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BEST PRACTICE| w.news 06.2020

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06.2020 | w.news Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: BEST PRACTICE • Advertorial B2B Themenmagazin: 40 Jähriges Jubiläum • Starke Unternehmen • BesteSeiten.de • Termine und Kleinanzeigen • Stellenanzeigen

Titel MIT MASKEN GEGEN

Titel MIT MASKEN GEGEN CORONA Seit dem 27. April besteht in Deutschland eine Maskenpflicht beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Für die Weberei Pahl in Külsheim stand schon weit vor diesem Termin fest, ihre Produktion zumindest teilweise auf die Herstellung von Mund-Nase-Masken und Schutzkitteln umzustellen. Von Thilo Winkelmann Schon zu dem Zeitpunkt als sich das Virus in Wuhan/China ausbreitete, befasste sich die Geschäftsleitung der Weberei mit dem Thema Corona. Als „Covid 19“ Ende Januar dann Deutschland erreichte, hatten interne Arbeitsgruppen bei Pahl bereits Themen wie Produktentwicklung insbesondere von alltagstauglichen Mund-Nase-Masken und deren gemeinsame Entwicklung mit Nutzern bearbeitet. „Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, mit deren Hilfe wir sehr schnell die Produktion umstellen konnten“, sagt Geschäftsführer Dr. Ing. Thomas Lippert. Lange bevor das Tragen zur Pflicht wurde, hatte Pahl bereits ab März marktreife Mund-Nase-Masken verfügbar. Auch bei der Herstellung von Masken und © Pahl „ Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, mit deren Hilfe wir sehr schnell die Produktion umstellen konnten. “ Geschäftsführer Dr. Ing. Thomas Lippert Über den „Fensterverkauf“ kann man sich mit Mund-Nase-Masken eindecken. Kitteln wird bereits von Anfang an größter Wert auf Hygieneregeln und die Einhaltung von Mindestabständen gelegt. Systemrelevanz minimiert Kurzarbeit Die systemrelevante Produktion von Schutzkleidung ermöglicht der Firma, flankiert von Kurzarbeit, die Krise zu überstehen. Durch seine Kundenkontakte mit Wäschereien, Krankenhäusern und Pflegeheimen war Geschäftsführer Dr. Thomas Lippert über die Probleme mit fehlender Schutzausrüstung direkt informiert. Allein das Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim hat einen täglichen Bedarf von etwa 3.000 Mund-Nase-Masken. So ist es nicht verwunderlich, dass jeder aus der Belegschaft, der nähen kann, an einer Maschine sitzt. Zusätzlich zu der Produktion am Standort Külsheim, gibt es regionale Kooperationen, die das Projekt „Gemeinsam durch Corona“ unterstützen. 25.000 Masken pro Woche Wo sonst Bettlaken und Handtücher zugeschnitten und genäht werden, stellen die Mitarbeiter zur Zeit bis zu 25.000 Masken pro Woche her. Die Einsatzschwerpunkte für die Masken und Pflegekittel von Pahl sind Seniorenheime und Krankenhäuser. Aber auch für Privatkunden wird gesorgt. Hier bietet der Hersteller über seinen sogenannten „Fensterverkauf“ die Möglichkeit, Masken direkt am Firmensitz zu erwerben. Die nicht zertifizierten Masken bieten keinen Viren- oder Bakterienschutz für den Träger selbst, sind aber eine gute Barriere gegen Aerosole und Tröpfchen-Nebel, die ein eventuell infizierter Maskenträger zum Beispiel beim Husten ausstoßen würde. Der Sicherheitsaspekt liegt hier beim Schutz der Mitmenschen. Die kochfesten Masken können extrem häufig gewaschen und wiederverwendet werden und bieten so auch eine gewisse Nachhaltigkeit gegenüber einfachen Einweg-Masken. „Ich bin mir der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und deren Familien bewusst“, sagt Thomas Lippert, „und die Firma Pahl kämpft weiter gegen die Krise und die damit einhergehenden Einschnitte im beruflichen und privaten Bereich“. www.weberei-pahl.de JUNI 2020 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 18 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

DESINFEKTIONSMITTELSTÄNDER HELFEN ÜBER KONZERTLOSE ZEIT Wenn, bedingt durch die Corona-Epidemie, Konzerte und Musikveranstaltungen ausfallen, ist es für den jeweiligen Besucher ärgerlich. Für das in Wertheim ansässige Unternehmen König&Meyer ist es ein Desaster. Von Thilo Winkelmann In dem 1949 gegründeten Betrieb produzieren 300 Mitarbeiter ein breites Spektrum an Bühnen- und Studioequipment. Ständer für Mikrofone, Boxen, Instrumente, Notenständer sowie Drummersitze und iPad-Halter, um nur einige Produkte zu nennen. Für alles, was man auf und vor einer Bühne oder im privaten musikalischen Bereich aufstellen möchte, hat König&Meyer die passende Lösung im Portfolio. Nur momentan wird dieses Sortiment kaum nachgefragt. Bis zu 70 Prozent Einbußen beim Auftragseingang mussten die beiden Geschäftsführer Gabriela König und Heiko Wolz durch den weltweiten Ausfall von Veranstaltungen und Schließung von Musikgeschäften für ihr global agierendes Unternehmen verbuchen. Auch der Onlinehandel brach zeitweise ein. „ Vielleicht ergibt sich durch die Corona- Pandemie ein zweites Standbein für die Firma. “ Geschäftsführer Heiko Wolz nach der Idee wurde der erste serientaugliche Desinfektionsständer produziert. Fünf verschiedene Modelle werden momentan gefertigt und mittlerweile auch gut nachgefragt. 8.000 Stück haben bisher das Haus verlassen und Heiko Wolz hegt die Hoffnung, so vielleicht ein zweites Standbein für die Firma schaffen zu können. Das Unternehmen verkauft nicht nur Gesundheitsschutzprodukte an andere, sondern sieht sich auch selbst in der Verantwortung, die eigenen Mitarbeiter zu schützen. In den dafür geeigneten Bereichen wird bereits seit Mitte März im Homeoffice gearbeitet. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln wird besonders geachtet und es wurden zwei sich zeitlich nicht begegnende Schichten in den verschiedenen Produktionsabteilungen und in der Logistik eingerichtet. Selbstverständlich steht an allen relevanten Stellen im Unternehmen Desinfektionsmittel in von König&Meyer entwickelten Ständern bereit. Synergieeffekt: Wertheimer Firmen unterstützen sich gegenseitig Auch der benachbarte Wertheimer Kosmetik-Hersteller Straub-Cosmetics, mittlerweile auch Produzent von Desinfektionsmitteln, bietet für Parfümerien und Drogerieketten zu seiner Desinfektionsmittelserie nun die Ständer von K&M an (siehe Seite 16). www.k-m.de Neue Produktlinie in nur drei Wochen Durch den Eigenbedarf für den Schutz der Mitarbeiter, als auch durch die für Deutschland erlassenen Hygienevorschriften inspiriert, wurde von der Entwicklungsabteilung zusammen mit den beiden Geschäftsführern eine Idee geboren: Desinfektionsmittel auf mobilen Ständern von König&Meyer. Nur drei Wochen © k-m Der neue Desinfektionsmittelspender nutzt den bewährten Standfuß eines Mikrofonständers von König&Meyer. www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- JUNI 2020

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