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BUGA – GARTEN, GASTRO & GEWERBE| w.news 06.2019

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06.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: BUGA – Garten, Gastro & Gewerbe • Wirtschaftsregion Hohnelohekreis • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK + Region

IHK + Region Geschäftserwartungen 80 60 40 20 50 40 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 -50 33,4 33,3 33,3 Maschinenbau Fahrzeugbau AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE in einzelnen Industriebereichen 1/2019 (in Prozent) gut befriedigend schlecht 46,3 46,3 7,4 Metallerzeugnisse 40,7 52,5 6,8 Elektrotechnik 47,6 44,5 7,9 Glasindustrie/ Chemische Steine- Industrie verarbeitung 46,1 38,5 15,4 58,3 25 16,7 Ernährungsgewerbe 47,1 35,3 17,6 Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen aus einzelnen Bereichen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage an. Belebung Abschwung IHK-KONJUNKTURUHR 3/20091/2019 (in Prozent) 3/09 -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 Aktuelle Geschäftslage Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Idealtypischerweise bewegt sich die Wirtschaft im Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung. Bei spürbar verschlechterten Lageeinschätzungen, aber nur wenig ungünstigeren Geschäftserwartungen zeigt die Konjunkturuhr für die Region Heilbronn-Franken die wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor im Aufschwungsquadranten. 1/10 1/13 1/16 1/15 1/19 Aufschwung 1/11 1/12 1/14 1/17 1/18 Abkühlung Während 26 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Unternehmen von einer günstigen Geschäftsentwicklung ausgehen, blicken 13 Prozent (Vorquartal zehn Prozent) skeptisch in die Zukunft. Auf dem Arbeitsmarkt hält die positive Entwicklung trotz der schwächeren konjunkturellen Dynamik an. Es zeichnet sich allerdings eine langsamere Gangart bei der Ausdehnung der Beschäftigung ab. 23 Prozent (Vorquartal 25 Prozent) der Betriebe planen Neueinstellungen, während 13 Prozent (Vorquartal zehn Prozent) Personal abbauen wollen. Nach wie vor bremsen Fachkräfteengpässe das Beschäftigungswachstum. 62 Prozent der Unternehmen sehen den Fachkräftemangel als größtes Geschäftshemmnis. Binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte intakt Die regionale Wirtschaft zeigt ein gemischtes Bild. Während die global ausgerichtete Industrie konjunkturell spürbar an Schwung verliert, expandieren die binnenwirtschaftlich orientierte Bauwirtschaft und der Handel weiter. Wichtige binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte sind nach wie vor intakt. Steigende Beschäftigung und Einkommen sorgen für die Ausweitung des privaten Konsums. Aktuell besteht die Hoffnung, dass sich die Konjunktur von der gegenwärtigen Konjunkturflaute im weiteren Jahresverlauf erholt. Eine sich belebende Weltwirtschaft würde der Industrie wieder günstigere Absatzperspektiven bieten. Allerdings bestehen vor allem durch die Handelskonflikte oder den ungeklärten Brexit noch immer erhebliche Rückschlagsrisiken. Industrie verliert spürbar an Tempo In der Industrie, die maßgeblich die regionale Wirtschaftsentwicklung bestimmt, fällt die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage angesichts der schwächeren Weltwirtschaft per saldo deutlich ungünstiger als im Vorquartal aus. 45 Prozent (Vorquartal 59 Prozent) der Betriebe melden eine gute Geschäftslage, während acht Prozent (Vorquartal zwei Prozent) der Unternehmen von einem schlechten Geschäftsverlauf sprechen. Die Lageeinschätzungen liegen aber noch immer deutlich über dem langfristigen Durchschnittswert. Die Auftragseingänge sind weiter zurückgegangen. Der Saldo aus positiven und negativen Stimmen liegt nun sowohl bei den Auslandsorders als auch bei den Inlandsorders im JUNI 2019 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

GRÖSSTE RISIKEN BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG in den kommenden zwölf Monaten Gesamtkonjunktur 1/2019 (in Prozent) 70 60 50 40 30 20 10 61,9 43,1 Arbeitskosten Fachkräftemangel Inlandsnachfrage 42,2 Energieund Rohstoffpreise 33,1 Auslandsnachfrage Rahmenbe- Politische dingungen 27,1 24,2 Finanzierung 12,9 Sonstige Risiken 7,4 Wechselkurse 5,5 Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich. IHK-KONJUNK- TURUMFRAGE Im Rahmen der Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit sind die Ergebnisse der Konjunkturumfrage für die IHK eine wirksame Argumentationshilfe. Machen auch Sie bei der Konjunkturumfrage mit und tragen Sie mit Ihrer Stimme zu einer repräsentativen Beteiligung der regionalen Unternehmerschaft bei. Sie nehmen bisher noch nicht teil? Hier können Sie sich anmelden: www.heilbronn.ihk.de/konjunkturumfrage KONTAKT Minusbereich. 24 Prozent (Vorquartal 25 Prozent) der Betriebe konnten einen Anstieg der Auslandsorders verbuchen, 30 Prozent (Vorquartal 19 Prozent) melden hingegen einen Rückgang. Bei den Inlandsorders weist ein Fünftel (Vorquartal 21 Prozent) einen Anstieg aus, 26 Prozent (Vorquartal 19 Prozent) mussten Einbußen verkraften. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag bei 86 Prozent (Vorquartal 88 Prozent). Die weitere Geschäftsentwicklung beurteilen die Industrieunternehmen per saldo nur geringfügig ungünstiger als im Vorquartal. 32 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Betriebe gehen von einer günstigen Geschäftsentwicklung aus, während 13 Prozent (Vorquartal acht Prozent) mit einem schlechteren Verlauf rechnen. 39 Prozent (Vorquartal 40 Prozent) erwarten Umsatzzuwächse. 17 Prozent (Vorquartal 13 Prozent) kalkulieren mit Umsatzeinbußen. Die Exporterwartungen haben sich angesichts der rückläufigen Auslandsnachfrage und hoher internationaler Risiken gegenüber dem Vorquartal per saldo erneut verschlechtert. In den kommenden Monaten ist eine verhaltene Entwicklung der Ausfuhren zu erwarten. 30 Prozent rechnen mit einem steigenden Auslandsgeschäft, 22 Prozent gehen von sinkenden Exporten aus. Auch die Investitionsbereitschaft hat gegenüber dem Vorquartal per saldo abgenommen. Ein Drittel (Vorquartal 40 Prozent) plant mit zunehmenden inländischen Investitionsausgaben. Jedes vierte Industrieunternehmen will zusätzliches Personal einstellen (Vorquartal 27 Prozent), während 16 Prozent (Vorquartal sieben Prozent) eine Reduzierung der Beschäftigtenzahl in Betracht ziehen. Boom im Baugewerbe hält an Im Baugewerbe setzt sich der Boom weiter fort. Die Lagebeurteilung hat sich gegenüber dem Vorquartal per saldo nur wenig verschlechtert. Sie befindet sich noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Während 73 Prozent (Vorquartal 79 Prozent) der Unternehmen die aktuelle Geschäftslage für gut halten, bezeichnet nach wie vor kein Betrieb den Geschäftsverlauf als schlecht. Die Auftragseingänge insgesamt sind gegenüber dem Vorquartal gestiegen. 30 Prozent (Vorquartal 16 Prozent) melden einen Zuwachs der Auftragseingänge, nur drei Prozent (Vorquartal 13 Prozent) berichten von einem Rückgang. Lediglich im öffentlichen Hochbau ist es zu einer Verschlechterung gekommen. Hier überwiegen weiterhin die negativen Stimmen. In den anderen Teilbereichen Straßenund Tiefbau, gewerblicher Hochbau sowie Wohnungsbau ist hingegen per saldo eine Erholung der Auftragseingänge festzustellen. Die Auslastung von Maschinen und Geräten ist etwas zurückgegangen (82 Prozent gegenüber 86 Prozent im Vorquartal). Die weiteren Geschäftsaussichten werden geringfügig optimistischer als im Vorquartal beurteilt. Neun Prozent (Vorquartal elf Prozent) der Unternehmen rechnen mit einer günstigeren Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten. Fünf Prozent Dorothee Kienzle IHK-Referentin Volkswirtschaft Telefon 07131 9677-135 E-Mail dorothee.kienzle@ heilbronn.ihk.de www.heilbronn.ihk.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- JUNI 2019

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