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FACHKRÄFTEGEWINNUNG| w.news 03.2019

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02.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Fachkräftegewinnung • Bundesgartenschau Heilbronn • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK + Region 80 60 40 20

IHK + Region 80 60 40 20 62,5 37,5 Maschinenbau Fahrzeugbau AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE in einzelnen Industriebereichen 4/2018 (in Prozent) gut befriedigend schlecht 0,0 57,0 39,5 3,5 Metallerzeugnisse 58,0 42,0 0,0 Elektrotechnik 65,4 34,6 Glasindustrie/ Steineverarbeitung Chemische Industrie Ernährungsgewerbe Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen aus einzelnen Bereichen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage an. 60,0 40,0 0,0 85,7 0,0 14,3 52,4 47,6 0,0 mit dem Geschäftsverlauf nicht zufrieden sind. Gleiches gilt für die Geschäftserwartungen, die per saldo nahezu auf dem Niveau des Vorquartals geblieben sind. Während 29 Prozent (Vorquartal 26 Prozent) der Betriebe mit einem günstigeren Geschäftsverlauf rechnen, erwartet ein Zehntel (Vorquartal sechs Prozent) der Unternehmen eine schlechtere zukünftige Entwicklung. Damit blicken die Betriebe überwiegend optimistisch auf das Jahr 2019. Auch vom Arbeitsmarkt im IHK-Bezirk kommen weiterhin positive Nachrichten. Jeder vierte Betrieb will in den kommenden zwölf Monaten neue Arbeitsplätze schaffen (Vorquartal 26 Prozent). Ein Zehntel (Vorquartal acht Prozent) der Unternehmen erwägt einen Personalabbau. Noch immer bremst der Fachkräftemangel, auch aufgrund der demografischen Entwicklung, das Beschäftigungswachstum. Wie im Vorquartal sehen 65 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als mit Abstand größtes Geschäftsrisiko. Geschäftserwartungen 50 40 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 -50 Belebung Abschwung IHK-KONJUNKTURUHR: 3/2009–4/2018 (in Prozent) 3/09 -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung. Bei kaum geänderten Lageeinschätzungen und Geschäftserwartungen zeigt die Konjunkturuhr für die Region Heilbronn-Franken weiterhin eine Fortsetzung der konjunkturellen Aufschwungphase an. 1/10 1/13 1/16 1/15 Aufschwung 1/11 1/12 1/14 1/17 4/18 1/18 Abkühlung Binnenwirtschaft in gutem Zustand Im Verlauf des Jahres 2018 haben sich die Lageeinschätzungen der regionalen Wirtschaft zwar von dem vor einem Jahr erreichten Rekordwert verabschiedet, sie liegen aber langfristig betrachtet noch immer auf einem weit überdurchschnittlich hohen Niveau. Es ist davon auszugehen, dass der Konjunkturaufschwung seinen Höhepunkt überschritten hat. Ein in einer Rezession mündender Abschwung ist jedoch aktuell nicht zu erwarten. Vor allem die Binnenwirtschaft ist, getragen von einer hohen Beschäftigung und steigenden Löhnen, weiterhin in einem guten Zustand und wird auch in den nächsten Monaten ein starker Treiber der Konjunktur sein. Eingetrübt haben sich hingegen die Exportaussichten in der Industrie. Neben der noch immer ungeklärten Ausgestaltung des Brexits dürften gegenwärtig auch die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation in Frankreich und die US-Handelskonflikte für Unsicherheit in der Exportindustrie sorgen. Industrie weiter auf hohem Niveau In der Industrie wird die aktuelle Geschäftslage erneut leicht schlechter als im Vorquartal beurteilt. Während 59 Prozent (Vorquartal 62 Prozent) der Unternehmen eine gute Geschäftslage melden, halten wie im Vorquartal MÄRZ 2019 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 4/2018 (in Prozent) 70 60 50 40 30 20 10 65 Arbeitskosten Fachkräftemangel 44,2 Energieund Rohstoffpreise lediglich zwei Prozent den Geschäftsverlauf für schlecht. Die Lageurteile liegen nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau, das vor dem Konjunkturboom der letzten beiden Jahre kaum erreicht wurde. Gegenüber dem Vorquartal ist bei den ausländischen Auftragseingängen per saldo eine Stabilisierung festzustellen. Ein Viertel (Vorquartal 22 Prozent) konnte einen Zuwachs der Auslandsorders realisieren. 19 Prozent (Vorquartal 17 Prozent) mussten hingegen einen Rückgang hinnehmen. Im Bereich der inländischen Auftragseingänge hat es eine Verringerung gegeben. Während 21 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) von einem Anstieg der Inlandsorders berichten, mussten 19 Prozent (Vorquartal 13 Prozent) Einbußen hinnehmen. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag bei 88 Prozent (Vorquartal 89 Prozent). Die zukünftigen Geschäftsaussichten beurteilen die Industrieunternehmen kaum ungünstiger als im Vorquartal. Während 29 Prozent (Vorquartal 27 Prozent) der Betriebe mit einem besseren Geschäftsverlauf rechnen, blicken acht Prozent (Vorquartal fünf Prozent) mit Skepsis in die Zukunft. Die Umsatzentwicklung in den nächsten zwölf Monaten wird etwas weniger optimistisch als im Vorquartal beurteilt. 40 Prozent (Vorquartal 42 Prozent) der Unternehmen rechnen mit Umsatzsteigerungen, während 13 Prozent 42,2 Inlandsnachfrage Rahmenbenachfrage Politische Auslandsdingungen 41,9 26,7 18,1 Wechselkurse 14,5 Sonstige Risiken 7 Finanzierung 5,9 Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. (Vorquartal sieben Prozent) rückläufige Umsätze erwarten. Die Exporterwartungen haben sich gegenüber dem Vorquartal leicht verringert. 34 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Betriebe gehen von einem ansteigenden Auslandsgeschäft aus, während 16 Prozent (Vorquartal neun Prozent) mit sinkenden Exporten rechnen. Auch die Investitionsbereitschaft hat gegenüber dem Vorquartal geringfügig abgenommen. 40 Prozent (Vorquartal 45 Prozent) der Unternehmen planen mit höheren Inlandsinvestitionen. 27 Prozent (Vorquartal 31 Prozent) der Betriebe sehen Neueinstellungen vor. Sieben Prozent (Vorquartal sechs Prozent) erwägen einen Personalabbau. Hochkonjunktur im Baugewerbe hält an Das Stimmungsbild im regionalen Baugewerbe hat sich auf sehr hohem Niveau verbessert. Während 79 Prozent (Vorquartal 74 Prozent) der Betriebe mit dem aktuellen Geschäftsverlauf zufrieden sind, bezeichnet nach wie vor kein Unternehmen die Geschäftslage als schlecht. Die Auftragseingänge haben sich gegenüber dem Vorquartal abgeschwächt. Während 16 Prozent (Vorquartal 26 Prozent) nach wie vor steigende Auftragseingänge melden, berichten 13 Prozent (Vorquartal sieben Prozent) von einem Rückgang. In allen Teilbereichen vom Straßen- und Tiefbau über den gewerblichen und den öffentlichen Hochbau bis zum Wohnungsbau ist eine schwächere Ordertätigkeit festzustellen. Der Saldo aus positiven und negativen Stimmen liegt jeweils leicht im Minusbereich. Die Auslastung von Maschinen und Geräten ist dagegen gestiegen (86 Prozent gegenüber 81 Prozent im Vorquartal). Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Baukonjunktur herrscht bei den Betrieben per saldo verhaltener Optimismus. Während elf Prozent (Vorquartal 13 Prozent) eine günstigere Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten erwarten, rechnen neun Prozent (Vorquartal null Prozent) mit einer schlechteren Geschäftsentwicklung. 80 Prozent kalkulieren mit einem gleichbleibenden Geschäftsverlauf. Der Fachkräftemangel ist für 86 Prozent der Unternehmen das größte Geschäftsrisiko. 14 Prozent (Vorquartal 16 Prozent) planen Neueinstellungen, kein Betrieb (Vorquartal drei Prozent) zieht Stellenreduzierungen in Betracht. www.heilbronn.ihk.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ MÄRZ 2019

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