunigen Entwicklungsprozesse. Software leicht gemacht Last but not least sind da Waldemar Koch, Christophe Conil und Thibault Doucet mit ihrem Unternehmen Favotec. Ihre Geschäftsidee besteht darin, ihren Kunden erstmals einen Universalsoftwarebaukasten bereitzustellen, der programmierlos und damit kinderleicht die Erstellung individueller Warenwirtschaftssysteme zur Steuerung von Daten, Prozessen, Dokumenten und Projekten ermöglicht. Damit soll jeder in der Lage sein schnell und äußerst kostengünstig eine perfekt angepasste Unternehmenssoftware bauen zu können. Dazu haben sie die Art von Programmieren komplett umgedacht, mehrere Jahre recherchiert und Prototypen entwickelt. Als sie dann eine erste Investition erhielten, gründeten sie ihr Unternehmen im August 2015. Was waren die „Meilensteine“ beim Aufbau Ihrer Unternehmen? Alexander Görz: Nach zahlreichen Prototypen war das Design schlussendlich klar – dieses haben wir beim German Design Award 2015 eingereicht und wurden tatsächlich nominiert. Für uns war das damals ein unglaubliches Erlebnis. Der nächste Schritt war dann die Teilnahme am Elevator Pitch bei der IHK. Beim Wettbewerb in Heilbronn konnten wir zum ersten Mal unsere Idee mit einem größeren Publikum in Kontakt bringen. Dies war lehrreich und ermutigend. Der nächste Meilenstein war die Zusage unseres privaten Investors, welcher von Beginn an unsere Kreativität und unseren Mut unterstützte. Danach ging es dann mit weiteren renommierten Awards weiter, denn unsere App gewann den iF Design Award genauso wie den Red Dot Design Award, eine weitere Nominierung für den German Design Award 2017 folgte vor kurzem ebenfalls. Außerdem war für die Entwicklung der Firma die Teilnahme an der Weltleitmesse für Heimtiere, die Interzoo, enorm wichtig. Das Feedback war überwältigend. Andreas Rüdenauer: Nach der Entscheidung zu gründen war der ausschlaggebende erste Meilenstein die Finanzierung des Start-ups. Anfangs wurden wir durch ein Exist-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und nun durch das Programm „Junge Innovatoren“ des Wirtschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Als zweiten wichtigen „Meilenstein“ sehe ich unsere Pilotkunden. Nur mit deren Hilfe war es möglich das Geschäftsmodell zu validieren. Auf dem Weg dahin waren einige 36 OKTOBER 2016

Die Favotec-Geschäftsführer Waldemar Koch (links) und Christophe Conil. Es fehlt Thibault Doucet. Start-ups Auszeichnungen und Erfolge wie beispielsweise der Elevator Pitch BW sehr hilfreich, um Sichtbarkeit am Markt zu erreichen. Waldemar Koch: Wir haben bereits in 2013 die Idee verfeinert und erste Prototypen gebaut. 2014 haben wir Businesspläne erstellt und bei Start-up-Messen teilgenommen, um unseren ersten Investor zu finden. Testkunden haben wir seit 2015. Unser Team wächst seitdem. Woher beziehungsweise von wem kam Unterstützung? Alexander Görz: Nach einer einjährigen, sehr mühsamen und aufreibenden Suche sind wir im entfernteren Bekanntenkreis fündig geworden. Bei unserem Partner und © FavoTec Die Lupyled-Geschäftsführer Alexander Görz (rechts) und Dr. Dominik Rabus. © Lupyled Investor handelt es sich um eine Privatperson. Nicht unerwähnt wollen wir auch die unglaubliche Unterstützung unserer Familien lassen. Es ist nicht selbstverständlich, dass diese Verständnis für den beinahe drei Jahre lang andauernden Firmenaufbau haben. Andreas Rüdenauer: Im Grunde sind das drei Bereiche. Zum einen, wie bereits erwähnt, die Finanzierung, zum anderen hat uns Coaching sehr weitergeholfen. Dort haben wir erfreulicherweise ein gutes Netzwerk in ganz Baden-Württemberg vorgefunden. Auch das Beratungsangebot der IHK Heilbronn-Franken ist enorm hilfreich. www.goldbeck.de Individualität trifft System Zukunftsweisende Gebäude: schnell, wirtschaftlich und nachhaltig. konzipieren · bauen · betreuen GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Stuttgart Hemminger Straße 21, 70499 Stuttgart Fon +49 711 88 02 55 0 · stuttgart@goldbeck.de

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