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CORONA-HILFEN DER IHK| w.news 10.2020

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10.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: CORONA-HILFEN DER IHK • Advertorial B2B Themenmagazin: Das Zuhause der Weltmarktführer • Hohenlohekreis - Heimat der Weltmarktführer • Beratungsunternehmen • Bauwirtschaft • Stellenanzeigen

Titel Aus dem Albtraum

Titel Aus dem Albtraum entstanden kreative Lösungen Nicola Böhringer, Inhaberin der Kinderschuh- Galerie in Talheim findet drastische Worte. „Der Shutdown hat uns die Existenz unter den Füßen weggerissen. Null Kunden, null Umsatz, es war ein Albtraum. Ich war total vor den Kopf gestoßen. Unsere Generation hat eine solche Situation ja noch nicht erlebt.“ Der Griff ging sofort zum Telefon. Gemeinde, IHK, Ministerium, Verband, Nicola Böhringer hat alle Stellen kontaktiert, die möglicherweise Unterstützung leisten konnten. „Ich habe tolle Unterstützung von der IHK bekommen. Einerseits bei der Beantragung der Corona- Soforthilfe und andererseits bei den Fragen, wie ich das Geschäft trotzdem irgendwie weiterführen konnte. Ich dachte eigentlich, wir wären systemrelevant.“ Leider wurde dies nicht bestätigt, aber neue, kreative Lösungen für die KinderschuhGalerie entstanden in kürzester Zeit. „Wir haben innerhalb weniger Tage eine neue Art des Online-Angebotes entwickelt. Die Firma Lion Solution und mein 15 Jahre alter Sohn haben mir beim Internetauftritt geholfen. Unsere „B-Online-Beratung“ umfasst eine online-Größenanalyse und eine entsprechende Volumenberechnung des Kinderfußes. Via Telefon, E-Mail und Whats App konnten wir während des Shutdowns den passenden Schuh für unsere kleinen Kunden finden.“ Viele Fragen tauchten dabei auf, für die die Ansprechpartner bei der IHK die richtigen Antworten hatten. „Es war eine sehr besonnene und hilfreiche Beratung“, sagt Nicola Böhringer im Rückblick. „Ich konnte die Ansprechpartner immer erreichen. Da ist mir klar geworden, dass ich die IHK schon viel früher bei anderen Themen hätte in Anspruch nehmen können. Den Austausch möchte ich auch in Zukunft pflegen.“ Den weiteren Weg durch und aus der Krise, wenn es dann einmal so weit ist, muss die Inhaberin der KinderschuhGalerie jetzt mit viel Augenmaß angehen. „Zum Glück haben wir viele treue Kunden, die zu uns stehen. Sie haben während des Shutdowns das Online-Angebot genutzt und kommen auch jetzt wieder regelmäßig. Wir merken natürlich, dass manche nicht so gerne mit der Maske einkaufen gehen. Wir versuchen aber alles, damit der Kunde sich bei uns wohlfühlt und bestens beraten wird.“ Die Planung für die nächsten Monate und das kommende „ Gerade jetzt in der Corona-Zeit hat sich die Zusammenarbeit mit der IHK wieder bewährt. “ Hermann Kowalenko, Gebietsverkaufsleiter AS-Motor, Bühlertann Jahr ist ungewiss. Die Frühjahrssaison ist fast komplett ausgefallen. „Aufgrund von Kita- und Schulschließungen sowie dem Ausfall von vielen Festen und Familienfeiern war der Bedarf natürlich bei vielen Schuharten nicht gegeben“, sagt Nicola Böhringer. „Festliche Schuhe haben wir fast gar nicht verkauft.“ Auch Hausschuhe für Kitas sowie Hallenturnschuhe für den Sportunterricht in der Schule blieben in den Regalen. Und jetzt steht schon die Order für das Frühjahr 2021 an. „Das ist eine sehr schwierige Planungsentscheidung.“ Nach 13 Jahren Selbstständigkeit ist die Betriebswirtin Nicola Böhringer aber trotzdem zuversichtlich. „So schnell gebe ich nicht auf, aber leicht werden die nächsten Monate sicher nicht.“ Vom Virus ausgebremst Mit den Kontaktbeschränkungen kam auch für die Taxibetriebe wie Taxi Schmidt in Neuenstein ein drastischer Umsatzeinbruch. Nicht nur bei den Kunden, die für den Weg zu privaten oder geschäftlichen Terminen ein Taxi rufen. Bei Taxi Schmidt gehört auch die Beförderung Schülern mit Behinderungen zu den täglichen Fahrten. „Wir befördern beispielsweise im Auftrag des Hohenlohekreises Schüler von der Geschwister-Scholl-Schule in Künzelsau“, erklärt Betriebsleiterin Ramona Schmidt. „Diese Fahrten waren jetzt auf einmal nicht mehr möglich. Das lag nicht nur an den Kontaktbeschränkungen. Die Corona-Regelungen sind geistig schwer behinderten jungen Menschen kaum zu vermitteln und nur sehr schwer einzuhalten.“ Ein Anruf bei der IHK half herauszufinden, welche Möglichkeiten im Behindertentransport aktuell bestehen. „Die Informationen zum Personenbeförderungsbereich waren sehr hilfreich“, sagt Ramona Schmidt. „Leider konnten wir sie dann doch nicht anwenden, weil die Fahrten aus anderen Gründen gestrichen wurden.“ Dennoch konnte die IHK helfen, auch bei den Corona-Soforthilfen. „Die wurden sehr schnell bearbeitet“, bestätigt Ramona Schmidt. Krise löst Strategieüberlegungen aus Corona löst nicht nur kurzfristigen Handlungsbedarf in der akuten Situation aus. Auch neue, strategische Überlegungen können in Gang gesetzt werden. Wie verändert die Pandemie die internationalen Produktions- und Absatzkonzepte? Und wie kann man das Un- OKTOBER 2020 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 20 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

ternehmen so aufstellen, dass es in der sich verändernden Welt mit und nach Corona flexibler agieren kann? „Wir stellen fest, dass sich auch regionale Unternehmen diese Fragen stellen“, berichtet Christof Geiger, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Außenwirtschaft, Steuern & Verkehr. „So wurden wir zum Beispiel von einem Unternehmen angesprochen, das bisher die Produktion ausschließlich hier in der Region hat. Die Unterbrechung der internationalen Lieferketten hat dazu geführt, dass man sich jetzt überlegt, auch Produktionsstandorte im Ausland zu gründen, um näher bei den Kunden zu sein. Hinzu kommt der Kostenaspekt, weil vor Ort die Investitionskosten oft deutlich niedriger sind.“ Der verantwortliche Projektkoordinator wandte sich bei der Recherche von Informationen für verschiedene Szenarien an die IHK. Fragen waren unter anderem: Wo gibt es welches Know-how? Wie hoch sind Grundstückspreise und Lohnkosten? Welche arbeitsrechtlichen Bedingungen sind zu berücksichtigen? Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Länder im Gegensatz zu Deutschland? Wie sind die Länder im internationalen Handel vernetzt und welche Handelsabkommen gelten? „Diese Fragen konnten wir im Bereich Außenwirtschaft umfassend beantworten“, sagt Geiger. „Auch der Zugang zum internationalen Netzwerk der Außenhandelskammern war für das Unternehmen ein interessantes Angebot. Wie die Entscheidung ausgeht ist noch offen. Das Ergebnis kann auch sein, dass es sich nicht lohnt, Produktionsstandorte im Ausland aufzubauen. Aber auch dann waren unsere Informationen zielführend.“ www.as-motor.de www.kanal-tuerpe.de www.kinderschuh-galerie.de www.gastronomie-sachverstaendiger.de

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