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BEST PRACTICE| w.news 06.2020

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06.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: BEST PRACTICE • Advertorial B2B Themenmagazin: 40 Jähriges Jubiläum • Starke Unternehmen • BesteSeiten.de • Termine und Kleinanzeigen • Stellenanzeigen

06.2020

06.2020 B2B THEMENMAGAZIN STARKE UNTERNEHMEN Foto: Sergey Nivens – www.depositphotos.com WIE DER MITTELSTAND DIE CORONAVIRUS-PANDEMIE OPTIMAL ÜBERSTEHT Der Ausstieg der verschiedenen Wirtschaftszweige aus dem aktuellen Shutdown muss sich vor allem am benötigten zeitlichen Restart-Vorlauf der Unternehmen, ihrer Einbindung in (inter-)nationale Wertschöpfungsketten sowie am Alltagsbedarf der Konsumenten orientieren. Auf keinen Fall dürften bei einem graduellen Neustart die Großunternehmen bevorzugt werden, nur weil sie eine größere Wertschöpfung erwirtschaften als die einzelnen mittelständischen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das jüngste Hintergrundpapier des IfM Bonn zur Coronavirus-Pandemiekrise. Vor einem sukzessiven Ausstieg aus dem Shutdown müssen in den mittelständischen Unternehmen die notwendigen Schutzvorrichtungen und -ausrüstungen für das Personal vorhanden und die Belegschaft über die entsprechende innerbetriebliche Gesundheitsvorsorge informiert sein. Eine weitere Voraussetzung für den graduellen Neustart ist, dass große Teile der öffentlichen Infrastruktur wieder geöffnet werden. Dazu gehören Behörden, Schulen, Kindergärten und -tagesstätten. „Dennoch kann der wirtschaftliche Neustart nicht – wie der Shutdown – von heute auf morgen erfolgen. Jeder Wirtschaftsbereich benötigt unterschiedliche Vorlaufzeiten. Besonders gilt das natürlich für international tätige Unternehmen, die aufgrund der Coronavirusausbreitung ihre Absatzmärkte aktuell nicht bedienen können oder deren Zulieferer durch die staatlich vorgegebenen Produktionsbeschränkungen nicht lieferfähig sind.“, berichtet Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen). „Eine mögliche Variante für den Restart der Wirtschaft wäre, diejenigen Wirtschaftsbereiche zu öffnen, die auf den Bedarf des täglichen Lebens ausgerichtet sind. Zudem gibt es einige Wirtschaftszweige, in denen per se das Gebot des Mindestabstandes leichter gewährleistet werden kann. Dazu zählen sicherlich zahlreiche Berufsgruppen des Baugewerbes.“ Für die Gastronomie, die Tourismusbranche sowie Künstler und Museen erwarten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, dass sie deutlich länger auf Unterstützung von Bund und Ländern angewiesen sein werden. Insgesamt empfehlen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Hinblick auf die wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Ländern ein situationsabhängiges sukzessives Auslaufen der vereinfachten Förderbeantragung sowie Übergangsphasen. „Dabei sollten im Zuge der wirtschaftlichen Wiederbelebung auch nach und nach wieder stärkere Zugangsrestriktionen geprüft werden, um nicht sogenannte ‚Zombie‘-Unternehmen künstlich am Leben zu halten, die sonst schon längst insolvent wären“, erklärt die IfM-Präsidentin. Unter Umständen sei es sogar sinnvoller, Neugründungen nach der überstandenen Krise den Start zu erleichtern. Explizit begrüßen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in diesem Zusammenhang das vom Bund geplante Maßnahmenpaket für Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen, weil es die Unterstützung von Wagniskapitalinvestoren in den Vordergrund stellt. Schließlich habe die schnelle Umstellung auf Homeoffice und Videokonferenzen gezeigt, welche Chancen die Digitalisierung im unternehmerischen Alltag bietet. Positiv bewerten sie auch die übergangsweise Lockerung bzw. Aussetzung einzelner bürokratischer Regulierungen. Da viele Unternehmen bereits vor Ausbruch der Corona-Krise die Bürokratiebelastung als ein zentrales Wachstumshemmnis angesehen hatten, empfehlen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eine generelle Überprüfung, welche Rahmenbedingungen und Regulierungen angepasst werden sollten, um der mittelständischen Wirtschaft schnell wieder „auf die Beine“ zu helfen. „Der Mittelstand in Deutschland besitzt nicht nur eine hohe volkswirtschaftlichen Bedeutung, sondern erfüllt auch eine wichtige Stabilisierungsfunktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dazu gehört, dass die Familienunternehmer und Familienunternehmerinnen ein großes Verantwortungsgefühl gegenüber den Beschäftigten und Stakeholdern besitzen. Diese Besonderheit hat in und nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise maßgeblich zur Erholung der deutschen Volkswirtschaft beigetragen. Die gleiche Wirkung könnte auch diesmal vom Mittelstand ausgehen“, so Prof. Dr. Friederike Welter. Das Hintergrundpapier „Exit aus dem Shutdown – wie der Mittelstand die Coronavirus-Pandemiekrise optimal überstehen kann“ ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung abrufbar. www.ifm-bonn.org 4 www.b2b-themenmagazin.de

TASK FORCE FÜR MEDIZINTECHNIKHERSTELLER B2B THEMENMAGAZIN 06.2020 STARKE UNTERNEHMEN Neben umfassenden Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit hat die Würth Elektronik eiSos Gruppe eine Task Force ins Leben gerufen, um die bevorzugte Versorgung von Herstellern medizinischer Geräte zu gewährleisten. Als einer der größten europäischen Anbieter von Elektronikbauteilen will das Waldenburger Unternehmen damit gewährleisten, dass die Produktion weltweit dringend benötigter Medizintechnik weiter ausgebaut werden kann. „Einige unserer Elektronikbauteile sind wichtige Komponenten in der Medizintechnik, teilweise auch im Bereich der Intensivmedizin. Unsere Task Force ist die zentrale Anlaufstelle für Medizintechnikhersteller und Unternehmen, die aktuell ihre Fertigung auf dringend benötigte Geräte umstellen. Die Task Force arbeitet eng mit diesen zusammen, ermittelt deren vielfach stark gewachsenen Bauteilebedarf und priorisiert die entsprechenden Auslieferungen“, so Oliver Konz, CEO der Würth Elektronik eiSos Gruppe. „Als Bauteilhersteller sind wir wichtiger Teil vieler Lieferketten. Mit einer bevorzugten, zuverlässigen Belieferung können wir unseren Beitrag leisten, um den vor dem Hintergrund der Corona- Krise ausgelösten Mehrbedarf an Medizintechnik zu decken“, fügt Alexander Gerfer, CTO bei der Würth Elektronik eiSos Gruppe, hinzu. Daneben hat das Unternehmen umfassende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergriffen. Wo es möglich ist, wird aus dem Homeoffice gearbeitet. „In Produktion, Lager und Logistik sind umfängliche Hygienemaßnahmen umgesetzt. Zusätzlich werden die Mitarbeitenden nach Schichtzeiten und räumlichen Bereichen aufgeteilt, damit bei Erkrankungen und entsprechenden Quarantänemaßnahmen in einem Team die anderen Teams arbeitsfähig bleiben“, erklärt Thomas Wild, CFO bei der Würth Elektronik eiSos Gruppe. Darüber hinaus werden Gruppen aus Verwaltung und Vertrieb in Logistikprozesse eingewiesen, um so im Notfall die Lieferfähigkeit aufrechterhalten zu können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Onlineunterstützung von Kunden über den Know-how-Transfer via Webinare und Onlinekonferenzen. „Viele Unternehmen nutzen den Zwangsstillstand, um sich mit neuen Technologien bekannt zu machen und in die Ausbildung zu investieren. Unser Rekord in der letzten Woche: 950 Teilnehmer an einem einzigen Webinar. Wir haben deshalb unser Angebot an Technologie-Webinaren ausgebaut, weil wir so den kommenden Wiederanlauf bei unseren Kunden unterstützen wollen“, so Thomas Schrott, CEO der Würth Elektronik eiSos Gruppe. www.we-online.de Von Waldenburg in die weite Welt! Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich, wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt. www.we-online.de

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