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EUROPA 2019| w.news 05.2019

05.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Europa 2019 • Spedition, Logistik & Hebetechnik • Advertorial B4B Themenmagazin

Geld + Märkte INFO Die

Geld + Märkte INFO Die Carl Duisberg Centren sind ein führendes Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der internationalen Bildung und Qualifizierung. Hochwertige Programme vermitteln Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz, Auslandserfahrung und internationales Praxiswissen. Eigene Standorte und Repräsentanzen des gemeinnützigen Unternehmens im In- und Ausland sowie ein internationales Netzwerk sichern die weltweite Handlungsfähigkeit. © Jax10289 – stock.adobe.com © Carl Duisberg Centren Susanne Philippsen, interkulturelle Trainerin bei den Carl Duisberg Centren. Klar, denn das ist der britische Sinn für Höflichkeit. Daher gilt es nicht mit Dank zu sparen – und lieber einmal zu viel als zu wenig „thanks a lot“ oder das umgangssprachliche „cheers“ verlauten zu lassen. Im Geschäftsleben empfinden es Briten als schroff, wenn Deutsche direkt kommunizieren und ohne Umschweife auf den Punkt kommen. „We want“ oder „You should…“ sollten direkt aus dem Vokabular gestrichen werden. Und ein für deutsche Ohren gut gemeintes „Could you please?“ toppen Briten noch durch ein wesentlich höflicheres „I wonder, do you think you could…?“ oder „Would you mind“. Vorsicht bei Kritik Die vielgeliebte deutsche „konstruktive Kritik“ verpacken Briten deutlich freundlicher und so weniger offensichtlich. Hinter einer vermeintlich kleinen Anmerkung kann die komplette Überarbeitung eines Berichts stecken. Britische Höflichkeitsformeln wie „very helpful“ und „interesting“ können eine Absage zur Folge haben. Denn echte Begeisterung drücken Briten mit „excellent“ oder „brilliant“ aus. Ein deutliches Zeichen für das Interesse an einer Person und ihren Dienstleistungen signalisiert die Einladung zu einem informellen Abendessen. Pragmatisch, praktisch, gut Während Deutsche wegen ihrer Planungsliebe, Projektpläne und To-Do-Listen gerne als Pedanten gelten, bevorzugen Briten pragmatische Lösungen und das „Durchwurschteln“ von Fall zu Fall. Unbekannte Einflussfaktoren stellen weniger Probleme dar als für die deutschen Partner. Denn was zählt ist der „common sense“ und die eigene Erfahrung. Daher sollte man in der Zusammenarbeit auch mal „fünf gerade sein lassen“ und sich flexibel zeigen. Unverhofft kommt oft Der feinen englischen Art stehen britische Büroevents entgegen, die als wilde Motto- Partys zu jeder Jahreszeit eher an den rheinischen Karneval erinnern. Auch an „Crazy Socks Days“ peppen viele ihr Bürooutfit mit verrückten Socken auf. Briten beherrschen den Spagat zwischen vornehmer Selbstdisziplin und ausgelassenem Feiern. Gemeinsam den Rahmen sprengen: dies ist gelegentlich sogar erwünscht. Wer sich komplett dagegen sperrt, gilt schnell als Spaßbremse. Tipp: Authentisch bleiben – auch ein kleines Accessoire zeigt den guten Willen. „You“ ist nicht gleich „You“ Engländer gehen gerne direkt zum Vornamen über. Wer sich unsicher ist, wartet ab, ob dieser ihm angeboten wird. Ein kumpelhaftes Verhalten ist dann allerdings nicht empfehlenswert. Trotz des lockeren Umgangstons bestehen subtiler kommunizierte hierarchische Unterschiede. So etwa haben Vorgesetzte in Meetings längere Redeanteile. Zudem kommt ein Handschlag in der Regel nur beim ersten Kennenlernen zum Einsatz – denn dieser ist in Großbritannien völlig unüblich. Ein „Good to see you“ oder „How are you doing?“ reicht ansonsten völlig aus. MAI 2019 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

WIEDERAUFNAHME DER INNOVATIONSFINANZIERUNG 4.0 Zinsverbilligte Darlehen und Tilgungszuschüsse für Innovationsund Digitalisierungsprojekte. Mittlere Unternehmen können die Aufwendungen für Innovationsvorhaben, Digitalisierungsvorhaben und für die Entwicklung und Einführung innovativer Geschäftsmodelle finanzieren. Zum Neustart der Innovationsfinanzierung 4.0 bietet die L-Bank seit März das Programm mit drei Förderschwerpunkten an. Neuer Förderschwerpunkt Neben den bereits bekannten Schwerpunkten „Innovative Vorhaben“ und „Digitalisierungsvorhaben“ führt sie speziell für Baden- Württemberg den neuen Förderschwerpunkt „Innovative Geschäftsmodelle“ ein. Hier werden Unternehmen branchenunabhängig bei der Anpassung an neue Wertschöpfungsketten unterstützt. Innovative Geschäftsmodelle sind dadurch gekennzeichnet, dass sie das bisherige Geschäftsmodell entweder durch ein neues Geschäftsmodell ablösen, diversifizieren oder an technologische Veränderungen anpassen. Gewährt werden zinsverbilligte Darlehen bis fünf Millionen Euro (für kleine und mittlere Unternehmen) beziehungsweise 25 Millionen Euro (für größere mittelständische Unternehmen bis zu einem Gruppenumsatz von 500 Millionen Euro). Kleine und mittlere Unternehmen erhalten im Förderschwerpunkt „Innovative Geschäftsmodelle“ einen zusätzlichen Tilgungszuschuss in Höhe von 1,0 Prozent. Ergänzend bieten die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und die L-Bank standardisierte InnovFin70-Bürgschaften, Kombi- Bürgschaften 50 und individuelle Bürgschaften an. Für kleinere Digitalisierungsvorhaben von Unternehmen bis 100 Beschäftigte steht weiterhin die Digitalisierungsprämie des Landes zur Verfügung. (red) www.l-bank.de www.buergschaftsbank.de KONTAKT Martin Neuberger Referent Wirtschaftsförderung Telefon 07131 9677-112 E-Mail martin.neuberger@ heilbronn.ihk.de Kai Plambeck Referent Innovation & Netzwerke Telefon 07131 9677-297 E-Mail kai.plambeck@ heilbronn.ihk.de Wir bauen für Industrie und Gewerbe Mit der Erfahrung aus über 400 Projekten Bauunternehmung Böpple GmbH · Wannenäckerstraße 77 · 74078 Heilbronn · Telefon: BÖPPLEBAU 07131/2610-0 · www.boepplebau.de

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