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FACHKRÄFTEGEWINNUNG| w.news 03.2019

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02.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Fachkräftegewinnung • Bundesgartenschau Heilbronn • Advertorial B4B Themenmagazin

Titel © Frank Gärtner

Titel © Frank Gärtner – adobestock.com Damit eine Ausbildung erfolgreich verlaufen kann, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen das Erreichen des erforderlichen Sprachniveaus. mehrmonatiges Praktikum zur Berufsorientierung oder für eine Einstiegsqualifizierung (EQ-Praktikum) das B1-Niveau vorausgesetzt werden. B2-Niveau ist für das Bewältigen einer Ausbildung, dabei vor allem für die Aufgaben in der Berufsschule, notwendig. Werden kaufmännische Berufe wie zum Beispiel Bankkaufmann/-frau angestrebt, verlangen die Unternehmen mittlerweile bereits C1- Sprachniveau, um der Beratungsfunktion in der Tätigkeit gerecht werden zu können. Obwohl die Geflüchteten sehr motiviert sind, die deutsche Sprache schnellstmöglich zu erlernen und sich mit B2-Sprachniveau schon sehr gut verständigen können, sind die sprachlichen Hürden in der Ausbildung doch relativ hoch. Vor allem die ersten Monate in der Berufsschule gestalten sich eher schwierig und erfordern ein hohes Maß an Durchhaltevermögen. Langer Atem gefragt Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bleibt es wichtig und sinnvoll, das Potenzial dieser Menschen zu nutzen und sie bestmöglich zu qualifizieren. Anhand der Erfahrungen ist davon auszugehen, dass im Regelfall zwei bis drei Jahre benötigt werden, bis die Ausbildungsreife der zu uns Geflüchteten erreicht ist. Dann erst kann eine Ausbildung begonnen werden. Diese dauert im Regelfall drei Jahre. Somit umreißt der Zeitraum der Arbeitsmarktintegration fünf bis zehn Jahre, bis die Geflüchteten voll und ganz in unserem Arbeitsmarkt verwurzelt sind. Es gibt bereits viele Beispiele, bei denen die Integration in den Betrieben der Region Heilbronn-Franken erfolgreich gelungen ist und die Ausbildung einen Mehrwert für beide Seiten darstellt. Sicherlich gibt es nicht das eine Erfolgsrezept - und dennoch gibt es MÄRZ 2019 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 26 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

Dinge, die die Integration vorwärtsbringen und einfacher machen. Es hat sich beispielsweise als sehr erfolgreich erwiesen, Flüchtlingen im Betrieb Ausbildungspaten zur Seite zu stellen. Dies erleichtert den Einstieg in die Ausbildung und fördert gleichzeitig den Zusammenhalt im Betrieb. Des Weiteren hat es sich gezeigt, dass es sich sehr positiv auswirkt, wenn die Geflüchteten die Möglichkeit bekommen, den anderen Auszubildenden und Mitarbeitern ihre Geschichte zu erzählen und ihnen ihr Heimatland und ihre Kultur vorzustellen. Das fördert das Verständnis und die Unterstützung der Kollegen für diese jungen Menschen mit Fluchterfahrung. PR-BEITRAG DAS STEUERFREIE JOB- TICKET KEHRT ZURÜCK Anzeige Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern ab 2019 den Weg zur ersten Tätigkeitsstätte steuerfrei bezuschussen. Zuzahlungen und Sachbezüge für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr, etwa mittels eines sogenannten Job-Tickets, sind seit Jahresbeginn von der Steuer befreit. Die Steuerbefreiung umfasst darüber hinaus sogar private Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr. Ziel dieser steuerlichen Vergünstigung ist es, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten und mittelbar auch Umwelt- und Verkehrsbelastungen zu senken. Die Steuerbefreiung gilt jedoch nur, wenn Arbeitgeber die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbringen. Sie gilt daher nicht für Arbeitgeberleistungen, die durch Umwandlung des ohnehin geschuldeten Arbeitslohns finanziert werden. Für Arbeitgeber hat diese Neuregelung den Vorteil, dass sie das Job-Ticket nicht mehr in die monatliche 44-Freigrenze für ihre Mitarbeiter einbeziehen müssen. Auch eine etwaige pauschale Besteuerung fällt weg. Unter anderem für ausgegebene Jahresfahrkarten bedeutet dies eine deutliche Erleichterung. Ein paar Dinge sind dennoch zu beachten: Arbeitgeber haben insbesondere einen Zuschuss bzw. den gewährten Sachbezug grundsätzlich getrennt im Lohnkonto aufzuzeichnen. Er ist ferner auf der Lohnsteuerbescheinigung gesondert auszuweisen. Außerdem müssen Arbeitgeber beachten, dass sie sowohl beim Kauf von Job-Tickets als auch beim Ersatz einer Fahrkarte keinen Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen können. Diese sind nach derzeitiger Verwaltungsauffassung nicht als Leistungen für das Unternehmen anzusehen. Arbeitnehmer sollten wissen, dass der steuerfreie Zuschuss im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung auf die Entfernungspauschale angerechnet wird. Ihr Werbungskostenabzug mindert sich entsprechend. V.i.S.d.P.: Revisa GmbH & Co. KG. www.revisa.de REVISA Neckarsulm | Heiner-Fleischmann-Str. 6 Tel. 0 71 32-958-0 | Fax 0 71 32-958-100 info@revisa.de | www.revisa.de REVISA Öhringen | Austraße 18 Tel. 0 79 41-94 88-0 | Fax 0 79 41-94 88-66 oehringen@revisa.de | www.revisa.de Stefan Schwarz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, REVISA GmbH & Co. KG - Steuerberatungsgesellschaft - www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- MÄRZ 2019

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