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FORSCHUNG + ENTWICKLUNG | w.news 10.2016

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10.2016 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: FORSCHUNG + ENTWICKLUNG • START-UPS • EXISTENZGRÜNDER • Advertorial B4B Themenmagazin

dossier Gründungen

dossier Gründungen unterstützen den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und generieren Innovation. Was aber sind Start-ups? Gerne wird das klischeehafte Bild von potenziellen Gründern, die ihre großartigen Ideen während irgendwelcher Nachtschichten in irgendwelchen Garagen entwickeln, zur Erklärung heran ge zogen. Folgt man der Definition des Bundesverbandes Deutscher Start-ups, so sind Start-ups jünger als fünf Jahre, innovativ, wachstumsstark und zeichnen sich durch skalierbare Geschäftsmodelle aus. Mit dieser Definition grenzen sie sich maßgeblich von klassischen Unternehmensgründungen ab. Merkmale von Start-up-Gründungen Doch was ist bei Start-ups anders? Die Ergebnisse des Deutschen Startup Monitor 2015, einer jährlichen Onlinebefragung von Start-ups in Deutschland initiiert vom Bundesverband Deutscher Start-ups, geben über die unterschiedlichen Merkmale von Start-up-Gründungen im Vergleich zu klassischen Gründungen Auskunft: • Bei Start-up-Gründungen ist die Anzahl der Mitarbeiter mit 3,5 wesentlich höher als bei klassischen Gründungen mit durchschnittlich 0,8 Mitarbeitern. • 77 Prozent der Start-up-Gründungen erfolgen im Team, während nur 23 Prozent der klassischen Gründungen Teamgründungen sind. • Nur knapp zehn Prozent der Start-up- Gründungen erfolgt durch Frauen, im klassischen Bereich sind es 43 Prozent. • Ein Drittel der Start-up-Gründungen werden mit Beteiligungskapital finanziert. Hierbei werden durchschnittlich bei der Hälfte mehr als 50.000 Euro © peshkova – Fotolia.com pro Gründung in Anspruch genommen. Nur knapp sechs Prozent der klassischen Gründungen wählen diese Finanzierungform und knapp neun Prozent liegen über 50.000 Euro in der Finanzierung. • Rund 80 Prozent der Start-up-Gründer weisen eine akademische Ausbildung auf, im klassischen Gründungsbereich liegt dieser Anteil nur bei rund 30 Prozent. Innovative Gründungen finden sich in nahezu allen Branche, wobei allerdings ein Großteil der Start-ups in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie gegründet wird. Start-up-Szene Deutschland Beim Blick auf die Start-up-Szene fallen zunächst einmal die großen Städte auf. Im europäischen Städtevergleich ist Berlin als Start-up-Hotspot hinter London, Stockholm und Paris zurückgefallen. Trotzdem bleibt Berlin die Start-up-Hauptstadt in Deutschland. Es folgen Hamburg, München und die Metropolregion Rhein-Ruhr. Aber auch Frankfurt, Aachen, Kaiserslautern und Nürnberg werden genannt. In Baden-Württemberg ist in diesem Zusammenhang vor allem von Stuttgart, Karlsruhe und der Region Rhein-Neckar die Rede. In diesen Zentren hat sich bereits eine Start-up-Szene mit vielschichtigen Akteuren entwickelt und etabliert. Start-up-Szene Heilbronn-Franken In der Region scheint sich in der Stadt Heilbronn ein zartes Pflänzchen der Startup-Szene zu entwickeln. Gute Voraussetzungen sind durch staatliche und private Hochschule sowie die duale Hochschule gegeben. Start-ups haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen in Gründer- und Technologiezentren räumlich anzusiedeln und die Infrastruktur zu nutzen. Ein Coworkingspace, eine neue Arbeitsform, bei der sich mehrere Start-ups einen gemeinsamen Arbeitsplatz teilen, platzt aus allen Nähten. Finanzierungsmöglichkeiten werden – neben der vielfältigen Bankenlandschaft – von Business Angels und Venture Capital-Gesellschaften als Risikokapitalgeber vor Ort geboten. Inzwischen gibt es auch eine Internet-Start-up- Community Heilbronn, die regelmäßig Treffen veranstaltet. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen wie beispielsweise der vom Land initiierte Ideenwettbewerb Elevator Pitch, das Start-up-Weekend und zahlreiche weitere Businessplanwettbewerbe oder Workshops zu Kreativität und Ideenfindung von Hochschulseite statt. Zusätzlich haben Kapitalsuchende Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsmodelle in diversen Veranstaltungsformaten potenziellen Kapitalgebern zu präsentieren. Der Blick in die Gesamtregion zeigt ebenfalls ein positives Bild. Die Region Heilbronn-Franken wird beschrieben als Region der Denker, Tüftler und Erfinder. Unterstützung durch Technologieparks und Kapitalgeber sind hier ebenfalls vorhanden. Die zahlreich ansässigen global agierenden Unternehmen und Weltmarktführer bilden eine gute Ausgangsposition zur Vernetzung. Vor diesem Hintergrund liefert die Region beste Rahmenbedingungen für junge Start-ups. www.heilbronn.ihk.de „ROOKIE MEETS PRO“ Am 22. November findet im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) die Netzwerkveranstaltung „Rookie meets pro“ mit den Partnern Bundesverband Deutscher Start-ups, Venture Forum Neckar und KPMG statt. Im Mittelpunkt soll dabei die Vernetzung von Start-ups, Investoren und etablierten Unternehmen stehen. KONTAKT Christina Nahr-Ettl IHK-Referentin Existenzgründung Telefon 07131 9677-134 E-Mail christina.nahr-ettl@heilbronn.ihk.de 34 OKTOBER 2016

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