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FACHKRÄFTEGEWINNUNG| w.news 03.2019

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02.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Fachkräftegewinnung • Bundesgartenschau Heilbronn • Advertorial B4B Themenmagazin

Titel © industrieblick

Titel © industrieblick – stock.adobe.com In einigen technischen Berufsfeldern zeigt sich ein Fachkräftemangel. für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung für 2019 von einer weiter rückläufigen Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung aus. „ Von einem generellen Fachkräftemangel in Deutschland kann weiterhin nicht gesprochen werden. “ Mangel oder „nur“ Besetzungsproblem? Viele Arbeitgeber signalisieren daher laut Engpassanalyse auch, dass die Besetzung offener Stellen zunehmend schwerer fällt beziehungsweise dass es im Inland nahezu ausgeschlossen ist, die passenden Fachkräfte zu finden (Anm. d. Red.: siehe dazu auch IHK- Wirtschaftslagebericht Seite 8). Dennoch waren im Schnitt der vergangen zwölf Monate in Deutschland rund 2,37 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, darunter 1,14 Million Fachkräfte, Spezialisten und Experten (Anm. d. Red.: Als Fachkraft definiert die Bundesagentur Personen, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben, als Spezialisten gelten Meister, FH- und Uni- Absolventen. Noch einmal unterschieden werden dabei sogenannte Experten. Darunter fallen Personen mit mindestens vierjähriger Hochschulbildung). Zusätzlich befanden sich etwa 0,95 Million Menschen in entlastenden Arbeitsmarktprogrammen beziehungsweise vorübergehender Arbeitsunfähigkeit. In der Arbeitsmarktforschung wird von Fachkräftemangel dann gesprochen, wenn es im Verhältnis zur Arbeitsnachfrage (Stellenangebote) zu wenige passend qualifizierte Arbeitskräfte und zu wenige den Anforderungen entsprechend qualifizierbare Arbeitskräfte gibt. Davon zu unterscheiden sind Stellenbesetzungsprobleme, die etwa daraus resultieren können, dass die Bewerbersuche länger dauert als geplant oder dass die tatsächliche Zahl der Bewerber hinter den Erwartungen zurückbleibt. Schwierigkeiten können Ausdruck eines grundsätzlicheren Mangels sein, sie können aber auch „nur“ Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt widerspiegeln, die zum Beispiel auf geringe Reichweite von Stellenangeboten, räumliche Immobilität von Arbeitnehmern oder unattraktive Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind. MÄRZ 2019 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und die hohe Kräftenachfrage schlagen sich auch in der Engpassanalyse im Dezember 2018 nieder. Ganz besonders wird der Fachkräftemangel nun auch in vielen Berufen des Handwerks und des Baus sichtbar. Begünstigt durch die anhaltende Phase der Niedrigzinspolitik, kennt die Baukonjunktur derzeit nur eine Richtung – nach oben. Die hohe Auslastung der Betriebe geht mit einer hohen Nachfrage nach neuen Mitarbeitern einher. Daneben finden sich Engpässe in einigen technischen Berufsfeldern sowie in Gesundheits- und Pflegeberufen. Die durchschnittliche Vakanzzeit über alle Berufe (Helfer ausgenommen) ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf auf 113 Tage gestiegen. Dabei ist der Anstieg bei Fachkräften und Spezialisten mit einem Plus von zwölf beziehungsweise zehn Tagen höher ausgefallen als bei Experten (plus vier Tage). Die längeren Vakanzzeiten dürften damit zusammenhängen, dass es für Betriebe zunehmend schwieriger wird, ihre Stellen zu besetzen. Insgesamt bleiben die Stellen für Spezialisten am längsten vakant gefolgt von Fachkräften. Stellen für Experten weisen die kürzeste Vakanzzeit auf. Über alle Anforderungsniveaus zeigt sich außerdem ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit. Aber trotz stark gestiegener Vakanzzeit sowie einer knapper gewordenen Arbeitslosen-Stellen-Relation kann von einem umfassenden Fachkräftemangel in Deutschland nach wie vor nicht ausgegangen werden. Vielmehr zeigen sich in einigen Berufen und Regionen spürbare Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen. Die komplette Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit gibt es Internet unter: (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Statistik/ Arbeitsmarktberichterstattung). www.statistik.arbeitsagentur.de Weitere Informationen zum Thema Fachkräfte wie zum Fachkräftebündnis Heilbronn- Franken und dem Fachkräfteforum gibt es im Internet unter: www.heilbronn.ihk.de Dok-Nr.: SPO005569 Dort gibt es auch die IHK-Fachkräfte-Toolbox, die die passenden Informationen und Instrumente zur Fachkräftesicherung bereitstellt und die Betriebe auf dem Weg zu einem demografiefesten Personalmanagement unterstützt. Die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit stellt eine Möglichkeit dar, die aktuelle Fachkräftesituation zu bewerten. Sie basiert im Wesentlichen auf Statistikdaten der Bundesagentur für Arbeit wie den gemeldeten Stellen und den registrierten Arbeitslosen. Diese Daten bilden den Markt zu einem wesentlichen Teil ab, aber nicht vollständig: So wird auf der einen Seite nur etwa jede zweite offene Stelle der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Auf der anderen Seite werden – bei einer ausschließlichen Fokussierung auf Arbeitslose – wichtige Fachkräfteressourcen nicht einbezogen, wie etwa Studien- und Ausbildungsabsolventen, Personen, die aus der stillen Reserve zurückkehren, oder Teilzeitkräfte, die ihre Arbeitszeit gerne ausweiten würden. Trotz dieser Einschränkungen gibt es keine Datenquelle, die zeitnähere und differenziertere Informationen zum Arbeitsmarktgeschehen bereitstellt als die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, die monatlich aus den Prozessdaten gewonnen werden. Die Fachkräfteengpassanalyse wird halbjährlich durch die Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die aktuelle Fachkräfteengpassanalyse bezieht Daten und Entwicklungen bis Oktober 2018 ein. Die nächste Analyse wird voraussichtlich Ende Juli 2019 veröffentlicht. Verwaltungsgebäude und Fertigungshalle - Backnang www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 23 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- MÄRZ 2019

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