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ARBEITSWELT 4.0 SCHAFFEN WIR| w.news 01.2019

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01.2019 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Arbeitswelt 4.0 schaffen wir • Marken & Weltmarktführer • Advertorial B4B Themenmagazin

01.2019

01.2019 B4B THEMENMAGAZIN ARBEITS- & BERUFSKLEIDUNG STUDIE ZEIGT GRÜNDE UND LÖSUNGSANSÄTZE FÜR HOHE KRANKENSTÄNDE Foto: Xalanx – depositphotos.com Trotz Rekordausgaben greifen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nicht, die Arbeitszufriedenheit sinkt, Krankenstände steigen - zumindest im Bereich der Facharbeiter- und Serviceberufe. Das sagte Prof. Dr. Sabine Hammer in ihrer Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius im letzten Oktober. Welche Gegenmaßnahmen können Unternehmen ergreifen? 133 Milliarden Ausfall durch gestiegenen Krankenstand Die Krankenstandsquote hat sich in Deutschland laut Robert-Koch- Institut und Statistischem Bundesamt innerhalb der letzten zehn Jahre um rund 30 Prozent erhöht. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin lag der Ausfall an Bruttowertschöpfung in 2016 (mit durchschnittlich 17,5 Ausfalltagen pro Arbeitnehmer) bei 133 Milliarden Euro. Und dies, obwohl Unternehmen und Krankenkassen im gleichen Jahr die Rekordsumme von knapp 6,5 Milliarden Euro für die betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben und in zahlreiche Maßnahmen, wie Gesundheitstage, Fitness- und Entspannungsangebote oder Stressmanagement, investiert haben. „Das Geld hätten sich die Betriebe und Krankenkassen vermutlich sparen können“, sagte Prof. Dr. Sabine Hammer, die mit einem Forscherteam im letzten Herbst eine Untersuchung zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit und Krankmeldungen abgeschlossen hat. Deutschlandweit wurden in sechs Großunternehmen ausführliche Interviews* mit 180 Mitarbeitern aus Handwerk, Personentransport, Reinigung und Service durchgeführt. „Die von uns untersuchten Zielgruppen nehmen diese Aktivitäten sehr häufig als unpassend wahr und empfinden sie teilweise auch als Bevormundung oder Einmischung des Arbeitgebers. Das lässt sich leicht nachvollziehen, wenn zum Beispiel einem körperlich hart arbeitenden Angestellten Fitnesstrainings als besonderes Angebot angekündigt werden.“ Hauptursache Effizienzdruck Die Hauptursache für hohe Krankenstände ist nach den Untersuchungsergebnissen der Effizienzdruck, der auf den Unternehmen lastet. Er wird nach unten weitergegeben und damit im operativen Bereich besonders spürbar. „Die größte Herausforderung für Betriebe wird unserer Ansicht nach sein, diesen Effizienzdruck so zu kanalisieren, dass die Krankenstände nicht noch weiter steigen beziehungsweise dauerhaft reduziert werden können“, erläutert Hammer. „Für unsere Gesprächspartner war entscheidend, dass sie das Gefühl haben, mehr zu leisten als sie zurückbekommen. Diese Wahrnehmung ist wissenschaftlich sehr gut untersucht und erhöht das Risiko, langfristig krank zu werden, erheblich. Die Befragten sind durchaus stolz auf ihre Berufe, trotzdem kämpfen sie mit einer geringen Anerkennung im eigenen Unternehmen und in der Gesellschaft.“ Eine Folge ist, dass diese Mitarbeiter nicht nur häufiger krank werden, sondern sich auch im Falle eines sogenannten indifferenten Gesundheitszustands heute eher dafür entscheiden, zum Arzt zu gehen und sich krankschreiben lassen. „Hier findet eine deutliche Verschiebung statt“, sagt Hammer. Moderne Berufskleidung Wertschätzung für Arbeitnehmer Was können Unternehmen also tun, um die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen und damit Fehltage zu minimieren? Das fängt bei Kleinigkeiten an: Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie einen persönlichen Ansprechpartner haben, der gut erreichbar ist, sie mit Namen kennt und regelmäßig ein substanzielles Feedback gibt. Relativ leicht lassen sich auch Verbesserungen im Arbeitsumfeld etablieren: intaktes und neues Arbeitsmaterial, eine moderne Berufskleidung und gepflegte Räumlichkeiten nehmen Arbeitnehmer als Wertschätzung wahr. Das Arbeiten in festen und kleinen Teams wirkt sich ebenfalls positiv auf die Arbeitsmotivation und die Identifikation mit dem Unternehmen aus. „Eine Weihnachtsfeier oder ein Sommerfest, dessen Finanzierung aber unbedingt auch der Arbeitgeber alleine trägt, haben ebenfalls eine wesentlich größere Wirkung als die Gesundheitstage in der Kantine“, sagt Hammer. * Die Studie ist aufgrund der offenen Fragen der qualitativen Forschung zuzuordnen. Hier sind Schlussfolgerungen in Form von Hypothesen gestattet. www. hs-fresenius.de 8 www.b4b-themenmagazin.de Advertorial

B4B THEMENMAGAZIN 01.2019 ARBEITS- & BERUFSKLEIDUNG KLEIDER MACHEN LEUTE! STIMMT – AUCH FÜR BERUFSKLEIDUNG Das Thema Berufskleidung ist komplex und zudem beim Team meist auch emotional belegt. Es ist eben Kleidung, in der man viele Stunden verbringt. Qualifizierte ESKON-Mitarbeiter unterstützen Firmen dabei, optisch und funktionell die passende Arbeitskleidung für ihr Team zu erstellen. Ganz nach dem ESKON-Prinzip: Leidenschaft, Innovation und Expertise. Über 30 Jahre beliefert ESKON Industrie, Unternehmen, Handwerk und Sport mit Kleidung und Arbeitsschutz von Kopf bis Fuß. Über ein starkes Netzwerk, gut eingespielte Produktions-, Lager- und Logistikprozesse und einen umfassenden Maschinenpark vor Ort, bietet ESKON diesen die komplette Abwicklung ihrer Mitarbeiterausstattung. Das reicht vom Design über die Produktion und Veredelung bis hin zur Lagerung, Logistik und Factoring. Individuelle Sonderproduktionen und weltweites Sourcing gehören bei ESKON ebenso zum Tagesgeschäft. In Zeiten von Fachkräftemangel und Employer Branding gilt es zudem als Zeichen der Wertschätzung der Mitarbeiter, ihnen Qualitätskleidung zur Verfügung zu stellen, die den Träger bei der Arbeit unterstützt. Die Arbeitskleidung von heute orientiert sich an der modernen Freizeitkleidung. Die professionelle Berufsbekleidung ist jedoch haltbarer, denn sie ist auf Dauer ausgelegt und entspricht den jeweiligen Ansprüchen und Anforderungen der Berufssparte. ESKON empfiehlt, die Arbeitskleidung auch gleich als Visitenkarte zu nutzen und diese labelfree zu halten, denn das Logo des eigenen Untzernehmens ist Statement genug. Von handwerklicher Arbeitskleidung bis hin zu PSA-gerechten Textilien erhält man bei ESKON die perfekte Mitarbeiterkollektion. Mitarbeiter sind die Grundpfeiler und authentischen Botschafter eines Unternehmens. Darum sollten Mitarbeiter durch ein Firmenbranding trendig und gut aussehen, denn der erste Eindruck zählt! www.eskon-arbeitsschutz.com Advertorial www.b4b-themenmagazin.de 9

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